155436-2022 - ErgebnisDeutschland-Köln: Technischer Simulator für Forschung, Prüfungen und Wissenschaft
OJ S 60/2022 25/03/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Postanschrift: Linder Höhe
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 51147
Land: Deutschland
E-Mail: Christian.Samiou@dlr.de
Telefon: +49 22036014027
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.dlr.de/DE/Home/home_node.html
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Forschungseinrichtung in der Rechtsform eines e.V.
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Entwicklung und Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Beschaffung eines Lageregelungsteststand (ACS-Teststand) für das Responsive Space Test and Evaluation Center (RSTEC) des DLR
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
38970000 Technischer Simulator für Forschung, Prüfungen und Wissenschaft - RC02
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Im Rahmen des vom DLR beabsichtigten Aufbaus eines Responsive Space Cluster Competence Center (RSC³) soll in Trauen (Faßberg) das Responsive Space Test and Evaluation Center (RSTEC) aufgebaut werden. Das übergeordnete Ziel des Zentrums ist der Aufbau der erforderlichen Technologiebasis zur Erlangung der Responsive Space Befähigung über Technologiedemonstratoren sowie die langfristige Weiterentwicklung erforderlicher Schlüsseltechnologien. Dabei sollen Technologien in der gesamten Architektur, bestehend aus Weltraum-, Boden-, Start- und Missionssegment, untersucht und weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit den Nutzern sollen Missionen entworfen und Technologiedemonstratoren erprobt werden. RSTEC liefert dazu einen elementaren Beitrag und soll Möglichkeiten zum Kompetenzaufbau, der Analyse- und Bewertungsfähigkeit, zum Technologietransfer und zur Steigerung des wissenschaftlichen Outputs des Kompetenzzentrums liefern. Gleichzeitig legt es als eines der ersten neuen Labore mit den Grundstein für den AeroSpacePark Trauen.
Als Teil von RSTEC wurde nun im Rahmen dieser Ausschreibung ein Lageregelungsteststand beschafft. Dieser soll für die Forschung an der Launch and Early Operation Phase (LEOP) sowie dem Test von Lageregelungskomponenten eingesetzt werden.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 770 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE Deutschland
NUTS-Code: DE9 Niedersachsen
Hauptort der Ausführung: Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) Standort Trauen Eugen-Sänger-Str. 50 29328 Faßberg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Als Teil von RSTEC wurde nun im Rahmen dieser Ausschreibung ein Lageregelungsteststand beschafft. Dieser soll für die Forschung an der Launch and Early Operation Phase (LEOP) sowie dem Test von Lageregelungskomponenten eingesetzt werden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie.
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 021-051472
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 341/2022/6367952/E17259372
Bezeichnung des Auftrags:
Beschaffung eines Lageregelungsteststand
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
16/03/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH
Postanschrift: Albert-Einstein-Str. 12
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE Deutschland
Postleitzahl: 12489
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 770 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Wichtige Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen sind u.a. in dem §160 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) enthalten, der hier komplett zitiert wird:
"§160 GWB (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
21/03/2022