167447-2021 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 65/2021 02/04/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
FE 03.0600/2020/HRB — Kriterien der passiven Sicherheit in der Straßenausstattung
Referenznummer der Bekanntmachung: Z2mg-FE 03.0600/2020/HRB
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
FE 03.0600/2020/HRB — „Kriterien der passiven Sicherheit in der Straßenausstattung“.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 210 084,03 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Eines der Ziele der Bundesregierung ist es, die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken. Dieses Ziel lässt sich erreichen, indem sowohl die Anzahl der Unfälle als auch die Schwere der Unfallfolgen verringert werden. Besonders schwer sind die Unfallfolgen für die Insassen eines Fahrzeuges, das bei einem Verkehrsunfall von der Fahrbahn abkommt und wenn es zu einem Anprall des Fahrzeuges an ein Hindernis kommt. Bei der Gestaltung des Seitenraums ist daher darauf zu achten, dass dieser fehlerverzeihend ist. In einem fehlerverzeihenden Seitenraum sollen keine Hindernisse vorhanden sein oder alternativ sollen diese durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme abgesichert werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von passiv sicheren Gegenständen im Seitenraum. Diese Gegenstände verhalten sich im Fall eines Anpralls gutmütig und stellen damit kein Hindernis für abkommende Fahrzeuge dar. Bei vielen Gegenständen, die im Seitenraum verwendet werden, wie z. B. bestimmten Verkehrszeichen oder Lichtmasten besteht jedoch noch immer eine Unsicherheit darüber, wann diese als passiv sicher und wann als Hindernis anzusehen sind.
Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist es daher, in Abhängigkeit vom Bedarf, passiv sichere Tragkonstruktionen zu identifizieren. Es sollen Konstruktionsempfehlungen entwickelt werden, die Konstruktionen beschreiben und darüber hinaus festlegen, welche Bedingungen es für Anbauten gibt. Des Weiteren sollen Grenzen für den Einbau, insbesondere den Einbau unterflur, definiert werden.
Um das Ziel des Forschungsprojektes zu erreichen, soll zunächst eine Bedarfsanalyse für passiv sichere Tragkonstruktionen durchgeführt werden. Die Überprüfung der passiven Sicherheit einzelner Konstruktionen soll dann mit Anprallversuchen nach der Norm DIN EN 12767:2019 erfolgen. Die Ergebnisse der Versuche sollen weiterhin genutzt werden, um FEM Simulationsmodelle zu erstellen und die Ergebnisse durch Parameterstudien zu erweitern.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 205-499051
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z2mg-FE 03.0600/2020/HRB
Bezeichnung des Auftrags:
FE 03.0600/2020/HRB — Kriterien der passiven Sicherheit in der Straßenausstattung
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
10/03/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: DEKRA Automobil GmbH
Postanschrift: Handwerkstraße 15
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70565
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 210 084,03 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 210 084,03 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt — Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
29/03/2021