Bauleistung - 248888-2019

29/05/2019    S103    Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Heilbad Heiligenstadt: Bau von Fußgängerzonen

2019/S 103-248888

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Heilbad Heiligenstadt
Postanschrift: Marktplatz 15
Ort: Heilbad Heiligenstadt
NUTS-Code: DEG06
Postleitzahl: 37308
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bauverwaltung
E-Mail: t.goedecke@heilbad-heiligenstadt.de
Telefon: +49 3606/677606

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.heilbad-heiligenstadt.de

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld
Postanschrift: Philipp-Reis-Straße 2
Ort: Heilbad Heiligenstadt
NUTS-Code: DEG06
Postleitzahl: 37308
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): EW Wasser GmbH
E-Mail: investitionen-waz@ew-netz.de
Telefon: +49 3606/655151
Fax: +49 3606/655152

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.eichsfeldwerke.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E97626914
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Stadt Heilbad Heiligenstadt
Postanschrift: Marktplatz 15
Ort: Heilbad Heiligenstadt
NUTS-Code: DEG06
Postleitzahl: 37308
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bauverwaltung
E-Mail: vermittlung@heilbad-heiligenstadt.de
Telefon: +49 3606/677606
Fax: +49 3606/677900

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.heilbad-heiligenstadt.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E97626914
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Grundhafte Sanierung und Neugestaltung der Fußgängerzone Wilhelmstraße 1. BA in Heilbad Heiligenstadt

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45233262
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

In Heilbad Heiligenstadt wird die Fußgängerzone grundhaft in 2 Bauabschnitten saniert, einschließlich aller Ver- und Entsorgungstrassen. Die Leistungen für den 1.BA werden im offenen Verfahren in einer Gesamtmaßnahme vergeben. Diese umfasst 9 Gewerke mit folgenden Auftraggebern: siehe II.2.4.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45233262
34928400
45111100
45112400
45113000
45221230
45231000
45232130
45232150
45232300
45232411
45232452
45233200
45316110
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG06
Hauptort der Ausführung:

37308 Heilbad Heiligenstadt

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gewerke, Auftraggeber (AG) und Leistungsumfang:

Gewerk 1 – Gemeinsame Leistungen für alle Gewerke: Stadt Heilbad Heiligenstadt (STADT), Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Obereichsfeld (WAZ) Betriebsführung durch EW Wasser GmbH, Stadtwerke Heilbad Heiligenstadt GmbH (SWH), Telekom Deutschland GmbH, vertr. durch die Deutsche Telekom Technik GmbH (TELEKOM), Leistungen: Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Bauzaun.

