Lieferungen - 233982-2018

31/05/2018    S102

Deutschland-Essen: Straßenbahnpersonenwagen

2018/S 102-233982

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Ruhrbahn GmbH
Postanschrift: Zweigertstr. 34
Ort: Essen
NUTS-Code: DEA13 Essen
Postleitzahl: 45130
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Turgut Kockesen
E-Mail: t.kockesen@ruhrbahn.de
Telefon: +49 201/8261383
Fax: +49 201/8264000

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.ruhrbahn.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E71233964
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E71233964
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung von 26 Niederflur-Straßenbahnfahrzeugen NF4

Referenznummer der Bekanntmachung: 2018 EU 04 FE-E 113
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
34622100 Straßenbahnpersonenwagen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftragsgegenstand besteht aus der Lieferung von 26 Niederflur-Straßenbahnfahrzeugen und optional weiteren 6 Niederflur-Straßenbahnfahrzeugen gemäß BOStrab für den Einsatz im innerstädtischen Straßenbahnnetz der Städte Essen, Mülheim, Oberhausen und Bochum.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34622100 Straßenbahnpersonenwagen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA13 Essen
Hauptort der Ausführung:

Ruhrbahn GmbH Betriebshof Hauptwerkstatt

Schweriner Straße 2– 6

45147 Essen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftragsgegenstand besteht aus der Lieferung von 26 Niederflur-Straßenbahnfahrzeugen gemäß BOStrab für den Einsatz im innerstädtischen Straßenbahnnetz der Städte Essen, Mülheim, Oberhausen und Bochum.

Nachstehende Informationen sind nicht abschließend und sollen den Teilnehmern an diesem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb lediglich als Orientierung bei Ihrer Entscheidung zur Teilnahme dienen.

Die Fahrzeuge sind als Drehgestellfahrzeuge und überwiegend niederflurig (mindestens 70 %) auszuführen.

Wesentliche Anforderungen sind z.B.:

Fahrzeugart: Zweirichtungs-Fahrzeug für Einzeltraktion,

Fahrzeugbauart: Bestehend aus einem baugleichen Teil A und B mit je einem Fahrerstand und einem Mittelwagenteil (Teil C) Wagenkastenrohbau: Im oberen Bereich (Wagenkastenblech und Dach) aus Edelstahl (korrosionsträger Stahl) und im unteren Bereich (Untergestell) aus korrosionsbeständigen Stahl (komplett geschweißt) Niederfluranteil (Bereich oberhalb der Kupplungen und Fahrerstände nicht betrachtet): mind. 70 % Fahrzeugbreite: 2,30 m Fahrzeuglänge: max. 30 m Bodenfreiheit: mind. 60 mm Fahrleitungs-Nennspannung: 750 V DC, Toleranzen nach VDE +20 %/ -30 % Kleinster Gleisbogenradius auf straßenbündigen Bahnkörper: 18 m Streckenneigung max.: 7,5 %,

Länge der längsten max. Streckenneigung: 400 m Spurweite: 1 000 mm Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Radsatzlast: max. 100 kN,

Radaufstandlast: max. 50kN Fahrwerksbauarten: Drehgestelle, keine festen oder kleine drehbaren Fahrwerke, keine kleinrädrigen Drehgestelle (Raddurchmesser < 450mm) keine gelenkte Radpaare oder EEF,

Gesamtfahrgastkapazität: mind. 166 Plätze (BOStrab § 33 Abs.2 – je Sitzplatz 750 N und Stehplatz 5 000 N je m2) Fußbodenhöhe im Niederfluranteil: 360 mm über GFT, im Türbereich 300 mm (Einstiegshöhe), im Bereich der Triebdrehgestelle max. 580 mm. Zwischen unterschiedlichen Fußbodenhöhen in den Wagenteilen A und B, dürfen die Übergänge nur mittels Stufen (max. 200 mm) verwirklicht werden; im Wagenteil C sind Stufen nicht zulässig.

Fahrgasttüren: mindestens 3 Schwenkschiebetüren pro Fahrzeugseite, davon mind. 3 ausgeführt als Doppeltüren gegenüberliegend alle Fahrgasttüren parallel zum Bahnsteig,

Raddurchmesser (abgenutzt): 450 mm oder größer,

Antriebsmotoren: wassergekühlt,

Leistungsteil: wassergekühlt,

Zulassungsverfahren nach deutschen Recht: Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab.), Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Verband Deutscher Elektroingenieure (VDE), Deutsche Industrienorm (DIN), Europäische Norm (EN) usw.

Detailliertere und weitergehende Vorgaben ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 31/12/2018
Ende: 31/12/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Entscheidung zur Ausübung der Option über die Lieferung von optionalen Komponenten und die Bestellung von weiteren 6 zusätzlichen Niederflur-Straßenbahnfahrzeugen zur Deckung eines zusätzlichen Bedarfs, der durch die Umsetzung von vorgesehenen Streckenverlängerungen (Bahnhofstangente) entstehen kann, wird der AG bis zum 31.12.2021 treffen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Allgemeine Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.1.1 - III.1.3).

Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.1.1 bis III.1.3 aufgelisteten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) beizubringen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen Unterlagen (insb. Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, sonstigen Nachweisen) den Bieter aufzufordern, diese nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (§§ 51 Abs. 2 SektVO). Die Bewerber haben hierauf jedoch keinen Anspruch.

Mehrere Bewerber können sich zu einer Bewerber-/Bietergemeinschaft zusammenschließen (Formbl. A4). In diesem Fall soll die Bewerbergemeinschaft mit Einreichung des Teilnahmeantrages (i) sämtliche Mitglieder der an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen namentlich mit Anschrift, Telefon- und Telefaxnummer sowie E-Mail-Adresse benennen,

(ii) einen bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren sowie den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnen und (iii) eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vollmacht (im Original) vorlegen (Bewerbergemeinschaftserklärung).

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind sämtliche unter Ziffer III.1.1 Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.

Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Ziffern III.1.2 und III.1.3) der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall hat der Bewerber diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Teilnahmeantrag zu benennen (Formbl. A3) und die unter Ziffern III.1.2 und III.1.3 bezeichneten Unterlagen für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bewerber die unter Ziffer III.1.1 Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen jeweils auch von den benannten Dritten beizubringen.

Beabsichtigen Bewerber bzw. die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen –, haben sie diese Unterauftragnehmer im Angebot zu benennen und zum Nachweis der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue dieser Unterauftragnehmer die unter Ziffer III.1.1 Nr. (1) bis (3) aufgeführten Unterlagen für diese mit Angebotsabgabe vorzulegen. Eine Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Ziffer III.1.1 Nr. (1) bis (3) für diese ist im Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Ferner sind spätestens bis zur Vergabeentscheidung Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung). Eine Vorlage der Verpflichtungserklärungen bereits mit Abgabe der Teilnahmeanträge ist nicht erforderlich.

Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzusteigen.

Eine Beschränkung der Teilnehmerzahl, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (§51 Abs. 1 VgV), findet nicht statt. Die Vergabestelle wird alle formell und materiell geeigneten Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern.

Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.1.1) (1)Unterschriebene schriftliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB vorliegen. (Formbl.A7) (2)Antiterrorerklärung (Formbl. A8) (3)Vertragsbedingungen Tariftreue und Mindestarbeitsbed. (Formbl. A9).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.1.2):

(1) Angabe des Umsatzes bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Ausschreibung ist.

Teilnahmebedingung Durchschnittlicher Umsatz in Höhe von mindestens 60 Millionen EUR in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

(Eigenerklärung Formblatt A5) (2) Nachweis einer aktuell gültigen, marktüblichen Industriehaftpflichtversicherung oder einer vergleichbaren Versicherung mit einer Haftpflichtdeckungshöhe von mindestens 1,5 Millionen EUR für Personenschäden und 0,5 Millionen EUR für Sach- und Vermögensschäden, bzw. von zusammen 2 Millionen EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr. Die Vorlage in unbeglaubigter Kopie ist zulässig. Falls eine Versicherung mit diesen Deckungshöhen derzeit nicht besteht, reicht eine unterschriebene schriftliche, unwiderrufliche und unbedingte Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Auftragsfall bereit ist, eine entsprechende Versicherung unaufgefordert, unmittelbar nach Zuschlagserteilung vorzulegen.

(Eigenerklärung Formblatt A10) Im Falle von Bietergemeinschaften können die unter den vorstehenden Nummern genannten Unterlagen für die Bietergemeinschaft insgesamt vorgelegt werden.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Ziffer III.1.3):

Teilnahmebedingungen:

(Eigenerklärung Formblatt A6)

a) Nachweis, dass aus dem Zeitraum ab dem 1.1.2015 mindestens 30 (ggf. auch in Summe) Niederflur-Straßen-/Stadtbahnwagen mit mindestens 70 % Niederfluranteil ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden

b) Nachweis, dass aus dem Zeitraum ab dem 1.1.2015 mindestens 30 (ggf. auch in Summe) elektrische Ausrüstungen von Niederflur-Straßen-/Stadtbahnwagen ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden

c) Nachweis, dass aus dem Zeitraum ab dem 1.1.2015 mindestens 1 Projekt umfasst, bei dem mindestens 5 Niederflur-Straßen-/Stadtbahnwagen nach BOStrab spätestens bis zum 31.12.2017 ausge-liefert und in Betrieb genommen wurden

d) Nachweis, dass aus dem Zeitraum ab dem 1.1.2008 mindestens 12 (ggf. auch in Summe) Niederflur- Straßen-/Stadtbahnwagen mit Drehgestellen ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden

e) Nachweis, dass aus dem Zeitraum ab dem 1.1.2008 mindestens 12 (ggf. auch in Summe) Niederflur- Straßen-/Stadtbahnwagen mit komplett geschweißtem Rohbau ausgeliefert und in Betrieb genommen wurden (Eigenerklärung Formblatt A11)

f) Nachweis der Schweißzertifizierung gemäß DIN EN 15085

g) Nachweis von Kleben von Schienenfahrzeugen und – fahrzeugteilen gemäß DIN 6701 (Eigenerklärung Formblatt A12)

h) Bestätigung, dass der Hersteller die Straßenbahnen mit geschweißter Außenbeblechung liefert.

