150063-2021 - ErgebnisDeutschland-Duisburg: Softwarepaket und Informationssysteme
OJ S 60/2021 26/03/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW
Postanschrift: Schifferstraße 10
Ort: Duisburg
NUTS-Code: DEA12 Duisburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 47059
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Aulinger Rechtsanwälte, Dr. Nicola Ohrtmann, Frankenstraße 348, 45133 Essen
E-Mail: aul.verg@aulinger.eu
Telefon: +49 2019598655
Fax: +49 2019598699
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.polizei.nrw.de/lzpd
I.2.
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Erstellung, Anpassung und Pflege einer Software Zentrales Bewerber-Management-System (zBMS) zur Erfassung und Bearbeitung von verschiedenen Stellenbesetzungsverfahren der Polizei NRW
Referenznummer der Bekanntmachung: ZA 5.2/1000568288/AUL
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Polizei NRW plant die Beschaffung eines zentralen Bewerber-Management-Systems (zBMS) zur Erfassung und Bearbeitung von verschiedenen Stellenbesetzungsverfahren der Polizei NRW.
Das zu beschaffende zBMS soll eine Standardsoftware sein, bestehend aus einem externen und internen Stellen- und Bewerbungsportal mit einem Bewerber-Management-System, sowie Schnittstellen zum Test-Management-System CAT5 und anderen IT-Anwendungen, die an die polizeilichen Bedürfnisse für interne und externe Bewerbende, sowie Beschäftigte der Polizei NRW angepasst werden.
Mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit und Investitionssicherheit sind darüber hinaus eine größtmögliche Flexibilität zur Anpassung und Anbindung des Verfahrens an zukünftige fachliche Anforderungen und Technologien sowie eine stabile und gute Performance unter den in NRW vorhandenen Netzstrukturen zu gewährleisten.
Für die Realisierung des zBMS muss der Zugriff auf Vorgangsdaten, Verwaltungsdaten und andere im System gespeicherte Daten auch auf technischer Ebene möglich sein, beispielsweise um Schnittstellen zu realisieren, die den Zugriff auf diese Daten im Bestand des zBMS für andere Systeme ermöglichen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung, 72200000 Softwareprogrammierung und -beratung, 72210000 Programmierung von Softwarepaketen, 72220000 Systemberatung und technische Beratung, 72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software, 72267100 Wartung von Informationstechnologiesoftware
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA12 Duisburg, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW Schifferstraße 10 47059 Duisburg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Polizei Nordrhein-Westfalen (NRW) nutzt gegenwärtig ein Bewerber-Management-System (BMS) mit einem integrierten eignungsdiagnostischen Test-Management-System (TMS) und einem Bewerbungsportal für das Auswahlverfahren Direkteinstieg Polizei in die Laufbahngruppe (LG) 2.1 (ehemals gehobener Dienst), sowie für Regierungsinspektoren Anwärterinnen und Anwärter und Regierungsinspektoren Anwärterinnen und Anwärter im Bereich der Verwaltungsinformatik.
Neben den aufgeführten Auswahlverfahren gibt es bei der Polizei NRW weitere zentrale Landesauswahlverfahren, sowie die Stellenbesetzungsverfahren in den 47 Kreispolizeibehörden (KPB) und den 3 Landesoberbehörden (LOB).
Die Polizei NRW plant die Beschaffung eines zentralen Bewerber-Management-Systems (zBMS) zur Erfassung und Bearbeitung von verschiedenen Stellenbesetzungsverfahren der Polizei NRW.
Ziel der Ausschreibung ist daher die Beschaffung eines zBMS unter der Voraussetzung, dass wesentliche aus der Leistungsbeschreibung resultierende zusätzliche Anforderungen durch den Auftragnehmer erfüllt werden können.
Es wird davon ausgegangen, dass grundlegende Kenntnisse zu polizeilichen Geschäftsprozessen und daraus resultierenden Anforderungen an eine polizeiliche Vorgangsbearbeitung auf Bieterseite vorhanden sind. Vor allem die individuellen Anpassungs- bzw. Ergänzungsbedarfe zu der vom Bieter angebotenen Software müssen identifiziert und bewertet werden können.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionen / Gewichtung: 40 %
Qualitätskriterium - Name: Testgestellung / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation des vorgesehenen Projektmanagers / Gewichtung: 5 %
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation des vorgesehenen leitenden Softwareentwickler / Gewichtung: 5 %
Preis - Gewichtung: 40 %
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Keine oder keine geeigneten Angebote/Teilnahmeanträge im Anschluss an ein offenes Verfahren
Erläuterung:
Im Rahmen eines diesem Verfahren vorgelagerten offenen Verfahrens (2020/S 177-425009) wurde mangels Einreichung von wertungsfähigen Angeboten einerseits sowie Angeboten mit einem unangemessenen Preis-Leistungsverhältnis anderseits kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt bzw. kein Angebot eingereicht, das den Bedingungen des Auftraggebers entspricht. Das Vergabeverfahren wurde daher gemäß § 63 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, Nr. 3 VgV aufgehoben. Die verfahrensgegenständliche Leistung, die Erstellung, Anpassung und Pflege einer Software „Zentrales Bewerber-Management-System (zBMS) zur Erfassung und Bearbeitung von verschiedenen Stellenbesetzungsverfahren der Polizei NRW“ wurde sodann gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 1 VgV in einem Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben. Gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 1 VgV kann der öffentliche Auftraggeber Aufträge im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb vergeben, wenn in einem offenen oder einem nicht offenen Verfahren keine oder keine geeigneten Angebote oder keine geeigneten Teilnahmeanträge abgegeben worden sind, sofern die ursprünglichen Bedingungen des Auftrags nicht grundlegend geändert werden. Diese Voraussetzungen lagen vor. Im vorgelagerten offenen Verfahren sind keine geeigneten Angebote eingegangen.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
ZBMS
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
15/03/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: milch & zucker – Talent Acquisition & Talent Management Company AG
Postanschrift: Friedrich-List-Straße 23
Ort: Gießen
NUTS-Code: DE721 Gießen, Landkreis
Postleitzahl: 35398
Land: Deutschland
E-Mail: sales@milchundzucker.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 1,00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXPNYD0D45F
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: vkrheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221-1473045
Fax: +49 221-1472889
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Das Rechtsbehelfsinstrument des Nachprüfungsantrags ist insbesondere nur dann zulässig, wenn die Fristen des § 160 Abs. 3 GWB gewahrt werden. Auf die Rügepflicht des Antragstellers und die für die Einlegung von Rechtsbehelfen geltenden Fristen in § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Insoweit gilt, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber Nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
23/03/2021