Die Einarbeitung in und die damit zusammenhängende Zertifizierung für die oben genannten Subsysteme benötigt mehrere Monate. Ein abrupter Wechsel des Unterauftragnehmer hätte daher zur Folge, die unabdingbare 24/7-Abdeckung für alle Misisonen nicht darstellen zu können. Zusätzlich würde es zu einem nicht reversiblen Know-How-Verlust führen. Von einem Reputationsverlust abgesehen würde dies einerseits zu erheblichen Strafzahlungen für das DLR führen und andererseits Folgeaufträge gefährden. Im schlimmsten Fall kann die fehlende 24/7-Abdeckung den tatsächlichen Verlust einzelner oder mehrerer Satelliten zur Folge haben, was das sofortige Ende der laufenden Projektverträge bedeuten würde. Für die kurzfristige Bereitstellung der erwähnten benötigten Arbeiten besitzt die Fa. LSE Space GmbH aufgrund des schon vorhandenen eingearbeiteten und zertifizierten Teams die notwendigen Detailkenntnisse. Aus diesem Grund ist unbedingt notwendig den Vertrag mit LSE für eine Zeit von drei Monaten aufzustocken, um die Unterstützung der laufenden Missionen reibungslos gewährleisten zu können.