178833-2021 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung
OJ S 70/2021 12/04/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Unterstützung bei der Durchführung fahrdynamischer Versuche zur aktiven Fahrzeugsicherheit
Referenznummer der Bekanntmachung: Z4kl-F1 Testunterstützung EU10
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73100000 Dienstleistungen im Bereich Forschung und experimentelle Entwicklung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Unterstützung bei der Durchführung fahrdynamischer Versuche zur aktiven Fahrzeugsicherheit auf Abruf.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 189 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Hauptort der Ausführung: Bergisch Gladbach sowie verschiedene Testgelände (Aldenhoven, Mendig)
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) führt im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeiten Fahrversuche zum Test von System der aktiven Sicherheit von Fahrzeugen durch. Der BASt steht das für die Durchführung der Fahrzeugtests erforderliche Equipment zur Verfügung (Fahrrobotik, selbstfahrende Plattform, Targets, Messtechnik, Film- und Fototechnik) Die BASt ist als Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) beteiligt und dort anerkanntes Prüflabor. Ziel der Versuche ist grundsätzlich die Erforschung von möglichen fahrzeugtechnischen Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit sowie die Entwicklung von Test- und Bewertungsverfahren für Fahrzeugsicherheitssysteme. Dabei dienen die Erkenntnisse insbesondere der Unterstützung des Gesetzgebers bei der Weiterentwicklung fahrzeugtechnischer Vorschriften, wofür Kenntnisse über den jeweils aktuellen Stand der Technik wichtig sind. Ein großer Teil der Versuche besteht daher darin, als deutsches Labor Fahrzeuge im Rahmen des Verbraucherschutzprogramms Euro NCAP zu testen und zu bewerten. Insbesondere hier besteht der Bedarf, dass das Personal der BASt durch Personal von dritter Seite unterstützt wird, so dass die BASt ihrer Aufgaben im Bereich der aktiven Sicherheit voll gerecht werden kann.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Verlängerung der Vertragslaufzeit von max. 12 Monaten.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 182-438447
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z4kl-F1 Testunterstützung EU10
Bezeichnung des Auftrags:
Unterstützung bei der Durchführung fahrdynamischer Versuche zur aktiven Fahrzeugsicherheit
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
01/10/2020
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: BGS Böhme & Gehring GmbH
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 189 000,00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 189 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Dienstleistungsauftrag gelten die Teilnahmebedingungen für die Vergabe von Leistungen TnL BVI — EU.
Ausgabe 04/2016.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt — Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3, S.1 Nr. 1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes Einlegung eines Nachprüfungsantrags, § 160 Abs. 3 S 1 nr. 4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
Festlegung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber- Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07/04/2021