Lieferungen - 228318-2015

01/07/2015    S124    - - Lieferungen - Anwendung eines Prüfungssystems mit Aufruf zum Wettbewerb - Entfällt 

Deutschland-Mainz: Lokomotiven

2015/S 124-228318

Bekanntmachung eines Prüfungssystems – Versorgungssektoren

Richtlinie 2004/17/EG
Diese Bekanntmachung ist ein Aufruf zum Wettbewerb ja

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Deutsche Bahn AG, VR Technik und Umwelt
Rheinstraße 2
Kontaktstelle(n): Deutsche Bahn AG, VR Technik und Umwelt, Anmietung Schienenfahrzeuge (TEF 22)
Zu Händen von: Dr. Yan-ling Xu
55116 Mainz
Deutschland
Telefon: +49 61311563417
E-Mail: yan-ling.xu@deutschebahn.com

Weitere Auskünfte erteilen die oben genannten Kontaktstellen

Weitere Unterlagen verschicken die oben genannten Kontaktstellen

Teilnahmeanträge oder Bewerbungen sind zu richten an die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Gegenstand des Prüfungssystems

II.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Prüfung und Auswahl von Vermietern von Lokomotiven.
II.2)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.3)Beschreibung der Bauleistungen, Dienstleistungen oder Waren, die durch ein Prüfungssystem beschafft werden sollen:
Kurz- oder langfristige Anmietung von Strecken- und Rangierlokomotiven verschiedener Leistungsklassen durch die Deutsche Bahn AG bzw. die mit ihr verbundenen Unternehmen. Die Lokomotiven müssen den gültigen Bestimmungen für den Verkehr auf dem deutschen bzw. europäischen Streckennetz entsprechen und hierfür zugelassen sein. Die präventive Instandhaltung, insbesondere die Revisionen, muss der Vermieter selbst und auf seine Kosten ausführen. Die laufende/korrektive Instandhaltung übernimmt entweder der Mieter oder der Vermieter (dies ist je nach Einzelfall und Vorgabe des Bestellers abzustimmen). Die Anmietung erfolgt über Einzelverträge oder über Rahmenverträge. Die Rahmenverträge können auf bestimmte Lokomotivbaureihen begrenzt sein und berechtigen den Auftraggeber zum Abruf der vereinbarten Lokomotivbaureihen bei Bedarf. Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34611000

II.5)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Qualifizierung für das System:
Anforderungen, die die Wirtschaftsteilnehmer im Hinblick auf ihre Qualifikation erfüllen müssen: 1. Der Bewerber legt die – soweit wie möglich – ausgefüllte und rechtsverbindlich unterschriebene Lieferantenselbstauskunft (Formular der Deutschen Bahn AG) vor.
Hierzu hat der Bewerber Bilanzen und Bilanzauszügen des Unternehmens der letzten 3 Jahre vorzulegen.
2. Vorlage der rechtsverbindlich unterschriebenen Eigenerklärung.
3. Vorlage des ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Fragenkataloges.
Die gemäß 1. bis 3. geforderten Unterlagen sind bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzufordern.
Methoden, mit denen die Erfüllung der einzelnen Anforderungen überprüft wird: Überprüfung der Vollständigkeit,Verbindlichkeit und inhaltlichen Aussagefähigkeit der übersendeten Unterlagen.
III.1.2)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Abschnitt V: Verfahren

IV.1)Zuschlagskriterien
IV.1.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.1.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
TEF 22 Xu PQ Lok 2015
IV.2.2)Dauer der Gültigkeit des Prüfungssystems
Unbestimmte Dauer
IV.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Das Prüfungssystem wird verlängert: ja

Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Das Prüfungssystem wurde erstmalig am 19.5.2012 unter 2012/S 95-158010 veröffentlicht und am 4.9.2013 unter 2013/S 171-296832 verlängert. Diese Bekanntmachung dient der Verlängerung dieses Prüfungssystemes.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Alle gemäß III.1.) geforderten Unterlagen sind in deutscher Sprache mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Der Teilnahmeantrag ist per E-Mail oder in einem verschlossenen Umschlag an die o. g. Kontaktstelle zu senden. Die Vermieter, die sich bereits im Rahmen der vorherigen Prüfungssysteme im Jahr 2012/2013 erfolgreich als Bieter für die Anmietung von Lokomotiven durch die Deutsche Bahn AG präqualifiziert haben, sind aufgefordert, etwaige Änderungen/Aktualisierungen, welche die bereits eingereichten Unterlagen betreffen, an die o. g. Kontaktstelle zu senden. Die Abgabe sämtlicher Unterlagen nach III.1) ist in diesem Fall nicht erforderlich.
VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
Deutschland

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
Deutschland

VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
26.6.2015