Bauleistung - 121111-2016

08/04/2016    S69    - - Bauleistung - Anwendung eines Prüfungssystems ohne Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt 

Deutschland-Düsseldorf: Installation von Straßenbeleuchtungsanlagen

2016/S 069-121111

Bekanntmachung eines Prüfungssystems – Versorgungssektoren

Richtlinie 2004/17/EG
Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb nein

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Stadtwerke Düsseldorf AG
Höherweg 200
Kontaktstelle(n): Submissionsbüro – Interessensbekundung zu Tagebuch Nr. 0411
Zu Händen von: Frau Heuwind
40233 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211-821-2454
E-Mail: jheuwind@swd-ag.de
Fax: +49 211-821-772454

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.swd-ag.de

Weitere Auskünfte erteilen die oben genannten Kontaktstellen

Weitere Unterlagen verschicken die oben genannten Kontaktstellen

Teilnahmeanträge oder Bewerbungen sind zu richten an die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme
Strom
Wasser
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber

Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: ja

Netzgesellschaft Düsseldorf mbH
Höherweg 200
40233 Düsseldorf
Deutschland

Abschnitt II: Gegenstand des Prüfungssystems

II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Los 1: Präqualifikation Netzbau für die öffentliche Beleuchtung.
II.2)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:

Tiefbau- und Rohrbauleistungen (für die Gasbeleuchtung) sowie Montageleistungen für die öffentliche Beleuchtung (Strom und Gas) gem. Prüfungssystem 2013/S 059-097995.

II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45316110, 45311200, 45231000, 45314300

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Los 2: Präqualifikation Wartungsleistungen in der öffentlichen Beleuchtung.
II.2)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:

Wartungsleistungen für die öffentlichen Beleuchtung (Strom) gem. Prüfungssystem 2013/S 059-097995.

II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

50232100

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Los 3) Präqualifizierung Korrosionsschutz- und Lackierarbeiten.
II.2)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:

Korrosionsschutz- und Lackierarbeiten an Masten der öffentlichen Beleuchtung gem. Prüfungssystem 2013/S 059-097995.