Gewerk 2 – Strassenbau und Nebenanlagen: AG: Stadt,

Ca. 4 St Bäume fällen, ca. 80 St Ausrüstungsgegenstände abbauen, ca. 180 m2 Bit. Straßenbefestigung aufbrechen, ca. 255 m Entwässerungsrinnen ausbauen, 2 730 m2 Rückbau Oberflächenbeläge (Kupferschlackepflaster, Granitpflaster, Asphalt), ca. 3 380 m3 Rückbau Oberbau und Boden, ca. 300 m3 Bodenaustausch, ca. 250 m Rückbau Stahlbetonkanal mit Fernwärmeleitung aus Stahl, ca. 250 m Rückbau Fernwärmeleitung aus Kunststoffmantelverbundrohr, ca. 248 m3 Bodenaushub Leitungsgräben, ca. 140 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 340 m Drainageleitung verlegen, ca. 20 St. Straßenabläufe setzen, ca. 980 m2 Geotextil einbauen, ca. 25 m3 Flüssigboden, ca. 1 020 m3 Trag- und Frostschutzschichten ungebunden, ca. 880 m2 Drainasphalttragschicht, ca. 2 270 m2 Natursteinpflaster- und -plattenarbeiten, ca. 670 m Einfassungen aus Naturstein (Borde, Läufer), ca. 200 m Taktile Elemente aus Beton, ca. 13 m Sonderbord Bus aus Beton, ca. 180 m2 Asphaltarbeiten, ca. 10 m Stufen aus Naturstein, ca. 3 m Mauer aus Naturstein, 1 St. Brunnenanlage, ca. 12 St. Formgehölze und Baumquartiere mit Wurzelschutzsystem und Baumrost Gewerk 3 – Kanalbau: AG: WAZ ca. 40 m3 Planumsstabilisierung mit Flüssigboden, ca. 150 m Anschlussleitungen DN 150/DA 160 PE, ca. 180 m Sammelleitung DN 250/DA 280 PE, ca. 17 m Sammelleitung DN300/DA 355 PE, ca. 54 m Sammelleitung DA 450 PE, ca. 250 m Sammelleitung DN/OD 160 PP, ca. 75 m Sammelleitung DN/OD 400 PP, ca. 126 m Sammelleitung DN/OD 800 PP, ca. 8 St. 1 St. PE-Schacht DN 1000-1250, 1 St Betonfertigteilschacht DN 1000, 2 St. Betonfertigteilschacht DN 1200 verschiedene Längen, 1 St Betonfertigteilschacht Sonderabmessung, ca. 860 m Kanal abbrechen DN 150-700 GEWERK 4 – Trinkwasserleitungsbau: AG: WAZ ca. 68 m3 Bodenaushub für Haupttrinkwasserleitungen, ca. 92 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 170 m Muffendruckrohre DN 200 GGG, ca. 40 m Muffendruckrohre DN 80-125 GGG, ca. 4 St Unterflurhydranten, ca. 10 St. Absperrschieber DN 80-200 GGG, ca. 76 m3 Bodenaushub Hausanschlussleitungen, ca. 68 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 144 m HDPE PE 100DA32x3,0 mm, ca. 18 St Trinkwasserventilanbohramatur 1 1/4“ Gewerk 5 – Fernwärmeleitungsbau: AG: SWH ca. 75 m³ Bodenaushub, ca. 10 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 1 St Fernwärmeschacht als Betonfertigteilschacht Gewerk 6 – Elektrotechnik und Kabelverlegung: AG: SWH ca. 85 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen,

Gewerk 7 – Telekommunikation: AG: Telekom ca. 45 m3 Leitungszone aus Sand 0/2 herstellen, ca. 12 St bauseits beigestellte PUR Kunststoffkabelschacht Typ 1, ca. 1 280 m bauseits beigestelltes Leerrohr PE DN 100, ca. 220 m bauseits beigestelltes Leerrohr PE DN 50, ca. 320 m bauseits beigestelltes SNRVe 22 x 7 Gewerk 8 – Technische Ausstattung: AG: Stadt 12 St. Mastleuchten mit Lautsprecheranlage, 1 St Steuerungsanlage Audiosystem, ca. 3 St. Absperr-/Versenkpolleranlage inkl. Steuerung, ca. 6 St Versorgungspoller unterflur,

Ca. 380 m Kabelschutzrohr, 2 St. Brunnenanlagen mit einer Brunnenkammer (Fontänengruppe und Brunnensteinaus Naturwerkstein mit LED Beleuchtung) Gewerk 9 – Ausstattung, Einrichtung: AG: Stadt 16 St. Sitzmöbel, 2 St. Sitzmöbel in Sonderbauweise, 8 St. Fahrradbügel, 1 St Spielelement, ca. 27 St. Sonstige Ausstattungselemente Stadtmobiliar Gesamtvolumen Rohrgrabenverfüllung: ca. 2 500 m3 Flüssigboden Gesamtfläche 1.BA: 2 730 m2 Eine Vergabe nach einzelnen Gewerken ist nicht vorgesehen. Die Aufteilung in Gewerke hat nur abrechnungstechnischen Charakter.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/09/2019
Ende: 31/08/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).

Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten). Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweisder Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot

— Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise,

— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.

Die in der EEE bzw. in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen sind (auch für benannte andere Unternehmen) auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt 124 kann zusammen mit den übrigen Vergabeunterlagen bei der unter Ziff. I.3 genannten Internetadresse heruntergeladen werden.

Die europäische Eigenerklärung (EEE) ist unter https://eee.evergabe-online.de/espd/ abrufbar.

Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Für denjenigen Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, wird die Vergabestelle einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundeszentralregister anfordern. Sofern ein ausländischer Bieter den Zuschlagerhalten soll, hat er eine gleichwertige Bescheinigung seines Herkunftslandes vorzulegen.

— Nachweis Mitgliedschaft Berufsgenossenschaft,

— Nachweis Eintragung Berufsregister,

— Nachweis Eintragung Handelsregister,

— Auszug Gewerbezentralregister,

— Nachweis keine Insolvenz,

— Nachweis keine Liquidation,

— Nachweis keine schweren Verfehlungen,

— Nachweis Beitragsentrichtung gesetzl. Sozialversicherung,

— Nachweis Zahlung von Steuern und Abgaben,

— Angaben über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen,

— Erklärung über beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,

— Erklärung zur Tariftreue,

— Erklärung zum Mindestlohn,

— Erklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen.

Mittel der Nachweisführung, Verfahren entsprechend § 6 b EU Der Bieter kann zum Nachweis seiner Eignung auf Dritte (bspw. andere Unternehmen, freie Mitarbeiter oder Nachunternehmer) verweisen. In diesem Fall sind die geforderten Erklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, im Umfang der jeweiligen Eignungsleihe einzureichen. Sind die Dritten präqualifiziert, reicht die Angabe der Registrierungsnummer ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Zusätzlich ist von dem Dritten in diesen Fällen das Formblatt Eignungsleihe vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und dem Angebot beizulegen. Auf § 6 d VOB/A-EU wird verwiesen.

Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Befähigung (§ 6 a EU Abs.1 Nr. 3 lit. e) VOB/A) oder die berufliche Erfahrung (§ 6 a EU Abs. 1 Nr. 3 lit. a) und b) VOB/A) ist nur möglich,wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eignungsnachweise gem. § 6a EU Nr. 2 a-c Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).

Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot - Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung“, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise - oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.

Die in der EEE bzw. in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen sind (auch für benannte andere Unternehmen) auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt 124 kann zusammen mit den übrigen Vergabeunterlagen bei der unter Ziff. I.3 genannten Internetadresse heruntergeladen werden.

Die europäische Eigenerklärung (EEE) ist unter https://eee.evergabe-online.de/espd/ abrufbar.

Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Für denjenigen Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, wird die Vergabestelle einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundeszentralregister anfordern. Sofern ein ausländischer Bieter den Zuschlag erhalten soll, hat er eine gleichwertige Bescheinigung seines Herkunftslandes vorzulegen.

(Eignungsnachweise gem. § 6 a EU Nr. 2 a-c)

— Gesamtumsatz und Umsatz für vergleichbare Leistungen der letzten 3 Jahre,

— Nachweis Berufshaftpflichtversicherung.

Mittel der Nachweisführung, Verfahren entsprechend § 6 b EU.

Der Bieter kann zum Nachweis seiner Eignung auf Dritte (bspw. andere Unternehmen, freie Mitarbeiter oder Nachunternehmer) verweisen. In diesem Fall sind die geforderten Erklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, im Umfang der jeweiligen Eignungsleihe einzureichen. Sind die Dritten präqualifiziert, reicht die Angabe der Registrierungsnummer ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Zusätzlich ist von dem Dritten in diesen Fällen das Formblatt Eignungsleihe vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und dem Angebot beizulegen. Auf § 6 d VOB/A-EU wird verwiesen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).

Bei Einsatz von anderen Unternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise (s. dazu Auflistung unten).

Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot

— Entweder die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung", ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise,

— oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vorzulegen.

Die in der EEE bzw. in der „Eigenerklärung zur Eignung“ genannten Bescheinigungen sind (auch für benannte andere Unternehmen) auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers vorzulegen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Das Formblatt 124 kann zusammen mit den übrigen Vergabeunterlagen bei der unter Ziff. I.3 genannten Internetadresse heruntergeladen werden.

Die europäische Eigenerklärung (EEE) ist unter https://eee.evergabe-online.de/espd/ abrufbar.

Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

Für denjenigen Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, wird die Vergabestelle einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundeszentralregister anfordern. Sofern ein ausländischer Bieter den Zuschlag erhalten soll, hat er eine gleichwertige Bescheinigung seines Herkunftslandes vorzulegen.

Eignungsnachweise gem. § 6a Nr. 3 a-i).

— Referenzen über vergleichbare Aufträge (min. 2 Stück),

— Maschinen-, Geräte- und Fahrzeugausstattung,

— Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter der letzten 3 Geschäftsjahre,

— Angaben zur technischen Leitung (Qualifikation Führungspersonal).

Mittel der Nachweisführung, Verfahren entsprechend § 6 b EU.

Der Bieter kann zum Nachweis seiner Eignung auf Dritte (bspw. andere Unternehmen, freie Mitarbeiter oder Nachunternehmer) verweisen. In diesem Fall sind die geforderten Erklärungen, Angaben, Bescheinigungen und sonstige Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, im Umfang der jeweiligen Eignungsleihe einzureichen. Sind die Dritten präqualifiziert, reicht die Angabe der Registrierungsnummer ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Zusätzlich ist von dem Dritten in diesen Fällen das Formblatt Eignungsleihe vollständig auszufüllen, zu unterzeichnen und dem Angebot beizulegen. Auf § 6 d VOB/A-EU wird verwiesen.

Eine Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen für die berufliche Befähigung (§ 6 a EU Abs.1 Nr.3 lit. e) VOB/A) oder die berufliche Erfahrung (§ 6 a EU Abs. 1 Nr. 3 lit. a) und b) VOB/A) ist nur möglich, wenn diese Unternehmen die Arbeiten ausführen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zusätzliche Nachweise – Die Anforderungen der vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. herausgegebenen Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961 Beurteilungsgruppe(n) AK1 oder AK2, D, I sind zu erfüllen und nachzuweisen.

— Die Gütesicherung RAL-GZ 961 ist (nach §6 Abs. 2 Nr. 4 VOB/A EU) im Informationssystem e-Certis als Nachweis eingetragen und abrufbar unter http://ec.europa.eu/growth/tools-databases/ecertis/,

— Nachweis RAL-GZ 507 bei Verfüllung der Rohrleitungsgräben oder gleichwertiger Nachweis; sollte das Gütezeichen nicht vorliegen, ist der Nachweis einer entsprechenden Fremdüberwachung zu benennen und nachzuweisen. Gütebestimmung abrufbar unter http://www.ral-gg-fluessigboden.de/bietereignung/guete-pruef-bestimmungen

— DVGW Merkblatt GW 301, Beurteilungsgruppe W3 ge, pe, GW330 oder gleichwertiger Nachweis für Leistungen der Trinkwasserversorgung nach deutschem Recht und Hygienestandard

— Nachweise PE Schweißaufsicht gemäß DVGW Merkblatt GW 331 oder gleichwertiger Nachweis,

— für Leistungen im Straßenbau für Lieferung von Naturstein der Stadt Heilbad Heiligenstadt gemäß Baubeschreibung und ZTV Naturstein,

— Nachweis der vom Bieter angebotenen Mustersteine in Form aussagekräftiger Fotodokumentation unter Benennung der exakte Handelsbezeichnung und Herkunft bzw. den Liefer-Steinbruch des angebotenen Naturwerksteins,

— Nachweis von Materialeigenschaften mittels aktueller Prüfungszeugnisse zu Materialkennwerten des jeweils angebotenen Naturwerksteins, exakte Anforderungen und Angabe EN siehe Baubeschreibung oder ZTV Naturstein: Petrographische Beschreibung, Wasseraufnahme, offene Porosität, Biegefestigkeit, Druckfestigkeit, Frost-Tauwechsel-Beständigkeit als Nachweis der Beständigkeit über Biegefestigkeit unter besonderen Bedingungen (Frost-Tau-Wechsel), Nachweis der Beständigkeit über Druckfestigkeit unter besonderen Bedingungen (Frost-Tau-Wechsel), Widerstandsfähigkeit gegen Frost-Tau-Wechsel mit Tausalz, Widerstand gegen Verschleiß, ggfls. Gleitwiderstand gemäß EN14231, ggfls. Ausflusszeit gemäß EN 13036-3, Wasseraufnahme (vorherige WPK), Biegefestigkeit (vorherige WPK),

— Nachweis der Umsetzung von Sozial- und Umweltkriterien. Der Nachweis ist Gesteinsbezogen durch eine unabhängige ansässige Gesellschaft oder Verein zu erbringen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Anforderungen an Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerisch haftend und mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.

