Dienstleistungen - 40271-2017

02/02/2017    S23    - - Dienstleistungen - Vorabinformation ohne Aufruf zum Wettbewerb - Direktvergabe 

Österreich-Graz: Öffentlicher Verkehr (Straße)

2017/S 023-040271

Vorinformation für öffentliche Dienstleistungsaufträge

Standardformular für Bekanntmachungen gemäß Artikel 7.2 der Verordnung 1370/2007, die innerhalb eines Jahres vor dem Beginn des Ausschreibungsverfahrens oder der direkten Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht werden müssen.

<regulation_20071370> (de)

Abschnitt I: Zuständige Behörde

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Land Steiermark, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16, Verkehr und Landeshochbau, dieses vertreten durch die Steirische Verkehrsverbund GmbH
Steirische Verkehrsverbund GmbH, Friedrichgasse 13
Zu Händen von: Geschäftsführer Dr. Alfred Hensle
8010 Graz
Österreich
Telefon: +43 316812138-0
E-Mail: vergabe@verbundlinie.at
Fax: +43 316812138-3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.verbundlinie.at/vergabe

Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art der zuständigen Behörde
Regional- oder Lokalbehörde
I.3)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
Stadtbahn/Kleinbahn, U-Bahn, Straßenbahn, Oberleitungsbus oder Busdienste
I.4)Auftragsvergabe im Namen anderer zuständiger Behörden
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Bereich Weiz – Leistungen StLB.
II.1.2)Art des Auftrags, vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte(r) Bereich(e)
Dienstleistungskategorie Nr T-05: Busverkehr (innerstädtisch/regional)
Vom öffentlichen Verkehrswesen abgedeckte BereicheHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Politischer Bezirk Weiz
sowie gegebenenfalls Teile der politischen Bezirke Graz, Graz-Umgebung und Hartberg/Fürstenfeld.

NUTS-Code AT22

II.1.3)Kurze Beschreibung des Auftrags
Eigenerbringung von Regionalbusleistungen durch die Steiermärkischen Landesbahnen im Konzessionsbündel Weiz.
II.1.4)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

60112000

II.1.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Vergabe von Unteraufträgen ist beabsichtigt: ja
Wert oder Anteil des Auftrags, der an Dritte vergeben werden soll:
unbekannt
Kurze Beschreibung des Wertes/Anteils des Auftrags, der an Unterauftragnehmer vergeben werden soll: Die tatsächliche Vorgangsweise zur Vergabe von Unteraufträgen (II.1.5) ist noch nicht festgelegt.
II.2)Menge und/oder Wert der Dienstleistungen:
Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung der zuständigen Gremien beabsichtigt das Land Steiermark die Eigenerbringung folgender Regionalbusleistungen unter Anwendung des Tarifes des Verkehrsverbundes Steiermark im Verkehrsbereich bzw. Bedienungsgebiet der Kraftfahrlinienkonzessionen im Konzessionsbündel Weiz:
— Gleisdorf – Weiz (Verkehrsbereich bzw. Bedienungsgebiet der Verbundlinien 202; derzeit Kraftfahrlinie 8912);
— Weiz – Puch mit weiteren Streckenabschnitten (Verkehrsbereich bzw. Bedienungsgebiet der Verbundlinien 204; derzeit Kraftfahrlinie 8911);
— Rundverkehr Weiz mit weiteren Streckenabschnitten (Verkehrsbereich bzw. Bedienungsgebiet der Verbundlinien 208; derzeit Kraftfahrlinie 8910);
— Weiz – St. Ruprecht/Raab (Verkehrsbereich bzw. Bedienungsgebiet der Verbundlinien 215).
Weitere Regionalbusleistungen im Konzessionsbündel Weiz werden wettbewerblich vergeben, diesbezüglich erfolgt eine gesonderte Bekanntmachung.
Im Rahmen der Vorbereitung der oben genannten wettbewerblichen Vergabe kann sich eine Verschiebung einzelner Teilleistungen zwischen der Eigenerbringung durch die Steiermärkischen Landesbahnen und die über wettbewerbliche Vergaben beschafften Leistungen ergeben.
Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass im Fall des Widerrufs von Teilen oder der gesamten wettbewerblichen Vergabe die Eigenerbringung der Steiermärkischen Landesbahnen auf solche nicht vergebenen Leistungen ausgeweitet werden könnte.
II.3)Geplanter Beginn und Laufzeit des Auftrags oder Schlusstermin
Beginn: 7.7.2019
Laufzeit in Monaten: 72 (ab Auftragsvergabe)
II.4)Kurze Beschreibung der Art und des Umfangs der Bauleistungen

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
an einen internen Betreiber (Art. 5.2 von 1370/2007)
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen:
IV.3.2)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen
IV.3.3)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
IV.3.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
IV.3.5)Bindefrist des Angebots
IV.3.6)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Name und Anschrift des gewählten Betreibers

Steiermärkische Landesbahnen
Eggenberger Straße 20
8020 Graz

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Zusätzliche Angaben:
Die tatsächliche Laufzeit des Auftrages (II.3) ist noch nicht festgelegt, wird aber längstens 10 Jahre betragen.
Gegebenenfalls werden von Gemeinden Finanzierungsbeiträge geleistet. Diese werden im Rahmen des Verkehrsverbundes Steiermark verwendet und sind damit als Beiträge zu einem Verkehrsverbund Zuschüsse im
Sinne des Erlasses des Bundesministerium f. Finanzen vom 16.6.1994, GZ 09 0402/2-IV/9/94 bzw. der
Umsatzsteuerrichtlinie 2000, GZ 09 4501/58-IV/9/00 vom 13.7.2005 (Ziffer 1.1.1.9.4 [=26]) und daher nicht
umsatzsteuerbar.
VI.2)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.2.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Landesverwaltungsgericht Steiermark
Salzamtsgasse 3
8010 Graz
Österreich
E-Mail: lvwg@lvwg-stmk.gv.at
Telefon: +43 3168029-0
Internet-Adresse: http://www.lvwg-stmk.gv.at/
Fax: +43 3168029-7215

VI.2.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Anträge auf Nachprüfung gemäß § 4 Abs. 2 des Steiermärkischen Vergaberechtsschutzgesetz 2012 – StVergRG 2012 sind beim Landesverwaltungsgericht Steiermark einzubringen. Die Fristen sind wie folgt geregelt:
§ 6 Fristen für Nachprüfungsanträge:
(1) Anträge auf Nachprüfung einer gesondert anfechtbaren Entscheidung sind bei einer Übermittlung der Entscheidung auf elektronischem Weg oder mittels Telefax sowie bei einer Bekanntmachung der Entscheidung binnen 10 Tagen einzubringen, bei einer Übermittlung auf brieflichem Weg binnen 15 Tagen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Entscheidung bzw. mit der erstmaligen Verfügbarkeit der Bekanntmachung.

Gesamte Rechtsvorschrift unter: http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?

Abfrage=LrStmk&Gesetzesnummer=20000072.
VI.2.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.3)Bekanntmachung der Auftragsvergabe:
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
30.1.2017