142385-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten – Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg
OJ S 44/2025 04/03/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungRegierungspräsidium Freiburg
E-MailVergabestelle152@rpf.bwl.de
Rechtsform des ErwerbersRegionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelSicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg
BeschreibungSicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg.
Kennung des Verfahrens49b85ada-1efe-48a2-9e21-44fedb55640f
Interne Kennung135-552
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
2.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftMüllheimer Straße 7  
StadtFreiburg i. Br.
Postleitzahl79115
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.25 669 577,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenBekanntmachungs-ID: CXR6YYGYM6R
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler RechtsvorschriftenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
KorruptionZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Beteiligung an einer kriminellen VereinigungZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des WettbewerbsZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Verstoß gegen umweltrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Geldwäsche oder TerrorismusfinanzierungZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
BetrugsbekämpfungZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Kinderarbeit und andere Formen des MenschenhandelsZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
ZahlungsunfähigkeitZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Verstoß gegen arbeitsrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen InsolvenzverwalterZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem VergabeverfahrenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des VergabeverfahrensZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen TätigkeitZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare SanktionenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Verstoß gegen sozialrechtliche VerpflichtungenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Zahlung der SozialversicherungsbeiträgeZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Einstellung der gewerblichen TätigkeitZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Entrichtung von SteuernZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen AktivitätenZwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelSicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg
BeschreibungSicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg. Im Betrieb sind grundsätzlich folgende Schichtstärken vorgesehen: - Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Tagschicht): 1 Objektleitung, 1 Schichtleitung, 1 stellv. Schichtleitung und 28 Sicherheitskräfte. - Am Wochenende und feiertags von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr (Tagschicht): 1 Schichtleitung, 1 stellv. Schichtleitung und 23 Sicherheitskräfte. - Montag bis Sonntag (inkl. feiertags) von 20.00 Uhr bis 08.00 Uhr (Nachtschicht): 1 Schichtleitung, 1 stellv. Schichtleitung und 22 Sicherheitskräfte. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Interne Kennung135-552
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79710000 Dienstleistungen von Sicherheitsdiensten
Optionen
Beschreibung der OptionenDer Auftraggeber ist berechtigt, eine Aufstockung der Sicherheitskräfte zu verlangen; konkret ist einem Aufstockungsverlangen um bis zu 25 % spätestens innerhalb einer Woche und um bis zu 50 % spätestens innerhalb eines Monats über die Zahlen der Regelbesetzung hinaus nach Mitteilung des AG in Textform an den Auftragnehmer durch diesen nachzukommen. Eine Absenkung um bis zu fünf Sicherheitskräfte unter die Zahlen der Regelbesetzung kann der Auftraggeber binnen fünf Wochen zum Monatsende verlangen, um bis zu zehn Sicherheitskräfte unter die Zahlen der Regelbesetzung binnen drei Monaten. Für eine (Teil-)Rückgängigmachung der Absenkungen oder Aufstockungen gilt die vorstehende Zeitfrist für Aufstockungen entsprechend.
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftMüllheimer Straße 7  
StadtFreiburg i. Br.
