Kurze Beschreibung
Es handelt sich um eine Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung durch Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen mit integriertem Einzelprofiling sowie betrieblicher Arbeitserprobung.
Ziele der Maßnahme sind neben der Feststellung der berufsfachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie der persönlichen, sprachlichen, sozialen, methodischen, lebenspraktischen und interkulturellen Kompetenzen, auch die individuelle Berufsorientierung von Flüchtlingen und die anschließende Erprobung in einem Betriebspraktikum. Das übergeordnete Ziel ist letztendlich die Heranführung an den deutschen Arbeitsmarkt.
Am Ende der Maßnahme sind die Qualifikationsbedarfe der Teilnehmer bekannt, so dass sie an weitergehenden Fördermaßnahmen teilnehmen oder im Idealfall dem Vermittlungsprozess zugeführt werden können.
Teilnehmer sind erwerbsfähige Leistungsempfänger aus dem Rechtskreis des SGB II mit Migrationshintergrund (Flüchtlinge), die allein nicht in der Lage sind, das angestrebte Förderziel zu erreichen. Teilnehmende müssen über Sprachkenntnisse verfügen, die es zulassen, den Inhalten der Maßnahme zu folgen (vorzugsweise B1). Auf die unterschiedlichen Bildungs- und Ausbildungsniveaus der Teilnehmer/-innen ist in der Arbeit entsprechend flexibel einzugehen.