168880-2021 - ErgebnisDeutschland-Bremerhaven: Küsten- und Hafenanlagen
OJ S 65/2021 02/04/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge – Sektoren
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Freie Hansestadt Bremen (Stadtgemeinde), Sonstiges Sondervermögen Hafen vertreten durch die Senatorin für Wissenschaft und Häfen, diese vertreten durch die bremenports GmbH & Co. KG
Postanschrift: Am Strom 2
Ort: Bremerhaven
NUTS-Code: DE502 Bremerhaven, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 27568
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@bremenports.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.bremenports.de
I.6.
Haupttätigkeit(en)
Hafeneinrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Fischereihafen II Ostseite Neubau Kaje 82
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45244100 Küsten- und Hafenanlagen
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Auftraggeber beabsichtigt die im Fischereihafen in der Stadt Bremerhaven (Bundesland Bremen, Deutschland) auf der Ostseite des Hafens die Kaje 82 zu errichten. Hierfür werden geeignete Firmen gesucht, um das anstehende Bauprojekt zu verwirklichen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
45112000 Aushub- und Erdbewegungsarbeiten, 45240000 Wasserbauarbeiten, 45243600 Bau von Kaimauern
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE502 Bremerhaven, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Bremerhaven
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Allgemeine Beschreibung des Gesamtvorhabens
Auf der Ostseite des Fischereihafens II ist eine neue Kaje als Lückenschluss zwischen der bestehenden Kaje
107 und Kaje 5 herzustellen:
— Rückbau eines ehemaligen Fähranlegers inkl. der Anlegerampe,
— Ziehen von 19 vorhanden Dalben verschiedener Durchmesser,
— Entfernen der Böschungsbefestigung und der oberen Sedimentschicht,
— Teilweiser Abbruch von ca. 1 600 m2 der Betonplatte auf der anliegenden Fläche,
— Kappen der vorhandenen Spundwand der Kaje 6,
— Neubau einer Wellenspundwand auf rd. 178 m Länge, in wechselnden Abständen zwischen etwa 2 m bis 9 m.
Vor die vorhandene Uferlinie. Die Verankerung erfolgt über horizontale Rundstahlanker und im Bereich der Kaje
6 über geneigte Schrägpfähle.
— Korrosionsschutz von NHN + 3,1 m bis + 0,8 m,
— Ausrüstung mit Pollern, Haltekreuzen, Fendern und Steigeleitern,
— Hinterfüllung der Spundwand mit Sand,
— Verfüllung des ehemaligen Fähranlegers mit Sand,
— Aushub der Hafensohle auf NHN -4,80 m (eine spätere Vertiefung ist auf NHN -6,40 m und NHN 8,80 m ist in der Planung berücksichtigt, jedoch nicht Teil dieser Leistung),
— Herstellen der Anschlussbereiche zur nördlichen Bestandskaje 107 und südlicher Kaje Nr. 5,
— Herstellen der Sonderkonstruktionen in den Bereichen der vorhandenen Düker.
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 240-594523
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 2020354
Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Fischereihafen II Ostseite Neubau Kaje 82
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
15/03/2021
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
V.2.6.
Für Gelegenheitskäufe gezahlter Preis

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Postanschrift: Contrescarpe 72
Ort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Telefon: +49 421 / 361-2487
Fax: +49 421 / 496-32311
Internet-Adresse: http://www.bau.bremen.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Postanschrift: Contrescarpe 72
Ort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de
Telefon: +49 421 / 361-2487
Fax: +49 421 / 496-32311
Internet-Adresse: http://www.bau.bremen.de
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
30/03/2021