177660-2023 - ErgebnisDeutschland-München: Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten
OJ S 60/2023 24/03/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (AdöR)
Postanschrift: Museumsinsel 1
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zukunftsinitiative
E-Mail: bauabteilung@deutsches-museum.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.deutsches-museum.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Freizeit, Kultur und Religion, Bildung, Naturwissenschaftlich- Technisches Museum

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Demontage und Beräumung von Dioramenhintergründen (Kalotten) und Gipsreliefs
Referenznummer der Bekanntmachung: RuV-11000-2022-260.01
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
92521200 Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Sanierung des Sammlungsbaus ist in zwei Realisierungsabschnitte unterteilt.
Der erste Realisierungsabschnitt wurde im Frühjahr 2022 eröffnet. Im
darauffolgenden Projektabschnitt wird der zweite Realisierungsabschnitt saniert.
Für die bevorstehenden Baumaßnahmen müssen 30 Ausstellungen komplett
beräumt werden.Darunter befindet sich auch eine große Anzahl an gemauerten
Dioramenhintergründen in drei Abteilungen sowie drei Gipsreliefs. Diese
Ausschreibung ist daher vornehmlich an Restauratoren mit den Fachgebieten
Wand/ Stein, technisches Kulturgut oder Kunsthandwerk, Kunsthandwerkliche
Objekte.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 185 600,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Deutsches Museum Museumsinsel 1 80538 München
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die zu beräumenden Hintergründe sind Teile sogenannter Dioramen. Darunter
versteht man szenische Miniaturdarstellungen von Produktionsstätten,
historischen Begebenheiten oder historischen Ereignissen, also künstlerisch
gestaltete Wirklichkeiten in einer „Art Schaukasten mit einem plastischen
Vordergrund, der möglichst unsichtbar in einen gemalten Hintergrund übergeht.
“ Die Entstehungszeit der Dioramen ist von 1950 bis 1970.
Die, plastisch gestalteten, meist dreidimensionalen Vordergründe bestehen aus
Modell-platten und sind in die Nischen hineingesetzt, die das perspektivisch
angelegte Hintergrund-gemälde tragen. Im Grundriss beschreiben die Nischen
Bögen, gerundete Rechtecke oder Trapeze, die in der Höhe kuppelartig
zusammengeführt werden. Diese auch Kalotte genannten Konstruktionen sind
massiv aus Mauersteinen, Gips, Drahtputz (Rabitz) und Mörtel hergestellt. Ihre
Bemalung erstreckt sich häufig auch über angrenzende Gebäudewände und
kann in verschiedensten Malmaterialien wie Aquarell, Acryl oder Öl ausgeführt
sein. In der vorliegenden Ausschreibung geht es um den Ausbau eben dieser
gemalten Hintergründe. Die zugehörigen Modellplatten sind bei Beginn der
Arbeiten dieser Ausschreibung sämtlich bereits ausgebaut, ausgenommen das
Diorama „Grand Canyon“.
Es müssen fünf der acht Hintergründe geschnitten werden, um sie ausbringen zu
können. Bei drei ist die Ausbringung in einem Stück vorgesehen.
Die drei auszubauenden Gipsreliefs sind plastisch gearbeitete Darstellungen und
befinden sich in zwei verschiedenen Ausstellungen. Ein Gipsrelief ist in der
Garderobe oberhalb eines Dioramas, die anderen zwei sind im Ehrensaal
oberhalb der Türen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Keine oder keine geeigneten Angebote/Teilnahmeanträge im Anschluss an ein offenes Verfahren
Erläuterung:
Es sind keine geeigneten Angebote eingegangen. Alle beteiligten Bieter werden zum Verhandlungsverfahren eingeladen.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: RuV-11000-2022-260.01
Bezeichnung des Auftrags:
Demontage und Beräumung von Dioramenhintergründen (Kalotten) und Gipsreliefs
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
20/02/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Denkmalpflege Mühlhausen Huschenbeth GmbH & Co. KG
Ort: Mühlhausen
NUTS-Code: DEG09 Unstrut-Hainich-Kreis
Postleitzahl: 99974
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 185 600,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Unternehmen müssen über das mit dem Angebot abzugebende Formblatt 124
zusätzlich Eigenerklärungen zu Eintragungen in die Handwerksrolle/Industrie und
Handwerkskammer (wenn Verpflichtung besteht), Ausschlussgründen,
Insolvenzverfahren und Liquidation, zur Zahlung von Steuern, Abgaben und
Beiträgen zur Sozialversicherung, zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft,
Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung abgeben.
Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich zum Download auf www.
evergabeonline.
de zur Verfügung. Die Angebotsabgabe ist nur elektronisch auf www.
evergabe-online.de (in Textform oder mit fortgeschrittener oder qualifizierter
Signatur) möglich. Andere Formen der Angebotsabgabe, etwa per Telefax oder EMail
sind nicht zugelassen.
Rückfragen sind ausschließlich schriftlich und in deutscher Sprache über das e-
Vergabe-Portal an das Deutsche Museum zu richten.
Die Vergabeunterlagen sind von dem Bieter unverzüglich nach Erhalt genau
durchzusehen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bieters
Unklarheiten, so hat er die Vergabestelle unverzüglich unter genauer Benennung der
Unklarheiten darauf hinzuweisen.
Damit sichergestellt ist, dass erbetene zusätzliche Informationen gegebenenfalls
auch den anderen Interessenten noch rechtzeitig mitgeteilt werden können, müssen
die Rückfragen spätestens 5 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist bei der o.g.
Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können im Sinne des
Wettbewerbs nicht mehr beantwortet werden.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 89-21762411
Fax: +49 89-21762847
Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sofern sich ein am Auftrag interessierter Bieter durch Nichtbeachtung der
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gem.§ 160 Abs. 3 Nr. 1
GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen bei der Vergabestelle des Deutschen Museums zu rügen. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
sind gem. § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe bei
der Vergabestelle zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe bei der
Vergabestelle zu rügen. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann gem. §
160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt
werden. Gem. § 134 GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt
werden sollen, in Textform informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage
nach Absendung der Information geschlossen werden. Wird die Information auf
elektronischen Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10
Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information
durch den Auftraggeber.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
20/03/2023