Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Itzehoe führte einen städtebaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für die Entwicklung des zukünftigen Baugebietes Lehmwohld - Suder Höhe durch. Das Verfahren wird durch das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung im Rahmen des Sonderprogramms „Neue Perspektive Wohnen“ mit Fördermitteln unterstützt.
Im Plangebiet befinden sich derzeit Sportanlagen, Dauerkleingärten und Grünflächen, die mit nachhaltiger, zukunftsorientierter und bezahlbarer Wohnbebauung entwickelt werden sollen.
Vorgesehen wird ein umfangreicher Mix aus verschiedenen Wohnformen, durch die ein neues Stadtquartier ausgebildet wird, das ein Angebot für den gesamten Querschnitt der Bevölkerung vorhält.
Das Wettbewerbsverfahren hatte das konzeptionelle Aufzeigen von Lösungen zum Ziel, durch die eine städtebauliche, funktionale und gestalterisch ansprechende Planung sichergestellt wird. Es sollte durch den Wettbewerb ein*e geeigneter Auftragnehmer*in gefunden werden, die/der in der Lage ist, nachfolgend erforderliche Planungsleistungen zu erbringen.
Es wurde ein nicht-offener, zweiphasiger städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Arbeitsgemeinschaften aus Architekt*innen/Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen ausgelobt. Dem Wettbewerb wurde ein offenes Bewerbungsverfahren vorgeschaltet.
Es waren drei Büros zur Teilnahme durch die Ausloberin eingeladen:
1. WRS, Hamburg
2. AC-Agather Bielenberg Oschkinat, Hamburg
3. urban agency, Kopenhagen
Ergänzend sollten sieben Büros durch das vorgeschaltete Auswahlverfahren bestimmt werden. Das Wettbewerbsverfahren wurde anonym in zwei Bearbeitungsphasen durchgeführt. Das Preisgericht wählt am Ende der ersten Phase aus den Teilnehmenden 4 Büros für die Teilnahme an der zweiten Phase aus.