Postleitzahl79115
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit24 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen2
Weitere Informationen zur VerlängerungDer Vertrag sowie der Leistungszeitraum verlängern sich nach Ablauf des Vertrages automatisch um ein weiteres Jahr, soweit keine Vertragspartei der Verlängerung gegenüber der anderen Vertragspartei bis spätestens sechs Monate vor dem jeweiligen Vertragsablauf schriftlich widerspricht. In der Folge gilt diese Verlängerungsregelung für jeden Ablauf dieses Vertrages, davon abweichend endet dieser Vertrag jedoch in jedem Falle am 31.07.2029 um 20:00 Uhr.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenNicht erforderlich
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium
ArtEignung zur Berufsausübung
Beschreibung des EignungskriteriumsDie verlangten Erklärungen und Nachweise sind - soweit vorgegeben - ausschließlich unter Verwendung der den Vergabeunterlagen als Anlagen beigefügten Formblätter zu erbringen. Die Nachweise und Erklärungen sind bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft zu erbringen. Der Bieter / Die Bietergemeinschaft kann sich der Fähigkeiten anderer Unternehmen bzw. Nachunternehmen bedienen. Dabei sind 2 Konstellationen zu unterscheiden: 1) andere Unternehmen, die für die Erfüllung der Anforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle sowie an die technische und beruflicher Leistungsfähigkeit zur Eignungsleihe herangezogen werden und 2) Unterauftragnehmer, die Leistungen ausführen, ohne dass sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf den oder die Unterauftragnehmer beruft. In beiden Konstellationen, müssen die Bieter bereits im Angebot die Art und den Umfang der von den Unterauftragnehmer(n) übernommenen Teilleistungen zweifelsfrei angeben (Anlage 12 - Erklärung Unterauftragnehmer bzw. Anlage 13 - Erklärung Eignungsleihe). Bei der Eignungsleihe der erforderlichen beruflichen Leistungsfähigkeit oder der einschlägigen beruflichen Erfahrung sind Anlage 12 und Anlage 13 vorzulegen. In der ersten Konstellation müssen die Bieter zudem bereits mit dem Angebot das Formblatt Anlage 13a - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe einreichen. In der zweiten Konstellation müssen die Bieter eine Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers erst auf Verlangen des Auftraggebers vorlegen. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung unter Fristsetzung von sämtlichen Unterauftragnehmern darüber hinaus die Erklärungen bzw. Nachweise zur Befähigung zur Berufsausübung entsprechend den Nummern 1) - 3) (vgl. Teil 2 der Anlage 13a) und 9) (siehe nachfolgend) anfordern. Werden diese Erklärungen bzw. Unterlagen nicht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen. Folgende Erklärungen und Nachweise sind vom Bieter / von der Bietergemeinschaft einzureichen: 1) Nachweis der Eintragung ins Handelsregister oder vergleichbar für die Existenz und den Gegenstand des Unternehmens des Bieters / jedes Mitglieds der Bietergemeinschaft. 2) Eigenerklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen; 3) Falls Ausschlussgründe gem. §§ 123 GWB und/oder 124 GWB vorliegen, Eigenerklärung des Bieters / der Bietergemeinschaft, dass Selbstreinigungsmaßnahmen entsprechend § 125 GWB ergriffen wurden und Vorlage der Nachweise der Selbstreinigung; 4) ggf. Anlage 12 - Erklärung Unterauftragnehmer; 5) ggf. Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer; 6) ggf. Anlage 9 - Erklärung Bietergemeinschaft; 7) ggf. Anlage 13 - Erklärung Eignungsleihe; 8) ggf. Anlage 13a - Verpflichtungserklärung Eignungsleihe. 9) Erlaubnis zur Ausübung des Bewachungsgewerbes gemäß § 34a GewO in Kopie. Der Auftraggeber wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter vor Zuschlagserteilung eine Abfrage aus dem Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt einholen.

Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über den Gesamtumsatz des Bieters/der einzelnen Mitglieder einer Bietergemeinschaft und den Umsatz für den zu vergebenden Leistungen entsprechende Dienstleistungen (Sicherheitsdienst im Bereich der Flüchtlingsunterbringung) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren bzw. für den seit Unternehmensgründung bestehenden Zeitraum bei Unternehmen, die jünger als drei aber nicht jünger als ein Jahr sind.

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums1) Erklärung des Bieters/der einzelnen Mitglieder der Bietergemeinschaft über die Anzahl des Gesamtpersonals (nur eigenes Personal weltweit/deutschlandweit). 2) Angabe von mindestens 2 Referenzen innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender Aufträge), die nach Art (Sicherheits-, Kontroll- und Pfortendienst in einer Flüchtlingsunterkunft), Umfang (24 Stunden, 7 Tage die Woche; Schichtstärke von mindestens 10 Mitarbeitern) und Schwierigkeitsgrad (insb. keine Nachunternehmertätigkeit) mit der ausgeschriebenen Leistung, vergleichbar sind. Bei den Referenzobjekten muss es sich um Einrichtungen handeln, bei denen sich sämtliche zu bewachende Objekte auf einem zusammenhängenden Gelände befinden. Mindestens ein Referenzobjekt muss eine durch den Bieter gesicherte Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete i.S.d. § 44 Abs. 1 i.V.m. § 47 AsylG sein, in der während der Vertragslaufzeit für eine Dauer von mindestens 6 Monaten durchschnittlich mindestens 300 Personen untergebracht waren. Die Dienstleistung muss innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre zzgl. des aktuellen Geschäftsjahres (inkl. laufender Aufträge) für mindestens sechs Monate zusammenhängend erbracht worden sein.

