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Bauleistung - 31918-2018

24/01/2018    S16    - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Jena: Bau von Stadien

2018/S 016-031918

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
KIJ – Kommunale Immobilien Jena
Paradiesstraße 6
Jena
07743
Deutschland
Kontaktstelle(n): Martin Berger
Telefon: +49 3641/493005
E-Mail: martin.berger@jena.de
Fax: +49 3641/493044
NUTS-Code: DEG03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.kij.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E68416366
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Sondervermögen der Gebietskörperschaft (Eigenbetrieb)
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planung, Bau, Betrieb und Finanzierung: Umbau des Ernst-Abbe-Sportfelds in eine DFL – taugliche Fußballarena („Stadionprojekt“)

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45212224
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Stadtrat der Stadt Jena hat am 23.9.2015 den „Umbau des Ernst-Abbe-Sportfeldes in eine DFL –taugliche Fußballarena“ (im Folgenden auch „Stadionprojekt“) beschlossen. Mit dem Stadtratsbeschluss vom 8.6.2017 und vom 18.1.2018 wurde das Projekt noch einmal konkretisiert resp. final für die EU-weite Ausschreibung freigegeben.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
92610000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG03
Hauptort der Ausführung:

Stadt Jena

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Ernst-Abbe-Sportfeld wurde am 24.8.1924 nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht und am 15. Jahrestag nach dem Physiker und Sozialreformer Ernst Abbe benannt. Es besteht aus einem Fußballfeld, einer 400m langen Laufbahn und vier Tribünen, von denen eine überdacht ist. Insbesondere im Hinblick auf die modernen funktionalen Anforderungen an ein Fußballstadion ist die Sportanlage erneuerungsbedürftig. Die Stadt Jena beabsichtigt deshalb, das Ernst-Abbe-Sportfeld grundlegend zu einem reinen, den Statuten der DFL, des Nordostdeutschen Fußballverbandes e.V. und des Deutschen Fußball-Bundes e.V. für den Betrieb in der 2. Bundesliga entsprechenden Fußballstadionumzubauen. Der Umbau erfolgt während des laufenden Spielbetriebs unter Erhalt der näher in der Funktionalen Leistungsbeschreibung beschriebenen Funktion für die Mieter.

Ziel des Stadionprojektes ist die Schaffung einer modernen Sportstätte, die den Anforderungen des NOFV, des DFB und der DFL für die 2. Bundesliga entspricht und insbesondere den heimischen Fußballvereinen FC Carl Zeiss Jena e.V., dessen Spielbetriebs GmbH mit Blick auf das Nachwuchsleistungszentrum, SV Schott und FF USV Jena (gemeinsam auch „die Mieter“) als Heimstätte dient. Um möglichst effizient zu wirtschaften, werden Planung, Bau, Betrieb (verstanden in einem weiten Sinne: umfasst sind insbesondere das gebäudenahe FM, FM-Dienstleistungen, das Eventmanagement und die stadionbezogene Vermarktung) und Finanzierung des Stadions einem Auftragnehmer übertragen.

Das Stadion soll an traditioneller Stelle errichtet werden und 15 000 Zuschauer (mindestens 8 000 Sitzplätze und mindestens 5 000 Stehplätze, komplett überdacht) Platz bieten. Das Projekt umfasst weiterhin insbesondere die Errichtung von Parkplätzen, Zuwegungen, zweier normierter Kleinspielfeldern, und einen Kunstrasenplatz (einschließlich Flutlichtanlage für den Kunstrasenplatz), sowie die Anbindung des Fanhauses an das Abwasser. Zum Bauumfang gehört ferner die Herstellung oder Erweiterung leitungsgebundener Erschließungsanlagen, soweit diese für den Betrieb des Stadions erforderlich sind und die Anschlusskosten.

Der Beginn des Umbaus ist für Mitte 2019 geplant. Das Vorhaben soll möglichst noch Ende 2020 fertiggestellt sein.

Der Betrieb des Stadions erfolgt derzeit durch KIJ. Zukünftig soll der Betrieb über eine gemeinsame Stadionbetreiber-GmbH (74, 9 % Gesellschaftsanteile Projektpartner/ 25,1 % Stadt Jena) erfolgen. Konkret umfasst der Leistungsumfang für den Betrieb des Stadions zukünftig die Betreuung aller Spieltage, Ligabetrieb, DFB-Pokal, Freundschaftsspiele etc. insbesondere für die Herrenmannschaft Carl-Zeiss-Jena und die Frauenbundesligamannschaft FF USV sowie die Gewährleistung und Betreuung des Trainingsbetriebs der Mannschaften um Verhandlungsbereich, die Bereiche VIP-Catering, Hospitality, Sicherheit, Ticketing etc. erforderlichen Aufgaben für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes. Weiterhin umfasst der Betrieb alle außerhalb des eigentlichen Spielbetriebes stattfindenden und durch den Betreiber beworbenen, geplanten und durchzuführenden Veranstaltungen in den Flächen des Stadions. Den dritten Block im Bereich Betrieb bildet das Greenkeeping und die Bereitstellung und das erforderliche Facility Management für Büroräumlichkeiten der Vereine und weiterer Einrichtungen für eventuelle weitere Nutzer in den Räumlichkeiten des zukünftigen Stadions.

