Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Das Kloster Konz-Karthaus wurde im Jahre 1963 vollständig von der Stadt Konz erworben. Das Kloster steht unter Denkmalschutz. Der Grundstein wurde 1680 gelegt. Seit 1977 wurden verschiedene Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Um 1987 wurden die Gebäudeteile des Klosters in mehreren Bauabschnitten umgebaut und renoviert. Diese Maßnahmen machten die heutige Nutzung des Klosters Konz-Karthaus als Bürgerhaus sowie als Kulturzentrum möglich.
Nun ist zeitnah wieder eine umfassende Sanierung des Klostergebäudes erforderlich.
Die hinsichtlich der nun geplanten Sanierungsmaßnahmen erstellte Kostenberechnung gemäß DIN 276 (Stand: 12.12.2019) ist nicht aktuell und bedarf der Aktualisierung. Für die Projektrealisierung sind nun die Leistungsphasen 1 bis 3 sowie 5 bis einschließlich 9 gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15.1 zur HOAI erforderlich.
Die Maßnahmen im Objekt wurden seinerzeit aus förder- und finanztechnischen Gründen in Bauabschnitte aufgeteilt. Die Ausführung selbst soll nun in 2 Bauabschnitten erfolgen. Der 1. Bauabschnitt ist die Aufwertung der Außenhülle, in der HU-Bau Bauabschnitt 1A und Bauabschnitt 2. Der 2. Bauabschnitt soll dann die Aufwertung des Innenbereichs sein, in der HU-Bau Bauabschnitt 1B, 1C, 3 und 4.
Im Rahmen der vorliegend umfassend notwendigen Sanierung sind folgende Maßnahmen im laufenden Betrieb vorgesehen:
- Sanierung der Fenster,
- Sanierung des Sockels,
- Sanierung des Mauerwerks und des Fachwerks am Zwischengebäude,
- Außenanstrich des Objektes,
- Zink-Abdeckung des Giebels,
- Sanierung der Sanitärbereiche in allen Geschossen,
- Ausführung verschiedener kleinerer Gewerke im Gebäudeinneren.
Die weiteren auszuführenden Arbeiten ergeben sich aus dem Erläuterungsbericht zur HU- Bau.
Der Fluchtweg aus dem Festsaal wurde aus brandschutztechnischen Gründen bereits ausgeführt.
Eine Bestandsermittlung ist nicht erforderlich, da das Objekt bereits aufwändig digital erfasst wurde und ein 3D-Modell vorliegt. Die Planung soll dann auch von den in diesem Verfahren ausgewählten Planern in das 3D-Modell eingearbeitet werden.