102321-2025 - Ergebnis
Deutschland – Fernwärme – Wärmeversorgungsvertrag
OJ S 32/2025 14/02/2025
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungFraunhofer Gesellschaft e.V.
E-MailEinkauf@zv.fraunhofer.de
Rechtsform des ErwerbersOrganisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelWärmeversorgungsvertrag
BeschreibungLieferung von Fernwärme an das Fraunhofer IAF ab dem 01.09.2025 für 5 Jahre
Kennung des Verfahrens8e7ff911-0ef6-409b-86bd-be5eb091113e
VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 09323000 Fernwärme
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.4 094 907,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
LosLOT-0000
TitelWärmeversorgungsvertrag Fraunhofer IAF_BadenovaWärmeplus
BeschreibungZur Sicherstellung einer langfristigen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung und zur Erreichung der Klimaziele der Fraunhofer-Gesellschaft wurde vom Institut die Entscheidung getroffen, das Fraunhofer IAF an den im Aufbau befindlichen Fernwärmeverbund Freiburg West anzuschließen. Die Fernwärmeleitung für den Anschluss des Fraunhofer IAF an den Wärmeverbund Freiburg-West wird im Herbst 2025 verfügbar sein Angesichts der nur schwer absehbaren Preisentwicklung für Erdgas, der steigenden CO2-Abgabe sowie der Zielvorstellung der Bundesregierung im Hinblick auf Klimaneutralität wird der Anschluss des Fraunhofer IAF an den Fernwärmeverbund Freiburg West als der sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvollste Weg für eine nachhaltige Wärmeversorgung angesehen. Prognosen zufolge wird der Gaspreis in den kommenden Jahren den Preis für Fernwärme übersteigen. Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und Anreize zum Umstieg auf klimafreundliche Energieträger zu schaffen, wird der CO2-Preis weiter steigen. Bei einem aktuellen Verbrauch von ca. 4 GWh/ Jahr und dem derzeitigen CO2-Preis (45 €/t) bzw. 0.8163 ct/kWh für Erdgas, beträgt die CO2-Abgabe des Instituts 32.6 T€ im Jahr 2024. Bis zum Jahr 2026 wird die CO2-Abgabe bei Verwendung von Erdgas auf 47.2T€ ansteigen. Mit einem prognostizierten und aus Klimaschutzgründen notwendigen Anstieg um 15 €/Jahr für die CO2-Abgabe sind Werte von bis zu 275 €/t absehbar, so dass allein für die CO2-Abgbae im Jahr 2040 bei fossiler Wärmeerzeugung Kosten in Höhe von 200 T€ an anfallen könnten. Der Übergang auf eine nicht-fossile Energieversorgung wird daher langfristig auch als die wirtschaftlichere Lösung angesehen. Das erklärte Ziel des Wärmeverbundes Freiburg-West ist es, den Anteil erneuerbarer Energie und Abwärme im Wärmeverbund Freibug-West im Jahr 2026 auf mindestens 85% zu erhöhen, wobei eine Spitzenlastabdeckung zunächst noch mit ca. 15% über Erdgas erfolgen wird. Die vollständige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, durch Einbindung von Geothermie und Anschluss an umliegende Fernwärmenetze, wird im Rahmen weiterer Maßnahmenpakete laut Angaben der Badenova in den Jahren 2027-2030 erfolgen und im Zeitraum 2031-2034 abgeschlossen sein. Mit der Umstellung auf Fernwärme wird das Fraunhofer IAF daher langfristig eine vollständig de-karbonisierte Fernwärmeversorgung erhalten, die gegenüber der aktuellen Wärmeversorgung über Erdgas und Dampf eine weit umweltfreundlichere Alternative darstellt. Die signifikante Reduktion des CO2-Ausstoßes sowie der Vorbild-Charakter des Instituts auf Grund des relativ hohen Bedarfes an Prozess- und Heizungswärme sprechen klar für den frühestmöglichen Umstieg von fossil erzeugter Wärme auf klimaneutrale Fernwärme. Mit dieser Maßnahme leistet das IAF einen entscheidenden Beitrag bei der Erreichung des Fraunhofer Ziels zur Klimaneutralität in 2030 und zu den Zielen einer klimaneutralen Energieversorgung der Bundesrepublik. Bei einem Anschluss an das im Aufbau befindliche Fernwärmenetz im Industriegebiet Nord kann aus ersichtlichen Gründen kein Wettbewerb hergestellt werden, da der Fernwärmeanschluss für das Fraunhofer IAF nur von einem Vertragspartner (Badenova Wärmeplus GmbH) angeboten wird
Interne KennungPR782350 + PR787258
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsLieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 09323000 Fernwärme
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
Bezeichnung100% Preis
Beschreibung100 Prozent Preis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleFraunhofer Gesellschaft e.V.
