Lieferungen - 190319-2015

03/06/2015    S105    - - Lieferungen - Vorabinformation ohne Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt 

Deutschland-Hamburg: Arzneimittel

2015/S 105-190319

Vorinformation

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

DAK-Gesundheit
Nagelsweg 27-31
Kontaktstelle(n): Strategischer Einkauf und Vergabestelle II – 0042 60
Zu Händen von: Dr. Erik Marschner
20097 Hamburg
Deutschland
Telefon: +49 4023962779
E-Mail: vergabestelle@dak.de
Fax: +49 4023963661

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.dak.de

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit
Sozialwesen
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II.B: Auftragsgegenstand (Lieferungen oder Dienstleistungen)

II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Präqualifizierung zur vereinfachten Teilnahme an Arzneimittelrabattausschreibungen.
II.2)Art des Auftrags und Ort der Lieferung bzw. Ausführung
Lieferauftrag

NUTS-Code DE

II.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.4)Kurze Beschreibung der Art und der Menge bzw. des Werts der Waren bzw. Dienstleistungen:
Die DAK-Gesundheit lädt pharmazeutische Unternehmen zur Präqualifizierung gemäß § 97 Abs. 4a GWB i.V.m. § 7 Abs. 4 VOL/A-EG für die vereinfachte Teilnahme an zukünftigen Arzneimittelrabattausschreibungen ein.
Hintergrund:
Die DAK-G schreibt in der Regel mehrmals im Jahr den Abschluss von Arzneimittel-Rahmenrabattverträgen nach § 130 a Abs. 8 SGB V zu bestimmten Wirkstoffen aus, um hierdurch die Versorgung ihrer Versicherten zu optimieren. Im Rahmen dieser Ausschreibungen müssen bietende pharmazeutische Unternehmen wiederholt die gleichen Unterlagen und Erklärungen zum Nachweis ihrer Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) einreichen. Zur Erleichterung der Teilnahme an diesen Arzneimittelrabattausschreibungen hat die DAK-G ein Präqualifizierungssystem etabliert. Die Teilnahme an diesem Präqualifizierungssystem ist freiwillig. Pharmazeutische Unternehmen, die sich präqualifizieren, müssen bei der späteren Teilnahme an Arzneimittelrabattausschreibungen der DAK-G, neben vereinzelten ausschreibungsindividuellen Eignungsnachweisen, nur noch ihr Präqualifizierungszertifikat zum Nachweis ihrer Eignung vorlegen. Hierdurch kommt es sowohl bei den bietenden pharmazeutische Unternehmen als auch bei der DAK-G zu einer deutlichen Aufwandserleichterung. Die Präqualifizierung bei der DAK-G ist für pharmazeutische Unternehmen kostenlos.
Zum Zwecke einer auftragsunabhängigen vorgelagerten Prüfung der unternehmensbezogenen Eignungsnachweisen zur Aufnahme in die Liste der präqualifizierten Unternehmen müssen der DAK-G die folgenden Erklärungen und Nachweise zur Verfügung gestellt werden:
— Berufs- oder Handelsregisterauszug oder vergleichbarer Auszug nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen EU Mitgliedsstaates des Unternehmens in Kopie, nicht älter als sechs Monate im Zeitpunkt der Beantragung der Präqualifizierung;
— Eigenerklärung (Vordruck der DAK-G) des Unternehmens zur Zuverlässigkeit im Zeitpunkt der Antragstellung für das Präqualifikationssystem gemäß § 6 Abs. 4 VOL/A-EG im Original, von vertretungsberechtigter Person unterschrieben und mit Firmenstempel versehen;
— Eigenerklärung (Vordruck der DAK-G) des Unternehmens, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung für das Präqualifikationssystem keines der Ausschlusskriterien gemäß § 6 Abs. 6 VOL/A-EG vorliegt im Original, von vertretungsberechtigter Person unterschrieben und mit Firmenstempel versehen;
— Eigenerklärung (Vordruck der DAK-G) zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der jeweiligen Wirkstoffe, für die eine Präqualifizierung erfolgen soll, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, im Original, von vertretungsberechtigter Person unterschrieben und mit Firmenstempel versehen;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung über die ordnungsgemäße Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung der gesetzlichen Krankenkasse, bei der die Mehrzahl der Mitarbeiter des Unternehmens versichert sind, in Kopie, zum Zeitpunkt der Antragstellung für das Präqualifikationssystem nicht älter als 6 Monate.
Nach Erhalt der vorgenannten Erklärungen und Nachweise wird die DAK-G diese prüfen und über die Eintragung in die Liste der präqualifizierten Unternehmen der DAK-G entscheiden. Das antragstellende pharmazeutische Unternehmen wird zeitnah nach Antragstellung über das Prüfergebnis unterrichtet. Im Falle einer Eintragung in die Liste der präqualifizierten Unternehmen der DAK-G müssen die Nachweise einmal im Jahr aktualisiert werden. Die DAK-G wird die präqualifizierten Unternehmen rechtzeitig zur Aktualisierung ihrer Nachweise auffordern.
Weitere Informationen können dem Präqualifizierungsantrag (Vordruck der DAK-G) entnommen werden, welcher unter vergabestelle@dak.de abzufordern ist.
Der ausgefüllte Präqualifizierungsantrag nebst den geforderten Nachweisen und Erklärungen ist in einfacher Ausfertigung auf postalischem Weg einzureichen bei:
DAK-Gesundheit, Strategischer Einkauf und Vergabestelle II – 0042 60, Dr. Erik Marschner, Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg.
Sofern ein Unternehmen nicht mehr am Präqualifizierungssystem der DAK-G teilnehmen möchte, muss er dies der DAK-G schriftlich mitteilen. Die DAK-G wird die zuvor genannten Eignungsnachweise sodann umgehend löschen.
Hinweis: Diese Veröffentlichung erfolgt hier unter Verwendung des Formulars für eine Vorinformation. Wie bereits deutlich gemacht, handelt es vorliegend nicht um eine Vorinformation – das Bekanntmachungsformular musste aus technischen Gründen verwendet werden, da es für Präqualifizierungsverfahren kein anderes passendes Formular gibt.
II.5)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

