Beschreibung der Beschaffung
Das bisher eingesetzte analoge Diktatsystem (mit Kassetten) soll in allen medizinischen Fachabteilungen sowie bei Bedarf auch in Verwaltungsbereichen (z. B. Rechtsabteilung)
durch eine digitale Diktat‐ und Spracherkennungslösung ersetzt werden. Das System muss sich ausbauen lassen zur automatisierten und sprachbasierten Dokumentation von Pflege und Behandlungsleistungen wie in der Fördermittelrichtlinie nach §21 Abs. 2 KHSFV unter 4.3.3.2 beschrieben.
Die flächendeckende Einführung einer digitalen Diktat‐ und Spracherkennungslösung stellt für die Kliniken Köln eine wichtige strategische Weiterentwicklung und eine operative Optimierungsmaßnahme dar.
Dabei steht die Optimierung und Unterstützung der Arbeitsprozesse im klinischen und administrativen Umfeld und die Verkürzung der Bearbeitungszeiten von Dokumenten im Vordergrund.
Deshalb gehört eine tiefe Integration des digitalen Diktats in CCP von i‐Solutions (Aufruf mit Patientenkontext, Rückinfo zum Diktat ins KIS für Diktatliste o.ä.) zum Projektumfang.
Ebenso muss die Spracherkennung integriert werden (Befüllung aller Felder, Steuerung durch Sprachbefehle).
In den Fachabteilungen sind potentiell
- 600 Ärzt*innen (von insgesamt 750, davon > 150 bereits über Fremdsysteme versorgt oder kein Bedarf) an 500 Arbeitsplätzen
- 130 Schreibkräfte
- 1.480 Pflegekräfte (perspektivisch im Rahmen KHZG geplant an ca. 150 stationären Arbeitsplätzen und ca. 100 Visitenwagen)
- 20 Mitarbeitende in der Verwaltung