Dienstleistungen - 61916-2018

09/02/2018    S28    - - Dienstleistungen - Dienstleistungskonzession - Konzessionsvergabeverfahren 

Deutschland-Schrozberg: Kommunikationsinfrastruktur

2018/S 028-061916

Konzessionsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2014/23/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Schrozberg
Krailshausener Straße 15
Schrozberg
74575
Deutschland
Kontaktstelle(n): Thomas Poeschik
E-Mail: thomas.poeschik@schrozberg.de
NUTS-Code: DE11A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.stadt-schrozberg.de/

I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.deutsche-evergabe.de/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
iuscomm Rechtsanwälte – Schenek und Zimmermann Partnerschaftsgesellschaft mbB
Panoramastraße 33
Stuttgart
70174
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kai-Markus Schenek
Telefon: +49 711 / 2535939-49
E-Mail: schenek@iuscomm.de
Fax: +49 711 / 2535939-27
NUTS-Code: DE11

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.iuscomm.de

Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen elektronisch via: http://www.deutsche-evergabe.de/
Bewerbungen oder gegebenenfalls Angebote sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: http://www.deutsche-evergabe.de/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Überlassung einer passiven Infrastruktur zur Sicherstellung einer flächendeckenden NGA-Breitbandversorgung (FTTB) im Wege der Dienstleistungskonzession auf Gemarkung der Stadt Schrozberg

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
32571000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber beabsichtigt, die geförderte hochleistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur (Next-Generation-Access-Netz; nachfolgend „passive Infrastruktur“ genannt) zu errichten. Im Rahmen der Maßnahme ist die Verlegung von ca. 290 km Glasfaserleitungen vorgesehen. Über die passive Infrastruktur werden ca. 960 Gebäude mit FTTB angeschlossen, was die Versorgung der erschlossenen Haushalte und Unternehmen mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s ermöglicht. In den Ausbaugebieten sind ca. 1200 Haushalte vorhanden. Im Projektgebiet müssen mindestens 85 % der Haushalte mit mindestens 50 Mbit/s versorgt werden. Die verbleibenden 15 % müssen mit mindestens 30 Mbit/s versorgt werden. Die Anzahl der Gewerbetriebe im Ausbau-/Gemeindegebiet beträgt ca. 430 (Anm. kleinere Gewerbebetriebe können bereits bei den Haushalten dabei sein). Weitere Hinweise sind den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 7 000 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Diese Konzession ist in Lose aufgeteilt: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11A
Hauptort der Ausführung:

Gemeindegebiet der Stadt Schrozberg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Betrieb und Erbringung von Endkundendiensten im Wege der Pacht über einer hochleistungsfähige Telekommunikationsinfrastruktur (N(ext) G(eneration) A(ccess)-Netz) auf Gemarkung der Stadt Schrozberg.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die Konzession wird vergeben auf der Grundlage der nachstehenden Kriterien:
  • Kriterium: Netzpacht – 40 %
  • Kriterium: Versorgungskonzept – 50 %
  • Kriterium: Servicekonzept – 10 %
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 7 000 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit der Konzession
Laufzeit in Monaten: 144
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:

— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß Formblatt Ziffer 8. zur Bewerbung,

— Angabe eines verantwortlichen Ansprechpartners gemäß Formblatt Ziffer 15. zur Bewerbung,

— Eigenerklärung darüber, dass die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) nicht vorliegen gemäß Formblatt Ziffer 16,

— Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt gemäß Formblatt Ziffer 17. zur Bewerbung,

— Eigenerklärung über das Vorliegen einer Meldebestätigung nach § 6 TKG.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:

— Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 5 Mio. EUR je Einzelfall, für Personen- und Sachschäden im Falle der Zuschlagserteilung,

— Erklärung zu den Jahresabschlüssen und zur Umsatzentwicklung nebst Eigenkapitalveränderung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gemäß Formblatt Ziffer 7. zur Bewerbung. Der Gesamtumsatz muss dabei mindestens 5 Mio. EUR netto (ohne MwSt.) betragen haben. Außerdem ist der Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben, der mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen erzielt wurde. Der Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, der mit vergleichbaren Leistungen erzielt wurde, muss dabei mindestens 2,5 Mio. EUR netto (ohne MwSt.) je Geschäftsjahr betragen haben,