II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45442200

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Qualifizierung für das System:
Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: 1. Stufe: Teilnahmeantrag:
Mit dem Teilnahmeantrag zum Präqualifikationsverfahren sind vom Bewerber die nachfolgend benannten Unterlagen, Nachweise und Angaben einzureichen:
1) Organigramm Unternehmensorganisation;
2) Anzahl Mitarbeiter;
3) Auflistung Produkt- und Leistungspalette des Bewerbers;
4) Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister des Sitzes oder Wohnsitzes des Bewerbers;
5) Auszug aus dem Handelsregister;
6) Vorlage aktueller Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft;
7) Vorlage aktueller Unbedenklichkeitsbescheinigung der Sozialversicherungen;
8) Vorlage aktueller Unbedenklichkeitsbescheinigung des zuständigen Finanzamtes;
9) Vorlage einer gültigen Freistellungsbescheinigung nach § 48 EStG;
10) Erklärung, dass der Bewerber sich nicht in einem Konkurs-, Vergleichs- oder Insolvenzverfahren befindet bzw. die Eröffnung nicht beantragt wurde und der Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist;
11) Nachweis einer Haftpflichtversicherung unter Angabe der Höhe und der Deckungssummen;
12) Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass im Bezug auf unser Unternehmer keine Ausschlussgründe im Sinne des § 21 Abs. 1 und Abs. 4 SektVO vorliegen." Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der Erklärung Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen der vorgenannten Ausschlussgründe nachzufordern;
13) Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit bestätigen wir die Verwendung der deutschen Sprache für Vergabeverfahren, Verhandlung, Vertrag, Bauabwicklung, Bauleitung und Dokumentation.";
14) Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass wir die am Standort Düsseldorf gültigen Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, Normen, Richtlinien und anerkannten technischen Regelwerke als Grundlage für Verhandlung, Vertrag,Bauabwicklung, Bauleitung und Dokumentation als alleinverbindlich anerkennen.";
15) Benennung von min. 3 Referenzen aus den Geschäftsjahren 2010 bis 2012 zu Kunden über ausgeführte Arbeiten in der öffentlichen Beleuchtung in eigener Wertschöpfung unter Nennung:
a) der Art der Arbeit (Quantität/Menge getrennt nach Tiefbau, Montage, Wartung),
b) der Art der Vertragsgrundlage (Einzelauftrag oder Rahmenvertrag),
c) der Ausführungszeit,
d) des Ausführungsortes und
e) des Auftraggebers mit Kontaktdaten,
f) Eigenerklärung folgenden Inhalts: "Hiermit erklären wir, dass wir die am Standort Düsseldorf jeweils aktuellen Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen (RStO), die "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Tief- und Straßenbau (ZTV's) sowie die Richtlinien und Merkblätter zur Sicherung von Arbeitsstellen im Straßenraum (RSA, MVAS) als Grundlage für Verhandlung, Vertrag, Bauabwicklung, Bauleitung und Dokumentation als alleinverbindlich anerkennen."
Für den Leistungsbereich Elektromontagen in den Kabelnetzen der Öffentlichen Beleuchtung:
g) Benennung des Konzessionsträgers für Elektroinstallationen im Unternehmen des Bewerbers durch Vorlage entsprechender Nachweise Für den Leistungsbereich Rohrleitungsbau Gas:
h) Nachweis der Zertifizierung des Bewerbers nach Arbeitsblatt DVGW GW 301 des ( Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches) mindestens für die Zertifizierungsumfänge: Gruppe G 3: st, ge, pe.
2. Stufe: "Erhebung" Nachhaltigkeit der Leistungs- und Qualitätsfähigkeit:
Nach Sichtung und Positivwertung der Teilnahmeanträge behält der AG sich das Recht vor, vom Bewerber zusätzliche Informationen und Nachweise mittels eines vom Auftraggerbers erstellten Erhebungsbogens einzufordern.
Durch diese Erhebung wird die nachhaltige Leistungs- und Qualitätsfähigkeit des Bewerbers im Hinblick auf Fachkunde, Qualitätssicherung, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Ausstattung mit Maschinen, Geräten, Werkzeugen und Fachpersonal im Abgleich mit den Anforderungen für die Ausführung anstehenden Lieferungen und Leistungen beim Auftraggeber bewertet.
3. Stufe "Bewerberaudit":
Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus dem Teilnahmeantrag und aus der schriftlichen Erhebung im Einzelfall durch ein Bewerberaudit zu überprüfen.
Methoden, mit denen die Erfüllung der einzelnen Anforderungen überprüft wird: Zur Stufe 1 wird der Teilnahmeantrag mit allen Unterlagen, Nachweisen und Angaben auf Vollständigkeit, Plausibilität und inhaltliche Aussagekraft im Abgleich mit dem Netzbaubedarf des Auftraggebers überprüft und damit eine grundsätzliche Eignung des Bewerbers festgestellt.
Bewerbern, die eine grundsätzliche Eignung durch die eingereichten Unterlagen nicht nachweisen können, wird die Präqualifikation für die Netzbaubedarfe des Auftraggebers abgelehnt. Auch nach grudnsätzlicher Eignung durch die eingereichten Unterlagen behält der Auftraggeber sich das Recht vor die 2. Stufe der Präqualifizierung durchzuführen.
In der Stufe 2 „Erhebung“ werden die gewonnen Daten auf Vollständigkeit, Plausibilität und inhaltliche Aussagekraft geprüft und mit den Anforderungen aus den zur Ausführung anstehenden Lieferungen und Leistungen abgeglichen.
Mittels eines Punktesystems bewertet und gewichtet, wobei kaufmännische Parameter mit 20 % , allgemeine organisatorische Parameter mit 15 % und fachlich technischen Parameter mit 65 % ins Gesamtergebnis einfließen. Bei Bewertungsergebnissen von weniger als 60 % der maximal erreichbaren Punkte erfolgt eine Ablehnung der Präqualifikation für die Netzbaubedarfe des Auftraggebers. Bei Bewertungsergebnissen =>60 % der maximal erreichbaren Punkte behält sich der Auftraggeber vor, eine Bewerberaudit durchzuführen.
In der Stufe 3 „Bewerberaudit“ wird Auditgegenstand die Angaben des Bewerbers aus dem Teilnahmeantrag und aus dem Erhebungsbogen unter Beibehaltung der Bewertungslogik aus Stufe 1 und 2. Können diese Angaben nicht bestätigt und somit keine ausreichend nachhaltige Leistungs- und Qualitätsfähigkeit des Bewerbers festgestellt
werden, behält der AG sich das Recht der Ablehnung der Präqualifikation des Bewerbers für die Netzbaubedarfe des Auftraggebers vor.
III.1.2)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Abschnitt V: Verfahren

IV.1)Zuschlagskriterien
IV.1.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.1.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
Tagebuch 0411
IV.2.2)Dauer der Gültigkeit des Prüfungssystems
Unbestimmte Dauer
IV.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Der Auftraggeber nimmt alle Bewerber, die das Präqualifikationsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben, in Bieterlisten (vergleiche Punkt II.3)) auf.
Einzel- und Projektbedarfe werden, während der Dauer des Prüfsystems und ohne weitere Veröffentlichung, unter den in der Bieterliste erfassten qualifizierten Bauunternehmen ausgeschrieben und im Verhandlungsverfahren vergeben.

Diese Veröffentlichung wird als Erinnerung zur Bekanntmachung des Prüfungssystems 2013/S 059-097995 erstellt. Bieter, die sich bereits auf das gem. Prüfungssystem 2013/S 059-097995 beworben haben, müssen sich nicht erneut bewerben.

Während der Dauer des Prüfsystems wird der Auftraggeber Ausschreibungen für ggf. zusätzliche Rahmenverträge oder Ersatzvergaben für ggf. vorzeitig geendete Rahmenverträge ohne weitere Bekanntmachung unter den in der Bieterliste erfassten präqualifizierten Bietern ausschreiben. Die Vergaben erfolgen im Verhandlungsverfahren. Voraussetzung für das Zustandekommen eines Vertrages ist die Vorlage der Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien nach den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW).
Unvollständige Bewerbungen können zum Ausschluss vom Verfahren führen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt.
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Am Bonneshof 35
40474 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 211/4753131
Internet-Adresse: http://www.vergabe.nrw.de
Fax: +49 211/4753989

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig,soweit der Antragsteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen).
Der Auftraggeber sieht eine Rüge als „unverzüglich“ im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWG an, wenn sie innerhalb von fünf Kalendertagen nach Kenntnis des Bewerbers/Bieters vom vermeidlichen Verstoß gegen eine Vergabebestimmung erfolgt.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.4.2016