15870-2023 - ErgebnisDeutschland-Arnstorf: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
OJ S 7/2023 10/01/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Markt Arnstorf, vertreten durch den 1. Bürgermeister, Herrn Christoph Brunner
Postanschrift: Marktplatz 8
Ort: Arnstorf
NUTS-Code: DE22A Rottal-Inn
Postleitzahl: 94424
Land: Deutschland
E-Mail: info@hsp-projekt.de
Telefon: +49 8631166630
Fax: +49 86311666310
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.auftraege.bayern.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Markt Arnstorf - Erschließung Gewerbepark Kollbachtal - Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke Gruppe 1+2 gem. § 41 HOAI und Objektplanung für Verkehrsanlagen gem. § 45 HOAI - LPH 1-9
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Markt Arnstorf - Erschließung Gewerbepark Kollbachtal
Planungsleistungen für
- Objektplanung für Ingenieurbauwerke (Gruppe 1+2) gem. § 41 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
- Objektplanung für Verkehrsanlagen gem. § 45 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 240 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE22A Rottal-Inn
Hauptort der Ausführung: 94424 Arnstorf
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Markt Arnstorf - Erschließung Gewerbepark Kollbachtal
Planungsleistungen für
- Objektplanung für Ingenieurbauwerke (Gruppe 1+2) gem. § 41 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
- Objektplanung für Verkehrsanlagen gem. § 45 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
Auf Grund der hohen Nachfrage plant der Markt Arnstorf die Errichtung eines Industriegebietes. Hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie aufgestellt, die die möglichen Potentialflächen für Industrie und Gewerbe untersuchen sollte. Das Ergebnis liefert eine Fläche mit ca. 11,1 ha im südöstlichen Gemeindegebiet des Marktes Arnstorf. Hierfür hat der Marktgemeinderat Arnstorf die Aufstellung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes GI+GE „Gewerbepark Kollbachtal“ beschlossen. Für den Bebauungsplan ist mittlerweile die Satzung erfolgt.
Die Erschließungsmaßnahmen für Verkehr, Wasser, Abwasser sind nun zu planen und baulich umzusetzen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Geplante Projektorganisation, Kapazitäten und Präsenz des vorgesehenen Personals im Hinblick auf die Projektaufgabe / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Persönliche Vorstellung und Projekterfahrung der vorgesehenen Projektleiter / Objektplaner im Hinblick auf die Projektaufgabe / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der vorgesehenen Planungsmethoden, dargestellt an konkreten Beispielen / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der geplanten Herangehensweise zur Kosten- und Termineinhaltung sowie Terminkonzept / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Vorgesehen ist die stufenweise Beaufragung (Stufen jeweils: LPH 1+2, 3+4, LPH 5-7, LPH 8+9) der Leistungen, abhängig von Förderung/Finanzierung. Vertragsgrundlage bilden die Vertragsmuster sowie die Allgemeinen und Zusätzlichen Vertragsbedingungen (AVB und ZVB) nach HAV-KOM und HIV-KOM.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
1. Verfahrensunterlagen stehen unter www.deutsche-evergabe.de zur Verfügung.
2. Für die geforderten Angaben sind die Formblätter zwingend zu verwenden.
3. Eine inhaltliche oder formale Änderung des Formulare kann einen Ausschluss vom Wettbewerb nach sich ziehen. Hiervon ausgeschlossen ist das Ausfüllen der Formulare in den jeweils gekennzeichneten Feldern.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 155-379667
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Markt Arnstorf - Erschließung Gewerbepark Kollbachtal - Leistungen der Objektplanung für Ingenieurbauwerke Gruppe 1+2 gem. § 41 HOAI und Objektplanung für Verkehrsanlagen gem. § 45 HOAI - LPH 1-9
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
26/01/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Coplan AG
Ort: Eggenfelden
NUTS-Code: DE22A Rottal-Inn
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Niedrigstes Angebot: 267 000,00 EUR / höchstes Angebot: 303 000,00 EUR das berücksichtigt wurde
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Abgabe des Teilnahmeantrags, sowie die vollständige Kommunikation während des Verfahrens erfolgen ausschließlich digital über die Vergabeplattform. Per Post, Kurier, direkt oder anderweitig elektronisch (E-Mail etc.) übermittelte Teilnahmeanträge und sonstige Unterlagen/Bieterfragen werden nicht berücksichtigt und können sogar zum Ausschluss führen. Der ausgefüllte Teilnahmeantrag sowie die geforderten Unterlagen zum Verhandlungsverfahren sind in Textform nach § 126 b BGB einzureichen. Die Teilnahmeanträge und Angebote in Textform müssen nicht handschriftlich signiert werden. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform sind der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Fehlen diese Angaben, wird das Angebot ausgeschlossen.
Im Falle der Eignungsleihe hat der Bewerber oder Bieter eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden (§ 47 Abs. 1 VgV).
Das Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:
a) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gem. § 123 oder § 124 GWB nicht vorliegen;
b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe.
Erfüllt ein Unternehmen die jenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bewerber oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bewerber oder Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bewerber oder Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).
Bewerber/Bieter dürfen bei der Öffnung der Teilnahmeanträge und Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 Satz 2 VgV).
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Telefon: +49 8921762411
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
05/01/2023