165572-2022 - ErgebnisDeutschland-Freising: Medizinsoftwarepaket
OJ S 63/2022 30/03/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Klinikum Freising GmbH
Postanschrift: Alois-Steinecker-Strasse 18
Ort: Freising
NUTS-Code: DE21B Freising
Postleitzahl: 85354
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Klinikum Freising GmbH - Hr. Thomas Sauer - Alois-Steinecker-Str. 18 - 85354 Freising
E-Mail: sauert@klinikum-freising.de
Telefon: +49 8161243100
Fax: +49 8161243610
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.klinikum-freising.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
exAnte: Beschaffung einer elektronischen Patienten- oder Fallakte (EPA oder EPR) der Fa. CGM Clinical Europe GmbH
Referenznummer der Bekanntmachung: 2021-KFS-01-A02
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48180000 Medizinsoftwarepaket
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
exAnte: In der Klinikum Freising GmbH wird das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) um die elektronische Patienten- oder Fallakte (EPA oder EPR) erweitert. Durch die Implementierung der EPA oder EPR in das in der Klinikum Freising GmbH bereits langjährig implementierte
Krankenhausinformationssystem, CGM MEDICO, der Fa. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird die Abbildung der Anforderungen an eine digitale
Pflegeprozessplanung sowie an eine digitale Pflege- u. Behandlungsdokumentation inklusive einer umfassenden digitalen Sturzdokumentation realisiert.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
48180000 Medizinsoftwarepaket
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21B Freising
Hauptort der Ausführung: Freising
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
exAnte: In der Klinikum Freising GmbH wird das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) um die elektronische Patienten- oder Fallakte (EPA oder EPR) erweitert. Durch die Implementierung der EPA oder EPR in das in der Klinikum Freising GmbH bereits langjährig implementierte Krankenhausinformationssystem, CGM MEDICO, der Fa. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird die Abbildung der Anforderungen an eine digitale
Pflegprozessplanung sowie an eine digitale Pflege- u. Behandlungsdokumentation inklusive einer umfassenden digitalen Sturzdokumentation realisiert. Damit einhergehend ist nach erfolgreicher Implementierung die Abbildung der Anforderungen an eine umfangreiche u. rechtssichere digitale ärztliche Dokumentation gewährleistet. Ferner erfolgt durch die Implementierung der elektronischen Patienten- oder Fallakte in der Klinikum Freising GmbH die Abbildung der Planungs- u. Dokumentationsanforderungen aller weiteren am Behandlungsprozess eines Patienten beteiligten Berufsgruppen. Ebenso wird durch diese Maßnahme die digitale Fieber- u. Verlaufskurve in der Klinikum Freising GmbH eingeführt. Auf diese Weise wird die interprofessionelle Kommunikation unterstützt.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Der Gesamtwert der Beschaffung (Ziff. II.1.7) ist zur Wahrung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen des AN nicht bekanntzumachen, § 39 Abs. 6 VgV. Er wird daher fiktiv mit 1,00 EUR angegeben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt werden:
    • nicht vorhandener Wettbewerb aus technischen Gründen
Erläuterung:
In der Klinikum Freising GmbH wird das bestehende Krankenhausinformationssystem (KIS) um die elektronische Patienten- oder Fallakte (EPA oder EPR) erweitert. Durch die Implementierung der EPA oder EPR in das in der Klinikum Freising GmbH bereits langjährig implementierte Krankenhausinformationssystem, CGM MEDICO, der Fa. CompuGroup Medical SE & Co. KGaA wird die Abbildung der Anforderungen an eine digitale
Pflegprozessplanung sowie an eine digitale Pflege- u. Behandlungsdokumentation inklusive einer umfassenden digitalen Sturzdokumentation realisiert. Damit einhergehend ist nach erfolgreicher Implementierung die Abbildung der Anforderungen an eine umfangreiche u. rechtssichere digitale ärztliche Dokumentation gewährleistet. Ferner erfolgt durch die Implementierung der elektronischen Patienten- oder Fallakte in der Klinikum Freising GmbH die Abbildung der Planungs- u. Dokumentationsanforderungen aller weiteren am Behandlungsprozess eines Patienten beteiligten Berufsgruppen. Ebenso wird durch diese Maßnahme die digitale Fieber- u. Verlaufskurve in der Klinikum Freising GmbH eingeführt. Auf diese Weise wird die interprofessionelle Kommunikation unterstützt.