33600000

II.6)Voraussichtlicher Beginn der Vergabeverfahren
II.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
II.8)Zusätzliche Angaben:

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Die DAK-G plant derzeit im Laufe der kommenden 2 Jahre Arzneimittelrabattverträge zu den folgenden Wirkstoffen abzuschließen, Änderungen an der Auflistung bleiben ausdrücklich vorbehalten:
S01EC01 Acetazolamid,
R05CB01 Acetylcystein,
B01AC06 Acetylsalicylsäure,
M05BA04 Alendronsäure,
G04CA01 Alfuzosin,
M04AA01 Allopurinol,
N05BA12 Alprazolam,
N04BB01 Amantadin,
R05CB06 Ambroxol,
C01BD01 Amiodaron,
N05AL05 Amisulprid,
C08CA01 Amlodipin,
C07AB03 Atenolol,
C07CB03 Atenolol und Chlorthalidon,
C07FB23 Atenolol und Nifedipin,
M03BX01 Baclofen,
N05AD07 Benperidol,
N07CA01 Betahistin,
D07AC01 Betamethason,
C10AB02 Bezafibrat,
L02BB03 Bicalutamid,
N04AA02 Biperiden,
C07AB07 Bisoprolol,
C07BB07 Bisoprolol und Hydochlorothiazid,
S01EA05 Brimonidin,
N05BA08 Bromazepam,
R03BA02 Budesonid,
N02AE01 Buprenorphin,
N04BC06 Cabergolin,
A11CC04 Calcitriol,
A12AX01 Calciumcarbonat und Colecalciferol,
C09CA06 Candesartan,
C09DA06 Candesartan und Diuretika,
L01BC06 Capecitabin,
C09BA01 Captopril und Hydrochlorothiazid,
N03AF01 Carbamazepin,
C07AG02 Carvedilol,
J01DB05 Cefadroxil,
G03AA15 Chlormadinon und Estrogen,
L04AD01 Ciclosporin,
N06AB04 Citalopram,
J01FF01 Clindamycin,
M05BA02 Clodronsäure,
B01AC04 Clopidogrel,
N05AH02 Clozapin,
A11CC05 Colecalciferol,
G03HB01 Cyproteron und Estrogen,
R06AX27 Desloratadin,
H01BA02 Desmopressin,
G03AC09 Desogestrel,
G03AA09 Desogestrel und Estrogen,
H02AB02 Dexamethason,
M01AB05 Diclofenac,
G03AA17 Dienogest und Ethinylestradiol,
C08DB01 Diltiazem,
A03FA03 Domperidon,
N06DA02 Donepezil,
C02CA04 Doxazosin,
N06AA12 Doxepin,
G03AA12 Drospirenon und Ethinylestradiol,
R06AX22 Ebastin,
C09AA02 Enalapril,
C09BA02 Enalapril und Hydrochlorothiazid,
J01FA01 Erythromycin,
A02BC05 Esomeprazol,
L02BG06 Exemestan,
C08CA02 Felodipin,
C10AB05 Fenofibrat,
N02AB03 Fentanyl,
R06AX26 Fexofenadin,
G04CB01 Finasterid,
C01BC04 Flecainid,
N06AB03 Fluoxetin,
N05AF01 Flupentixol,
N05AB02 Fluphenazin,
R03AC13 Formoterol,
C03CA01 Furosemid,
C03ED01 Furosemid und Kaliumsparende Mittel,
N03AX12 Gabapentin,
N06DA04 Galantamin,
A10BB12 Glimepirid,
N05AD01 Haloperidol,
C03AA03 Hydrochlorothiazid,
N02AA03 Hydromorphonhydrochlorid,
M05BA06 Ibandronsäure,
M01AE01 Ibuprofen,
C03BA11 Indapamid,
H03CA01 Iodide,
C09CA04 Irbesartan,
C09DA04 Irbesartan& HCT,
C01DA08 Isosorbiddinitrat,
C01DA14 Isosorbidmononitrat,
A06AD11 Lactulose,
N03AX09 Lamotrigin,
A02BC03 Lansoprazol,
S01EE01 Latanoprost,
L04AA13 Leflunomid,
L02BG04 Letrozol,
N03AX14 Levetiracetam,
R06AE09 Levocetirizin,
N04BA11 Levodopa und Benserazid,
N04BA10 Levodopa und Carbidopa,
N04BA03 Levodopa, Decarboxylasehemmer und COMT-Hemmer – N04BA03,
J01MA12 Levofloxacin,
G03AA07 Levonorgestrel und Estrogen,
