Lieferungen - 376337-2019

09/08/2019    S153    - - Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Rostock: Sicherheitsvorrichtungen

2019/S 153-376337

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Neuer Markt 3
Rostock
18055
Deutschland
Kontaktstelle(n): Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft, Dr. Andreas Schubert
Telefon: +49 3813816153
E-Mail: andreas.schubert@rostock.de
Fax: +49 3813819808
NUTS-Code: DE80

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.rostock.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.rostock.de/ausschreibungen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung eines mobilen ISPS-Zaunes für den Stadthafen Rostock

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
35113300
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Lieferung eines mobilen ISPS-Zaun Stadthafen Rostock inkl. Erstmontage und Einweisung. Insgesamt sollen nach Maßgabe der Anforderungen der Auftraggeberin 200 lfd. m mobile Zaunfelder bereitgestellt werden. Weiterhin sind Toranlagen (mobile Aufstellung) zu liefern.

— 2 x Tor (2-flügelig), Gesamtbreite 5,0 m, Torhöhe 2,0 m (Lkw-Zufahrten),

— 1 x Tor (1-flügelig), Gesamtbreite 3,0 m, Torhöhe 2,0 m (Zugang Personenkontrolle).

Bestandteil der Lieferung sind auch Transportgestelle für die Einlagerung der Zaun- und Toranlage. Die Auftraggeberin unterliegt den Zuwendungsbedingungen/Zeitplänen des EU-Programmes Interreg South Baltic.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45342000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE803
Hauptort der Ausführung:

Stadthafen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Interreg – Projekte Johann und Johanna (www.smallships.eu) besteht die Aufgabe, die Voraussetzungen für das Anlegen von kleineren Kreuzfahrtschiffen, Mega-Yachten oder auch Großseglern sowohl aus dem EU-Gebiet als auch nicht EU-Regionen für den Bereich bei der Kranbrücke im Rostocker Stadthafen (Haedge-Halbinsel) zu schaffen. Dazu gehört u. a. das Aufstellen eines mobilen Zaunes als Bestandteil eines durch Dritte zu erarbeitenden Sicherheitskonzeptes für die Bedingungen des „International Ship and Port Facility Security Code" (ISPS). Die Hansestadt Rostock soll im für Schiffsanläufe reservierten Stadthafenbereich Exklusivität für das anspruchsvolle Klientel von kleinen Kreuzfahrtschiffen, Megayachten und Großseglern schaffen. Darüber hinaus muss den künftig sehr hohen Gestaltungs- und Aufenthaltsqualitätserfordernissen an den öffentlichen Raum im Stadthafen/BUGA2025-Bereich entsprochen werden. Deshalb soll sich der geforderte Zaun von herkömmlichen ISPS- oder Bauzäunen deutlich unterscheiden.

Im Idealfall wird davon ausgegangen, dass an 2-3 Tagen ISPS – Bedarf pro Jahr besteht. Aus diesem Grund ist der Zaun als mobiler Zaun auszuführen und so zu fertigen, dass er für andere Veranstaltungen in Rostock ebenso verwendet werden könnte. Der Zaun muss die Anforderungen an den ISPS-Code entsprechen. Idealerweise würden die Zaunfelder sowohl hochkant (als ISPS-Zaun) als auch waagerecht als Zaun für Veranstaltungen oder zu Absperrungszwecken verwendbar sein. Um über 200 m hinausgehende Sicherheitsbereiche schaffen zu können, muss das hier nachgefragte Zaunsystem mit herkömmlichen Zaunsystemen koppelbar, verlängerbar sein.

Die Hansestadt Rostock unterliegt den Zuwendungsbedingungen und Zeitplänen des EU-Programmes Interreg South Baltic. Demzufolge sind 3 Margen zu liefern, wobei für 2 der 3 Margen bereits die Finanzierung verbindlich gesichert ist. Bis zum ca. 15.10.2019 steht ein Budget von 50 000 EUR (brutto) zur Verfügung, bis zum ca, 15.12.2019 ein weiteres von 25 000 EUR brutto. Sollte das gesicherte 75 TUER-Budget nicht ausreichen, um die gesteckten Ziele zu erfüllen, bemüht sich die Hansestadt Rostock um die finanzielle Absicherung einer weiteren Marge im Haushaltsjahr 2020.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2019
Ende: 31/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungen, die über den gesicherten Finanzierungsrahmen in Höhe von 75 000 EUR brutto hinausgehen, werden als Option vereinbart. Die Auftraggeberin hat die einseitige Option, die ggf. noch verbleibenden Leistungen bis zum Erreichen der Zaunlänge von 200 m zu beauftragen, sofern die dazu notwendige Finanzierung gesichert ist.

Die Beauftragung der jeweiligen Vertragsverlängerung (Option) erfolgt bis spätestens 30.9.2020.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Im Rahmen der Umsetzung der EU-Interreg - Projekte JOHANN und JOHANNA (www.smallships.eu)

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Verfahrenssprache ist deutsch. Gern stellen wir interessierten Unternehmen auf Anforderung eine Zusammenfassung der Leistungsbeschreibung in polnischer und/oder englischer Sprache zur Verfügung. Im Zweifelsfalle gilt stets nur die deutsche Fassung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

— Nachweis der Eintragung in das Berufs- und Handelsregister oder anderer Nachweis der erlaubten Berufsausübung (nicht älter als 3 Monate). Fremdsprachigen Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung beizulegen,

— Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen gemäß § 31 Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) i. V. m. §§ 123, 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), zum Mindestlohn und zur KMU-Eigenschaft

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Referenzliste als Eigenerklärung:

Die Auftraggeberin fordert mindestens 2 Referenzen zu Leistungen, die innerhalb der letzten 4 Kalenderjahre im vergleichbaren Umfeld erbracht wurden und die nach Art, Umfang und Schwierigkeitsgrad mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar sind.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Vergleichbar sind Aufträge über die geforderte Herstellung und Lieferung von Sicherheitszäunen mit einem Auftragsvolumen von mindestens 75 000 EUR netto. In der Liste sind das Projekt zu benennen, eine hinreichend detaillierte Beschreibung der Aufgaben des Bieters, die Laufzeit des Vertrages, das Auftragsvolumen sowie ein Ansprechpartner (inkl. Telefonnummer) für mögliche Nachfragen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungskriterien gemäß Auftragsunterlagen
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckung über mindestens 1,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/09/2019
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/10/2019
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 12/09/2019
Ortszeit: 13:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Auftraggeberin geht aufgrund der Auftragswertschätzung davon aus, dass der maßgebliche EU-Schwellenwert von 221 000 EUR netto vorliegend nicht erreicht wird. Um einen möglichst breiten Wettbewerb zu initiieren, wird freiwillig das Bekanntmachungsformular der EU-Kommission verwendet. Maßgeblich für die Durchführung des Verfahrens sind allein die einschlägigen nationalen Vergabebestimmungen, namentlich das Vergabegesetz MV, der Vergabeerlass MV und die Unterschwellenvergabeordnung. Als Verfahrensart wird eine öffentliche Ausschreibung nach Maßgabe des § 8 Abs. 1 und 2 i. V. m. § 9 UVgO gewählt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Johannes-Stelling-Straße 14
Schwerin
19053
Deutschland
Telefon: +49 3855885165
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Fax: +49 3855884855817
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/08/2019