137976-2022 - Vorankündigung – DirektvergabeDeutschland-Leipzig: Peptische Substanzen
OJ S 53/2022 16/03/2022
Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: PRInnovation GmbH
Postanschrift: Lagerhofstrasse 4
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
E-Mail: leo.lerch@mazars.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.sprind.org/de/projects/willbold/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: andere
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Rahmenvereinbarung Lieferung Arzneimitelwirkstoff
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
33698300 Peptische Substanzen
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Rahmenvereinbarung über die Herstellung und Lieferung eines speziellen Wirkstoffes zur Durchführung einer klinischen Prüfung Phase II.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 27 000 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
33698300 Peptische Substanzen
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED52 Leipzig
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Rahmenvereinbarung über die Lieferung verschiedener bedarfsabhängiger Mengen eines bestimmten Arzneimittelwirkstoffes zur Durchführung einer klinischen Prüfung Phase II. Die Rahmenvereinbarung sieht ein Beschaffungsvolumen von ca. 8 Mio Euro mit weiteren Optionen vor.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
Erläuterung:
Die Leistung kann sowohl aus technischen Gründen (§ 14 Abs. 4 Nr. 1 a VgV) als auch aus rechtlichen Gründen (§ 14 Abs. 4 Nr. 2 c) VgV) nur von dem Anbieter erbracht werden.
In technischer Hinsicht ist der Anbieter EU-weit der einzige, der bereits die erforderlichen Herstellungs- und Analysemethoden an dem herzustellenden Wirkstoff validiert hat. Andere Hersteller müssten diese Methoden zunächst selbst validieren. Dies ist bis zum Start der klinischen Prüfung nicht möglich. Hierüber liegt ein wissenschaftliches Gutachten einschließlich einer Markterkundung vor.
In rechtlicher Hinsicht würde die Beauftragung jedes anderen Anbieters einen Wechsel des Wirkstoffherstellers und somit eine wesentliche Änderung im Sinne von § 10 Abs. 1 GCP-V darstellen, die relevant für die Sicherheit und Wirksamkeit des Wirkstoffes ist und daher eine erneute Prüfung und Genehmigung durch die Genehmigungsbehörde hervorrufen würde.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag der Zuschlagsentscheidung
04/03/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: CBL Patras
Ort: Patras
NUTS-Code: EL632 Αχαΐα / Achaia
Land: Griechenland
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 8 000 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 135 Abs. 1 GWB ist ein öffentlicher Auftrag unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1) gegen § 134 GWB verstoßen hat oder
2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund des GWB gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit der vorstehenden Nummer 2 tritt nicht ein, wenn
1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag anzuschließen, und
3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung der Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Unternehmen die der Auffassung sind, durch die beabsichtigte Vergabe in ihren Rechten verletzt zu sein, können dies im Wege des Nachprüfungsverfahren geltend machen, das innerhalb von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, bei der unter VI.4.1) genannten Stelle zu beantragen ist.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
11/03/2022