Geforderte Sicherheiten:

— Vertragserfüllungs-Bürgschaft in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme,

— Rückgabezeitpunkt für Sicherheit = Ende der Verjährungsfrist für Mängelansprüche,

— Verjährungsfrist für die Mängelansprüche: 4 Jahre für alle vertraglichen Leistungen,

— Mängelansprüche-Bürgschaft in Höhe von 3 v.H. der Schlussrechnungssumme,

— Die Bürgschaft ist von einem in der europäischen Union zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Kreditinstituts oder Kreditversicherer zu stellen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/07/2019
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 02/09/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 03/07/2019
Ortszeit: 10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Auftragsvergabe unterliegt den Bestimmungen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VGV) und dem Thüringer Vergabegesetz (ThürVgG).

Mit dem Angebot vorzulegende Erklärungen, die bei einem möglichen Vertragsabschluss (Auftragserteilung) Vertragsbestandteil werden:

— Ergänzende Vertragsbedingungen zur Tariftreue und Entgeltgleichheit (§ 10 und 12 Abs. 2 ThürVgG) — Ergänzende Vertragsbedingungen zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (§§11 und 12 Abs. 2 ThürVgG) — Ergänzende Vertragsbedingungen zu (§12 und § 15 ThürVgG Nachunternehmereinsatz/-§ 17 ThürVgG- Kontrollen/§ 18 ThürVgG –Sanktionen) Auf gesondertes Verlangen vorzulegende Erklärungen, die bei einem möglichen Vertragsabschluss (Auftragserteilung) Vertragsbestandteil werden:

— Ergänzung des Verzeichnisses der Nachunternehmerleistungen um die Namen der Nachunternehmer — Nachunternehmererklärung zu Tariftreue und Entgeltgleichheit (§§10, 12 Abs. 2 und 15 Abs. 2 ThürVgG) — Nachunternehmererklärung zur Beachtung der ILO-Kernarbeitsnormen (§§11 und 12 Abs. 2 ThürVgG) Nebenangebote:

— Nebenangebote sind zugelassen nur in Verbindung mit einem Hauptangebot,

— Nebenangebote sind jedoch nicht zugelassen für Rohr- und Schachtmaterialien bezüglich Leistungen der Gewerke 3 und 4 — Nebenangebote sind jedoch nicht zugelassen für Naturwerksteinlieferung bezüglich Leistungen des Gewerks 2 — Ergänzende Anforderungen für das Einreichen von Nebenangeboten und Änderungsvorschlägen: siehe besondere Vertragsbedingungen, Beiblatt zu Formblatt 226.

Die Urkalkulation ist von den Bietern in der engeren Wahl bereits vor Zuschlagserteilung auf Anforderung der Vergabestelle zu übergeben.

Zwischenfrist Fertigstellung Teilabschnitt Göttinger Straße: 25.11.2019 Weitere Besondere und zusätzliche Vertragsbedingungen: siehe Vergabeunterlagen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Telefon: +49 361573321254
Fax: +49 361573321059

Internet-Adresse: http://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Telefon: +49 361573321254
Fax: +49 361573321059

Internet-Adresse: http://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/

VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen die Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstöße gegen die Vergabevorschriften, welche sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Freistaates Thüringen unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig wenn die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Auf die §§ 134 und 135 GWB wird hingewiesen. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Thüringer Landesverwaltungsamt – Vergabekammer des Freistaates Thüringen
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
Telefon: +49 361573321254
Fax: +49 361573321059

Internet-Adresse: http://www.thueringen.de/th3/tlvwa/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/05/2019