H03AA01 Levothyroxin-Natrium,
H03AA51 Levothyroxin-Natrium und Kaliumiodid,
C09AA03 Lisinopril,
C09BA03 Lisinopril und Diuretika,
A07DA03 Loperamid,
N05BA06 Lorazepam,
N05CD06 Lormetazepam,
C09CA01 Losartankalium,
C09DA01 Losartankalium und Hydrochlorothiazid,
A06AD65 Macrogol, Kombinationen,
N02BB02 Metamizol-Natrium,
A10BA02 Metformin,
H02AB04 Methylprednisolon,
A03FA01 Metoclopramid,
C07AB02 Metoprolol (-succinat),
C07BB02 Metoprolol (-succinat) und Thiazide,
C07BB02 Metoprolol (-tartrat) und Thiazide,
C07AB02 Metoprololtartrat,
P01AB01 Metronidazol,
N06AX11 Mirtazapin,
C01DX12 Molsidomin,
D07AC13 Mometason,
R03DC03 Montelukast,
J01MA14 Moxifloxacin,
C02AC05 Moxonidin,
A09AA02 Multienzyme (Pankreatin),
C04AX21 Naftidrofuryl,
M01AE02 Naproxen,
J05AG01 Nevirapin,
C08CA05 Nifedipin,
C08CA08 Nitrendipin,
N05AH03 Olanzapin,
C10AX06 Omega-3-Fettsäuren,
A02BC01 Omeprazol,
A04AA01 Ondansetron,
N06AA05 Opipramol,
N05BA04 Oxazepam,
N03AF02 Oxcarbazepin,
G04BD04 Oxybutyninhydrochlorid,
N02AA05 Oxycodon,
M05BA03 Pamidronsäure,
A02BC02 Pantoprazol,
N06AB05 Paroxetin,
N04BC05 Pramipexol retardiert,
N04BC05 Pramipexol unretardiert,
C10AA03 Pravastatin,
H02AB06 Prednisolon,
H02AB07 Prednison,
C07AA05 Propranolol,
N05AH04 Quetiapin unretardiert,
G03XC01 Raloxifen,
C09AA05 Ramipril,
C09BA25 Ramipril und Hydrochlorothiazid,
C09BA05 Ramipril und Piretanid,
A02BA02 Ranitidin,
A10BX02 Repaglinid,
J05AB04 Ribavirin,
N05AX08 Risperidon,
N06DA03 Rivastigmin,
N06DA03 Rivastigmin Pflaster,
N02CC04 Rizatriptan,
N04BC04 Ropinirol retardiert,
N04BC04 Ropinirol unretardiert,
R03AC02 Salbutamol,
R03AC12 Salmeterol,
R03AK06 Salmeterol und Fluticason,
N04BD01 Selegilin,
C10AA01 Simvastatin,
C07AA07 Sotalol,
C03DA01 Spironolacton,
N05AL01 Sulpirid,
L02BA01 Tamoxifen,
G04CA02 Tamsulosin,
C09CA07 Telmisartan,
C09DA07 Telmisartan und Hydrochlorothiazid,
L01AX03 Temozolomid,
R03DA04 Theophyllin,
N05AL03 Tiaprid,
B01AC05 Ticlopidin,
N02AX51 Tilidin und Naloxon,
S01ED01 Timolol,
S01ED66 Timolol und Dorzolamid,
S01ED61 Timolol und Latanoprost,
N03AX11 Topiramat,
C03CA04 Torasemid,
N02AX02 Tramadol,
N06AX05 Trazodon,
D07AB09 Triamcinolon,
C03EA21 Triamteren und Hydrochlorothiazid,
N06AA06 Trimipramin,
N03AG01 Valproat-Na und Valproinsäure,
C09CA03 Valsartan,
C09DA03 Valsartan und Hydrochlorothiazid,
C08DA01 Verapamil,
C03BA10 Xipamid,
J05AR01 Zidovudin und Lamivudin,
N05AE04 Ziprasidon,
M05BA08 Zoledronsäure,
N02CC03 Zolmitriptan,
N05CF02 Zolpidem,
N05CF01 Zopiclon,
Zuständige Stelle für Rechts,behelfs-/Nachprüfungsverfahren:

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemomblerstr. 76, 53123 Bonn, Deutschland, E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.de, Telefon: +49 22894990, Fax: +49 2289499400, Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.3)Angaben zum allgemeinen Rechtsrahmen
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29.5.2015