— Vorlage einer aktuellen Wirtschaftsauskunft bzw. Bonitätsbeurteilung (z. B. durch Creditreform AG, Banken oder vergleichbar).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien, Angabe der erforderlichen Informationen und Dokumente:

— Eigenerklärung zum Firmenprofil gemäß Formblatt Ziffer 9. zur Bewerbung,

— Erklärung über die Mitarbeiter derzeit und im Durchschnitt der letzten 3 Jahre sowie Erklärung über die Anzahl der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Erl.: Technische Fachkräfte in diesem Sinne sind die in dem für den Ausschreibungsgegenstand relevanten Bereich qualifizierten Mitarbeiter). Für die Erklärung ist das Formblatt Ziffer 10. zur Bewerbung zu verwenden. Ferner ist auf einem gesonderten Beiblatt die jeweilige Qualifikation und Berufserfahrung der technischen Fachkräfte zu benennen, die für die Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Bei einem Austausch der Mitarbeiter im Laufe des Projektes müssen auch die jeweils ersetzenden technischen Fachkräfte über vergleichbare Qualifikationen und Berufserfahrung im Vergleich zu dem ersetzten Mitarbeiter verfügen!

— Darstellung der Referenzen gemäß Formblatt Ziffer 11. zur Bewerbung,

— bei beabsichtigter Beauftragung von Unterauftragnehmern: Benennung der Leistungen des Auftrages, die an Unterauftragnehmer vergeben werden sollen gemäß Formblatt Ziffer 12. zur Bewerbung,

— bei der Bildung von Bewerbergemeinschaften: Beschreibung der Aufgabenteilung gemäß Formblatt Ziffer 14. zur Bewerbung.

III.1.5)Angaben über vorbehaltene Konzessionen
III.2)Bedingungen für die Konzession
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Konzessionsausführung:

Die Vorgaben der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“, der „Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access (NGA-) Breitbandversorgung“ sowie der EU-Leitlinien zum schnellen Breitbandausbau sind zu beachten. Das Projekt steht unter dem Vorbehalt einer Förderbewilligung. Der Beginn der Bauleistungen steht unter dem Vorbehalt der Freigabe des Baubeginns durch den Mittelgeber. Im Übrigen sind sämtliche Auflagen und Vorgaben aus dem Projekt zugrundeliegenden Förderbescheid zu beachten.

III.2.3)Angaben zu den für die Ausführung der Konzession verantwortlichen Mitarbeitern

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbungen oder den Eingang der Angebote
Tag: 12/03/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Zur Einreichung der Teilnahmeanträge sind die Vorgaben gemäß den Ausschreibungsunterlagen zu beachten, auf die ergänzend verwiesen wird. Im Übrigen wird klargestellt, dass mit diesem Teilnahmewettbewerb keine Verpflichtung des Auftraggebers zum Abschluss eines Netzbetriebsvertrages entsteht. Das Projekt steht insbesondere unter dem Vorbehalt einer Gewährung der beantragten Fördermittel. Der Auftraggeber übernimmt daher keine Kosten, die Bietern im Zusammenhang mit der Teilnahme entstehen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg
Kapellenstr. 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721 / 926-4049
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721 / 926-3985
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antragsteller hat einen von ihm festgestellten Verstoß gegen Vergabevorschriften nach Erkennen unverzüglich zu rügen. Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der Antragsteller innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens stellen (vgl. § 160 GWB).

Die Vergabestelle wird vor Zuschlagserteilung die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollten, hiervon in Textform in Kenntnis setzen. Ein Vertrag darf erst 15 Tage nach Absendung dieser Information, bei Mitteilung durch Fax oder auf elektronischem Wege erst 10 Kalendertage nach der Absendung dieser Information geschlossen werden (vgl. § 134 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/02/2018