Kriterium
ArtSonstiges
Beschreibung des Eignungskriteriums1) Eigenerklärung, dass der / die Bieter nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr.833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, a) durch die russische Staatsangehörigkeit des Bewerbers oder die Niederlassung des Bewerbers in Russland, b) durch die Beteiligung einer natürlichen Person oder eines Unternehmens, auf die eines der Kriterien nach Buchstabe a zutrifft, am Bewerber über das Halten von Anteilen im Umfang von mehr als 50%, c) durch das Handeln der Bewerber im Namen oder auf Anweisung von Personen oder Unternehmen, auf die die Kriterien der Buchstaben a und/oder b zutreffen. Die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, gehören ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift. Es ist zu bestätigen und sicherzustellen, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. 2) Erklärung zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (LTMG) (Anlage 15 der Vergabeunterlagen).
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungBewertungspreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit dem höchsten Zuschlagswert Z(n). Dieser setzt sich aus dem Preis und der erreichten Punktzahl "Leistung" (s. Kriterium "Konzeptioneller Angebotsteil") zusammen. Bei Gleichstand erhält das preisgünstigere Angebot den Zuschlag. Bei Preisgleichheit entscheidet das Los. Die Bewertung erfolgt anhand der Einfachen Richtwertmethode: Z(n)= L(n) / P(n) wobei gilt: Z(n) = Zuschlagswert des Angebots n L(n) = Anzahl der erreichten Leistungspunkte des Angebots n im Rahmen des konzeptionellen Angebotsteils P(n) = Bewertungspreis des Angebots n in EUR netto Der Zuschlagswert wird auf 7 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet. Der für die Wertung relevante Angebotspreis (Bewertungspreis) ergibt sich nach folgender Berechnung, wobei die im Preisblatt (s. Anlage 5 der Vergabeunterlagen) aufgeführten Bruttopreise zu Grunde gelegt werden: Im Preisblatt sind die einzelnen Angebotspreise für die Objektleitung (/stellv. Objektleitung), Schichtleitung (/stellv. Schichtleitung) und Sicherheitskräfte anzugeben. Bei ausländischen Bietern, welche dem Reverse-Charge-Verfahren unterliegen, wird für die Wertung des Angebots bei den jeweiligen angebotenen Preisen die vom Auftraggeber direkt abzuführende Steuer hinzugerechnet. Der Bewertungspreis entspricht dem Gesamtpreis für eine Woche (ohne Feiertage) unter Zugrundelegung der durch den jeweiligen Bieter angebotenen Preise sowie der in § 3 Absatz 2 der Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlagen, Anlage 3) genannten Schichtstärken im Betrieb. In das Preisblatt kann optional ein Skonto eingetragen werden, das der Bieter dem Auftraggeber bei Zahlung einer Rechnung innerhalb von 14 Tagen gewährt. Das Skonto ist Bestandteil der Wertung. Die Preise sind in Euro netto mit maximal zwei Nachkommastellen anzugeben.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl50
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungKonzeptioneller Angebotsteil
BeschreibungIm Konzept ist auf folgende Fragen inhaltlich einzugehen (die maximale Punktzahl für die Beantwortung der einer Frage befindet sich jeweils am Ende der Frage in Klammern): 1. Stellen Sie Ihre konkrete Vorbereitung im Vorfeld des Leistungsbeginns sowie die Startphase in der LEA Freiburg (erster Monat des Leistungszeitraums) dar. Dies soll durch einen konkreten Zeitplan auf einer separaten, zusätzlichen DIN A4-Seite erfolgen. (10 Punkte) 2. Bitte schildern Sie: a. die Zusammenarbeit zwischen Firmenzentrale und Führung vor Ort; gehen Sie dabei insbesondere auf die Rolle der Führung in der LEA Freiburg vor Ort und deren Entscheidungsbefugnisse sowie den Informationsaustausch zwischen Firmenleitung, Objektleiter und dessen Stellvertreter (z.B. Übergabe bei Urlaub oder Krankheit) ein. (8 Punkte) b. die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit dem Regierungspräsidium Freiburg sowie den sonstigen beteiligten Behörden und Organisationen dar. Gehen Sie dabei insbesondere auf den Informationsaustausch und die Abstimmung der Arbeitsabläufe mit allen Beteiligten, sowie den Umgang mit geplanten Veränderungen ein. (7 Punkte) 3. Wie erfolgt die Einarbeitung des Personals in der LEA Freiburg vor Ort und wie halten Sie den Wissensstand bei den Mitarbeitenden vor Ort in Bezug auf sicherheitsrelevante Themen und die für die LEA Freiburg spezifischen Merkmale und Anforderungen aktuell? Gehen Sie dabei auch darauf ein, wie Sie dies dokumentieren und gegenüber dem AG nachweisen. (10 Punkte) 4. Wie stellen Sie die zur Leistungserbringung erforderliche Schichtstärke während des