Zur Finanzierung der Bauleistungen des Stadionprojektes stehen Landesfördermittel in Höhe von 11 000 000 EUR sowie ca. 3 000 000 EUR aus dem Haushalt der Stadt Jena zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden testierte Bauleistungen baubegleitend und anteilig im Verhältnis der Gesamtvergütung zu den vorhandenen Mitteln nach vereinbarten Meilensteinen vergütet. Die Finanzierung des fehlenden Anteils der Investitionskosten hat der Projektpartner anzubieten. Zur Finanzierung der Betriebskosten sollen maßgeblich die Erlöse des Projektpartners aus dem Betrieb des Stadions beitragen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 330
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf der Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen. Eignungskriterien sind dabei:

— Leistungsbereich Planung: Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal des Bewerbers (3 %),

— Leistungsbereich Bau: Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal des Bewerbers (3 %),

— Leistungsbereich Betrieb: Die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal des Bewerbers (4 %),

— Gesamtumsatz des Bewerbers Leistungsbereich Planung (3 %),

— Gesamtumsatz des Bewerbers Leistungsbereich Bau (3 %),

— Gesamtumsatz des Bewerbers Leistungsbereich Betrieb (4 %),

— Umsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind Leistungsbereich Planung (3 %),

— Umsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind Leistungsbereich Bau (3 %),

— Umsatz des Bewerbers für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind Leistungsbereich Betrieb (4 %),

— Referenzen über erbrachte Planungsleistungen (Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind) (15 %),

— Referenzen über erbrachte Bauleistungen (Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind) (15 %),

— Referenzen über erbrachte Betriebsleistungen (Ausführung von Leistungen in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind) (20 %),

— Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters (10 %),

— Projektstruktur und Aufbau des Projektteams (10 %).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zwingend nachfolgende Angaben zu machen bzw. Nachweise vorzulegen. Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.

1. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und / oder Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014 / 24 / EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26.2.2014;

2. Eigenerklärung, dass in der Person des Bewerbers keine Ausschlussgründe nach §§ 123 Abs. 1 bis 3, 124 Abs. 1 GWB vorliegen;

3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzarbG vorliegen;

4. Kurze Unternehmensdarstellung (insbesondere Gesellschaftsstruktur, evtl. Konzernzugehörigkeit bzw. wirtschaftliche Verflechtung, Geschäftsfelder).

Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindliche, unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der – die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,

— alle Mitglieder aufgeführt sind,

— ein von allen Mitgliedern gegenüber KIJ im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist und,

— die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird.

Bedient sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er / sie sich auf dessen technische, wirtschaftliche und / oder finanzielle Leistungsfähigkeit, so hat er die geforderten Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Sofern sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen von Nachunternehmen, konzernverbundenen Unternehmen oder sonstiger Dritter (z. B. freie Mitarbeiter) berufen möchte, muss er / sie spätestens auf Verlangen von KIJ nachweisen, dass ihm/ ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung).

Eine besondere Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und im Auftragsfall der Arbeitsgemeinschaft wird nicht vorgeschrieben. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft als Mitglied mehrerer Bewerbergemeinschaften oder Nachunternehmer, sind unzulässig. KIJ wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass der Nachunternehmer keine Kenntnis über die Angebotspreise der relevanten Bewerber / Bewerbergemeinschaften hat. Dies ist nach Aufforderung durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber KIJ zu versichern. Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bewerber / Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen werden. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen rechtlich unselbständiger Niederlassungen eines Bewerbers.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Bilanzen der letzten 3 Geschäftsjahre in Kopie;

2. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten 3 Geschäftsjahre (Leistungsbereich Planung);

3. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft / des Nachunternehmers der letzten 3 Geschäftsjahre (Leistungsbereich Bau);

4. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten 3 Geschäftsjahre (Leistungsbereich Betrieb);

5. Eigenerklärungen über den Umsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind (Leistungsbereich Planung);

6. Eigenerklärungen über den Umsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/ des Nachunternehmers der letzten Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind (Leistungsbereich Bau);

7. Eigenerklärungen über den Umsatz des Bewerbers / des Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft/des Nachunternehmers der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind (Leistungsbereich Betrieb);

8. Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal des Bewerbers (Leistungsbereich Planung);

9. Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischem Leitungspersonal des Bewerbers (Leistungsbereich Bau);

10. Eigenerklärung über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem operativem Leitungspersonal des Bewerbers (Leistungsbereich Betrieb);

11. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Thüringer Gesetzes über die Vergabe öffentlicher Aufträge vom 19.4.2011 (ThürVgG);

12. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, die sämtliche vertragliche Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit abdeckt. Die Deckungssummen müssen mindestens betragen:

a/ Personenschäden: 5 000 000 EUR;

b/ Sach-/ Vermögensschäden, sonstige Schäden: 5 000 000 EUR.

Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis des Versicherungsschutzes kann durch eine Bestätigung der Versicherung (z. B. Kopie der Versicherungspolice) geführt werden. Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung sind mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Versicherers und eine Eigenerklärung des Bewerbers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird.

Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Bedient sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er / sie sich auf dessen wirtschaftliche und /oder finanzielle Leistungsfähigkeit, so hat er / sie die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.

Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.

Eigenerklärungen sind rechtswirksam zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Referenzen über erbrachte Planungsleistungen: Tabellarische Referenzaufstellung der Referenzen der letzten 5 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen, jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter;

2. Referenzen über erbrachte Bauleistungen: Tabellarische Referenzaufstellung der Referenzen der letzten 5 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen, jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter;

3. Referenzen über erbrachte Betriebsleistungen: Tabellarische Referenzaufstellung der Referenzen der letzten 5 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen, jeweils unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes, der Laufzeit und der Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter;

4. Namentliche Benennung des / der für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiter / s sowie des stellvertretenden Projektleiter /s nebst Angaben zur beruflichen Qualifikation sowie zur beruflichen Erfahrung der letzten 5 Jahre im Hinblick auf die ausgeschriebenen Leistungen und Sprachkenntnissen;

5. Darstellung der Projektstruktur und des Aufbaus des Projektteams.

6. Nachweis (Zertifikat) über die Einrichtung eines Qualitätsmanagementsystems entsprechend der Norm ENISO 9001 oder vergleichbar;

7. Eigenerklärung über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit des im Auftragsfall eingesetzten Personals in Deutsch zu Zwecken der Leistungserbringung;

8. Darstellung der Gewährleistung von guten lokalen und regionalen Kenntnissen.

Mit dem Teilnahmeantrag sind von jedem Bewerber / jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zwingend folgenden Angaben zu machen bzw. Nachweise vorzulegen. Geforderte Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen und zusammen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

Bedient sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft eines Nachunternehmers und beruft er / sie sich auf dessen technische Leistungsfähigkeit, so hat er / sie die Nachweise und Erklärungen in entsprechender Weise auch von dem Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

Der Auftraggeber behält sich vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise zu verlangen.

Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein.

Eigenerklärungen sind rechtswirksam zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und im Original mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/03/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 29/03/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/03/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag nebst Bewerberbogen, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung Ihres Teilnahmeantrages verwenden müssen.

2. Die Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben.

3. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der einzureichenden Unterlagen der Bewerbung.

4. Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.

5. Es werden nur postalisch bzw. persönlich oder per Boten eingereichte Bewerbungen und per Post bzw. persönlich oder per Boten eingereichte Angebote gewertet.

6. Verspätet oder nur per Telefax oder E-Mail eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht gewertet.

7. Die Teilnahme der Bewerber/ Bieter bei der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen.

8. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag oder sonstigem geschlossenen Behältnis einzureichen und unter Verwendung des Bewerberbogens bis zum Ablauf der Einreichungsfrist vollständig an die genannte Kontaktadresse zu übermitteln.

9. Der Umschlag/ das geschlossene Behältnis ist mit dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Kennzettel zu versehen.

10. Es werden nur die geforderten Erklärungen / Unterlagen / Nachweise dem Teilnahmeantrag beigefügt. De rInhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. wird nicht berücksichtigt.

11. Fragen sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Teilnahmeantrag Stadionprojekt Jena“ zu stellen und werden über den unter Ziffer I.3) genannten Link zur Beantwortung veröffentlicht. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerberan Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: ralf.jedecke@subreport.de, Tel.:+49 (0) 221-98 578-45) wenden. Auf Fragen, die nach dem 1.3.2018 (Ortszeit: 12.00 Uhr) eingehen, werden keine Auskünfte mehr erteilt. Die Bieter haben sich über alle eingestellten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen.

12. Die Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen.

13. Die Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat den vollständigen Teilnahmeantrag und das vollständige Angebot in elektronischer Kopie auf einem USB-Stick oder einer Daten-CD / Daten-DVD einzureichen. Der Datenträger ist mit dem Namen des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft zu beschriften.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250 – Vergabekammer, Vergabeangelegenheiten
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250 – Vergabekammer, Vergabeangelegenheiten
Jorge-Semprún-Platz 4
Weimar
99423
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/01/2018