i) Bestätigung, dass der Hersteller die Antriebsmotoren als wassergekühlte Motoren liefert.

j) Bestätigung, dass der Hersteller den Leistungsteil als wassergekühltes System liefert.

k) Bestätigung, dass der Hersteller Straßenbahnen mit einer lichten Durchgangsbreite des Portals zwischen 2 Wagenkästen von mind. 800 mm liefert.

(Eigenerklärung Formblatt A13) l)Nachweis der Zertifizierung gemäß ISO 9001 (Eigenerklärung Formblatt A14) m)Nachweis eines zertifizierten / registrierten Umweltmanagementsystems gemäß EMAS oder vergleichbar.

Die geforderten Referenzen haben Angaben zum Auftraggeber mit Nennung des Ansprechpartners, zum Leistungszeitraum, zum Brutto-Projektvolumen und der eingesetzten Technik zu enthalten.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Ausschreibungsunterlagen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Ausschreibungsunterlagen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Siehe Ausschreibungsunterlagen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Bedingungen für die Auftragsdurchführung ergeben sich aus den Ausschreibungsunterlagen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 29/06/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/12/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Diese Ausschreibung wird nach den Vorschriften der SektVO durchgeführt.

2) Der Auftrag wird im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb vergeben.

3) Die Formblätter (gemäß Ziffer III.1.1), III.1.2) und III.1.3) und der Terminaufkleber für den Teilnahmeantrag sind auf dem Portal „subreport ELViS“ unter https://www.subreport.de/E71233964 bereitgestellt.

Die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind auszudrucken, an der dafür vorgesehenen Stelle vollständig auszufüllen und zu unterschreiben, einzuscannen und in Textform auf elektronischem Weg über das Portal Subreport ElViS einzureichen und hochzuladen.

Die Vergabestelle behält sich vor, bei fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften unternehmensbezogenen Unterlagen (insb. Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen, sonstigen Nachweisen) den Bieter nachzufordern, diese nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (§§ 51 Abs. 2 SektVO). Die Bewerber haben hierauf jedoch keinen Anspruch. Bei der Angebotsabgabe ist deshalb zu berücksichtigen, dass unvollständige Unterlagen zum Ausschluss führen können. Eine Einreichung der Unterlagen per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Es sind ausschließlich die Formblätter der Auftraggeberin zu verwenden.

Zusätzlich bitten wir alle technischen Unterlagen in vierfacher nicht beglaubigter Kopie (Papierform) in einem fest verschlossenen Umschlag unter Verwendung der beigefügten Angebotsmarke im Einkauf der Ruhrbahn GmbH einzureichen.

4) Nach Auswertung der Teilnahmeanträge werden alle Bewerber, unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes, über das Ergebnis des vorgeschalteten Wettbewerbs informiert. Alle Bewerber die sich über die Inhalte der Formblätter (gemäß Ziffer III.1.1), III.1.2) und III.1.3) qualifiziert haben, werden in der nächsten Phase des Verfahrens aufgefordert, ein indikatives Angebot einzureichen.

5) Rückfragen sind grundsätzlich auf dem elektronischen Weg über das Portal subreport ELViS zu stellen. Bei Rückfragen zur Nutzung des Portals subreport ELViS wenden Sie sich bitte an die Hotline +49 221 / 98578-50.

Optional können Rückfragen per Email (t.kockesen@ruhrbahn.de) an Herrn Kockesen gestellt werden.

Fragen der Bieter werden auf dem Portal subreport ELViS über die Bieterkommunikation beantwortet. Bieter ohne Registrierung müssen sich selbstständig darüber beim Auftraggeber informieren.

Fragen, die später als 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden, muss der Auftraggeber nicht mehr beantworten. Rechtzeitig gestellte Fragen werden bis spätestens 4 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

6) Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge/ Angebote findet nicht statt.

7)Der Auftraggeber sieht sowohl aus technischen wie wirtschaftlichen Gründen von der Aufteilung des Auftrages in Fach-oder Teillose ab. Eine Aufteilung in Teillose würde eine unwirtschaftliche Zersplitterung des Auftrages zur Folge haben. Eine Aufteilung in Fachlose erfolgt nicht, da eine technisch eindeutige Abgrenzung zwischen mechanischem und elektrischem Teil nicht möglich ist.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Ort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland
Telefon: +49 2211473053
Fax: +49 2111472891
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Wir weisen auf die Geltung der 15-Kalendertage-Frist im Sinne des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB hin.

Rügen sind an die Kontaktstelle unter I.1) zu richten.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/05/2018