Leistungszeitraums sicher, auch unter Berücksichtigung von kurzfristigen Per-sonalengpässen oder kurzfristigen Belegungsspitzen von Asylsuchenden? (10 Punkte) 5. Maßnahmen zur Qualitätssicherung: a. Wie wird fortlaufend überprüft, dass die Sicherheitsmitarbeiter die Aufgaben ihrer konkret zugewiesenen Positionen kennen und diese ordnungsgemäß ausführen? (5 Punkte) b. Wie werden bei den Mitarbeitenden die erforderlichen Deutschkenntnisse dauerhaft sichergestellt. (5 Punkte) c. Wie wird sichergestellt, dass die Objektleitung regelmäßig Kontrollgänge durchführt und diese auch dokumentiert? (5 Punkte) d. Wie wird mit der privaten Handynutzung der Sicherheitsmitarbeiter während des Dienstes umgegangen? (5 Punkte) e. Wie werden die Pausenzeiten dauerhaft eingehalten und wie wird das Rauchen auf dem Gelände während der aktiven Arbeitszeit geregelt? (5 Punkte) 6. Stellen Sie ihr Evakuierungskonzept (6. a.) sowie ihr Deeskalationskonzept (6. b.) für die LEA Freiburg anhand folgender Situationen dar: a. Gefahrensituation 1: Die Gebäude auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in Freiburg verfügen über eine Brandmeldeanlage, die direkt auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist. Beschreiben Sie Ihre Maßnahmen bei einem Brandmeldealarm. (15 Punkte) b. Gefahrensituation 2: Eine Auseinandersetzung zwischen 2 Personen im Bewohnerbereich auf dem Flur eskaliert. Die Personen beleidigen sich und werden handgreiflich. Wie begegnen Sie dieser Situation, welche Maßnahmen ergreifen Sie? (15 Punkte) Weitere Informationen zu den formalen Vorgaben und der Bewertung der Konzepte sind den Ausschreibungsbedingungen (s. Vergabeunterlagen) zu entnehmen.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl50
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen24/03/2025 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYGYM6R/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYGYM6R
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://ausschreibungen.landbw.de/Satellite/notice/CXR6YYGYM6R
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote04/04/2025 08:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss89 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDer Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht. Unterlagen, die vom Auftraggeber nach Angebotsabgabe nachgefordert werden, sind zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt einzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht vollständig fristgerecht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin04/04/2025 08:01:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass die Bildung einer Bietergemeinschaft unzulässig ist, sofern damit eine wettbewerbsbeschränkende Vereinbarung gemäß § 1 GWB getroffen wird.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Baden-Württemberg
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein bei der Vergabekammer eingereichter Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit 1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (siehe § 160 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-4 GWB). Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrages wegen eines Verstoßes gegen § 134 GWB oder einer fehlenden vorherigen Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (siehe § 135 Abs. 2 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltRegierungspräsidium Freiburg
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstelltRegierungspräsidium Freiburg
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtRegierungspräsidium Freiburg
TED eSenderDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungRegierungspräsidium Freiburg
Registrierungsnummer08-A6434-54
PostanschriftHeinrich-von-Stephan-Straße 25
StadtFreiburg
Postleitzahl79100
Land, Gliederung (NUTS)Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
LandDeutschland
KontaktpersonReferat 15.2 - Flüchtlingsaufnahme
E-MailVergabestelle152@rpf.bwl.de
Telefon07612082345
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer08-A9866-40
PostanschriftKapellenstraße 17
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76131
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
KontaktpersonRegierungspräsidium Karlsruhe - Referat 15
E-Mailvergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon+49 721926-8730
Fax+49 721926-3985
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung67fdc381-d71c-4e72-8350-492dba627645  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung28/02/2025 18:03:32 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung142385-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe44/2025
Datum der Veröffentlichung04/03/2025