In der EPA oder EPR werden Daten aus der Dokumentation von den an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen, Befunde aus angeforderten
Untersuchungen und Informationen zum Krankheitsverlauf zusammengefasst dargestellt. Viele dieser Informationen und Daten werden bereits im KIS erfasst. Diese Daten müssen an die EPA oder EPR fehler- und verlustfrei sowie ohne zeitliche Verzögerungen und Redundanzen übermittelt werden können. Umgekehrt sind umfangreiche Informationen aus der EPA oder EPR an das KIS zu übermitteln. Hierbei handelt es sich u.a. um Anforderungen von Untersuchungen, Diagnosen u. Therapiedaten sowie um relevante Informationen für die Abrechnung mit den Kostenträgern. Eine permanente und in Echtzeit synchronisierte Verfügbarkeit aller aktuellen Patientendaten u. -informationen sowohl im KIS als auch in der EPA oder EPR ist daher zwingend notwendig. Um diese Funktionalitäten zu gewährleisten ist ein unterbrechungs- u. verzögerungsfreier, bidirektionaler Datenaustausch unabdingbar.
Grundlegend sollen durch die zuvor beschriebene Umsetzung der Maßnahme bzgl. der Interoperabilität zwischen dem KIS und der EPA oder EPR zwingend fehlende, fehlerhafte oder in Folge einer etwaigen Schnittstellenproblematik nicht zur Verfügung stehende Patientendaten, die zu einer Inkonsistenz im Behandlungsprozess und im schlimmsten Fall zur Gefährdung der Patientensicherheit führen ausgeschlossen werden. Bei unzureichender Integrationstiefe der Systeme müssen Daten doppelt eingegeben werden, welches zu einer Mehrbelastung des vorhandenen Personals und somit in der Folge zu Versorgungslücken der Patienten führen kann. Beim Einsatz von unterschiedlichen Systemen verteilt sich die Bedienkompetenz der Anwender auf mehrere Systeme mit unterschiedlichen Funktionalitäten. Dies erhöht das Risiko von Bedien- und Eingabefehlern. Die mehrfache Datenhaltung erfordert eine synchronisierte und kompatible Anpassung von mehreren Systemen, welches eine zusätzliche Fehlerquelle auf Grund von Inkonsistenzen einführt. Die zwingend erforderliche Schnittstellenpflege bei der Anbindung von Drittsystemen für die EPA oder EPR führt zu einem erhöhten Betriebsaufwand. Grundsätzlich ist anzuführen, dass etwaige Schnittstellen zu Drittsystemen ebenfalls auf Grund des hohen technischen und finanziellen Aufwands zu unnötigen Fehlerquellen und Mehrkosten führen.
Die unter Maßgabe der o.g. Kriterien zu implementierende EPA oder EPR kann systembedingt bei geringstmöglichen Risiken ausschließlich vom Hersteller des KIS-Systems von der Fa. CGM Clinical Europe GmbH angeboten werden. Es gibt nach intensiver Markterkundung kein frei am Markt erhältliches Substitut bzw. Alternative, dass die zuvor genannten Schnittstellen fehler- und verlustfrei mit dem KIS-System CGM MEDICO umsetzen kann.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 050-128597
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 2021-KFS-01-A02
Bezeichnung des Auftrags:
exAnte: Beschaffung einer elektronischen Patienten- oder Fallakte (EPA oder EPR) der Fa. CGM Clinical Europe GmbH
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
23/03/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: CGM Clinical Europe GmbH
Postanschrift: Karl‐Zucker‐Straße 18
Ort: Erlangen
NUTS-Code: DE252 Erlangen, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
E-Mail: info@cgm.com
Telefon: +49 26180000
Fax: +49 26180001166
Internet-Adresse: https://www.cgm.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Der Vertragsschluss ist nach Veröffentlichung der zu Grunde liegenden Ex-ante-Transparenzbekanntmachung und nach Ablauf der danach vorgesehenen Wartefrist des § 135 Abs. 3 Nr. 3 GWB erfolgt.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
Internet-Adresse: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/index.html
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§§ 160 Abs. 3, 134, 135 GWB
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
25/03/2022