Beschreibung der Beschaffung
Die Lernumgebung muss für den Gebrauch im Schulalltag sowohl eine Lernenden- als auch eine Lehrkräfteperspektive zeigen können und unterschiedliche Aufgabentypen beinhalten, die sich sowohl in ihren technischen Funktionen als auch in der Art des Feedbacks und den Korrekturmöglichkeiten unterscheiden werden (siehe 1.2 Gestaltung des Lernraums (Punkt 3)). Zusätzlich werden Zugriffsmöglichkeiten für fachdidaktische Mitarbeitende als Forschende bzw. Entwickler:innen von Aufgaben benötigt.
Die Lernplattform muss den Lernenden die Möglichkeit geben, mathematische Inhalte verstehensorientiert zu erarbeiten. Außerdem soll ein Weiterlernen auf Grundlage digital erfasster Leistungsstände innerhalb der Lernumgebung möglich sein. Aus der Lehrkräfteperspektive sollen die Aufgaben kompetenzorientiert präsentiert und fachdidaktisch erläutert werden, sodass die Lehrkräfte durch die Lernumgebung Unterstützung bei fachdidaktischen und unterrichtsrelevanten Fragestellungen erhalten. Außerdem werden sie durch Check-Aufgaben über die Lernstände ihrer Schüler:innen informiert und können so diagnosegeleitet einen förderorientierten Unterricht planen. Bei der Entwicklung der Lernplattform müssen die Anforderungen der Barrierefreiheit It. BITV NRW berücksichtigt werden. Aus Sicht der Mitarbeiter:innen der TU Dortmund sollte die Möglichkeit bestehen, Aufgaben mit Hilfe eines Content Management Systems überarbeiten, ergänzen oder löschen zu können, um der iterativen Entwicklungsarbeit am IEEM gerecht zu werden.
Die Entwicklung der Lernplattform muss keine reine Individualentwicklung sein. Es können auch bereits am Markt frei erhältliche Aufgabenprogrammierungen genutzt werden, die die gewünschten Funktionen (teilweise) enthalten und die somit lediglich den erwarteten Leistungen des Auftraggebers entsprechend weiterentwickelt bzw. konfiguriert werden müssen.