150039-2021 - ErgebnisDeutschland-Hannover: Lasergesteuerte Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren
OJ S 60/2021 26/03/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Laser Zentrum Hannover e. V.
Postanschrift: Hollerithallee 8
Ort: Hannover
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30419
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle LZH
E-Mail: vergabe@lzh.de
Telefon: +49 5112788-402
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.lzh.de
I.2.
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Forschungseinrichtung, e. V., gefördert durch Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung Bereich Lasertechnik

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Laserauftragschweißanlage Niedersachsen Additiv
Referenznummer der Bekanntmachung: LZH-40467-RB
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
42610000 Lasergesteuerte Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung ist eine industrietaugliche Laserauftragschweißanlage. Eine Besonderheit der Anlage stellt die Möglichkeit dar, neben dem vormontierten und mitgelieferten Pulver-Prozesskopf, auch einen vom LZH bereitgestellten Draht – Prozesskopf zu verwenden. Dafür ist ein, in den Anforderungen definierter, Schnellwechseladapter vorgesehen. Zum Gegenstand der Ausschreibung gehören neben der funktionsfähigen Anlage die vollständige Dokumentation, die CE-Zertifizierung, eine Gewährleistung von 2 Jahren und eine Schulung für die Mitarbeiter.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 425 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
42611000 Werkzeugmaschinen für besondere Zwecke, 42630000 Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung, 42632000 Numerisch gesteuerte Maschinen für die Metallbearbeitung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Hauptort der Ausführung: Laser Zentrum Hannover e. V. Hollerithallee 8 30419 Hannover
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Besondere Anforderungen:
— Die Anlage soll funktionstüchtig geliefert werden, jedoch gleichzeitig die Möglichkeit für einen wechselbaren und erweiterbaren Prozesskopf bieten,
— Die Prozesszone der gelieferten Anlage muss lasersicher und pulverdicht eingehaust sein, sodass ein richtlinienkonformer Betrieb sichergestellt ist,
— Ein fachgerechter Wechsel des Prozesskopfes durch Mitarbeiter des LZHs muss von der Gewährleistung abgedeckt sein,
— Die Anlage soll in Portalbauweise ausgeführt werden und mit einer CNC Steuerung arbeiten,
— Der Bauraum, in dem der Prozesskopf verfährt, soll durch einen Hubtisch (zweite Z Achse) flexibel verkleinert und vergrößert werden können,
— Die Anlage soll im Versuchsfeld des LZH als industrietaugliche Anlage betrieben werden. Seitens des LZH stehen dafür Hilfsenergie wie Netzspannung (1 und 3 phasig), Argon-Inertgas, und Druckluft zur Verfügung,
— Die Anlagensteuerung muss entsprechend der Anforderungen so ausgelegt sein, dass sie durch das LZH selbständig erweiterbar und Positionsdaten und -parameter im Prozess erfasst und mit Steuerungssignalen überlagert werden kann,
— Laserstrahlquelle, Pulverförderer und Kühllösung sind ebenfalls Gegenstand der Ausschreibung,
— Der Laserspot ist in seiner Größe verstellbar, ohne die Bearbeitungsebene zu verschieben,
— Die Anlage muss insofern Transportabel sein, dass sie per Kran oder Stapler bewegt werden kann,
— Gegenstand der Ausschreibung ist eine vollständige Dokumentation und CE-Zertifizierung der Anlage, eine elektrische Prüfung nach DGUV, Mitarbeiterschulung und Gewährleistung sowie Wartungsvertrag,
— Prozessspezifische Messwerte müssen kontinuierlich erfasst und gespeichert werden,
— Die hier genannten Forderungen gelten als Mindestanforderungen, die zwingend zu erfüllen sind,
— Die Anlage beinhaltet eine geeignete, integrierte Absaugung für Prozessemissionen und Rauchgase. Die Anlage im Versuchsfeld unterschreitet die gültigen Emissionsgrenzwerte nach TRGS 560,
— Die Abgabe eines Grobkonzepts 2 Wochen nach Angebotseingang inkl. Präsentation am LZH bildet die Grundlage der technischen Bewertung in den Zuschlagskriterien.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Ausführungskonzept / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: Ausführungs- und Lieferzeiten / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: Niedersachsen ADDITIV Phase 2, Antrags-Nr. ZW6-80154389, Mittel des Wirtschaftsförderfonds Niedersachsen (WFF) und des Sondervermögens Digitalisieurng
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 250-623709
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 40467-RB
Bezeichnung des Auftrags:
Laserauftragsschweißanlage Niedersachsen Additiv
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
01/03/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: LASERVORM GmbH
Postanschrift: Südstr. 8
Ort: Altmittweida
NUTS-Code: DED43 Mittelsachsen
Postleitzahl: 09648
Land: Deutschland
E-Mail: info@laservorm.com
Telefon: +49 37279974-0
Fax: +49 37279974-10
Internet-Adresse: http://www.laservorm.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 425 000,00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 435 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4YM4D1D7
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de
Fax: +49 413115-2943
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in den §§ 155 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrags zur Vergabekammer wird hingewiesen, insbesondere auf die Vorschrift des § 160 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
„§ 160 GWB – Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
23/03/2021