Informationen über die Überprüfungsfristen: 15 Kalendertage nach Mitteilung
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge4 094 907,00 EUR
Direktvergabe
Begründung der DirektvergabeDer Auftrag kann nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist
Sonstige BegründungZur Sicherstellung einer langfristigen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung und zur Erreichung der Klimaziele der Fraunhofer-Gesellschaft wurde vom Institut die Entscheidung getroffen, das Fraunhofer IAF an den im Aufbau befindlichen Fernwärmeverbund Freiburg West anzuschließen. Die Fernwärmeleitung für den Anschluss des Fraunhofer IAF an den Wärmeverbund Freiburg-West wird im Herbst 2025 verfügbar sein Angesichts der nur schwer absehbaren Preisentwicklung für Erdgas, der steigenden CO2-Abgabe sowie der Zielvorstellung der Bundesregierung im Hinblick auf Klimaneutralität wird der Anschluss des Fraunhofer IAF an den Fernwärmeverbund Freiburg West als der sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvollste Weg für eine nachhaltige Wärmeversorgung angesehen. Prognosen zufolge wird der Gaspreis in den kommenden Jahren den Preis für Fernwärme übersteigen. Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und Anreize zum Umstieg auf klimafreundliche Energieträger zu schaffen, wird der CO2-Preis weiter steigen. Bei einem aktuellen Verbrauch von ca. 4 GWh/ Jahr und dem derzeitigen CO2-Preis (45 €/t) bzw. 0.8163 ct/kWh für Erdgas, beträgt die CO2-Abgabe des Instituts 32.6 T€ im Jahr 2024. Bis zum Jahr 2026 wird die CO2-Abgabe bei Verwendung von Erdgas auf 47.2T€ ansteigen. Mit einem prognostizierten und aus Klimaschutzgründen notwendigen Anstieg um 15 €/Jahr für die CO2-Abgabe sind Werte von bis zu 275 €/t absehbar, so dass allein für die CO2-Abgbae im Jahr 2040 bei fossiler Wärmeerzeugung Kosten in Höhe von 200 T€ an anfallen könnten. Der Übergang auf eine nicht-fossile Energieversorgung wird daher langfristig auch als die wirtschaftlichere Lösung angesehen. Das erklärte Ziel des Wärmeverbundes Freiburg-West ist es, den Anteil erneuerbarer Energie und Abwärme im Wärmeverbund Freibug-West im Jahr 2026 auf mindestens 85% zu erhöhen, wobei eine Spitzenlastabdeckung zunächst noch mit ca. 15% über Erdgas erfolgen wird. Die vollständige Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, durch Einbindung von Geothermie und Anschluss an umliegende Fernwärmenetze, wird im Rahmen weiterer Maßnahmenpakete laut Angaben der Badenova in den Jahren 2027-2030 erfolgen und im Zeitraum 2031-2034 abgeschlossen sein. Mit der Umstellung auf Fernwärme wird das Fraunhofer IAF daher langfristig eine vollständig de-karbonisierte Fernwärmeversorgung erhalten, die gegenüber der aktuellen Wärmeversorgung über Erdgas und Dampf eine weit umweltfreundlichere Alternative darstellt. Die signifikante Reduktion des CO2-Ausstoßes sowie der Vorbild-Charakter des Instituts auf Grund des relativ hohen Bedarfes an Prozess- und Heizungswärme sprechen klar für den frühestmöglichen Umstieg von fossil erzeugter Wärme auf klimaneutrale Fernwärme. Mit dieser Maßnahme leistet das IAF einen entscheidenden Beitrag bei der Erreichung des Fraunhofer Ziels zur Klimaneutralität in 2030 und zu den Zielen einer klimaneutralen Energieversorgung der Bundesrepublik. Bei einem Anschluss an das im Aufbau befindliche Fernwärmenetz im Industriegebiet Nord kann aus ersichtlichen Gründen kein Wettbewerb hergestellt werden, da der Fernwärmeanschluss für das Fraunhofer IAF nur von einem Vertragspartner (Badenova Wärmeplus GmbH) angeboten wird
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0000
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungbadenovaWÄRMEPLUS GmbH & Co. KG
Angebot
Kennung des AngebotsPR782350
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0000
Wert des Angebots4 094 907,00 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnetja
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenNein
Informationen zum Auftrag
Kennung des AuftragsPR782350
Datum des Vertragsabschlusses26/11/2024
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge1
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle BezeichnungFraunhofer Gesellschaft e.V.
RegistrierungsnummerVR 44612
StadtMünchen
Postleitzahl80788
Land, Gliederung (NUTS)München, Kreisfreie Stadt (DE212)
LandDeutschland
E-MailEinkauf@zv.fraunhofer.de
Telefon000
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungbadenovaWÄRMEPLUS GmbH & Co. KG
Größe des WirtschaftsteilnehmersMittleres Unternehmen
Registrierungsnummer2
StadtFreiburg
PostleitzahlTullastraße
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
E-Mailservice@badenova.de
Telefon000
Rollen dieser Organisation
Bieter
Gewinner dieser LoseLOT-0000
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung0cca04fb-f6c2-4eaa-9f96-13b9611ff07f  -  01
FormulartypErgebnis
Art der BekanntmachungBekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung13/02/2025 00:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung102321-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe32/2025
Datum der Veröffentlichung14/02/2025