VerfahrensartVerhandlungsverfahren ohne vorherige BekanntmachungErläuterung:
Der angestrebte Prozess (Elektronische Verordnungssoftware EVO und – wo sinnvoll – Unit-Dose-Versorgung) mit den angestrebten Produkten (ID Medics und HDMedi-Unit-Dose-Automat) ist bei 30% der Betten innerhalb von REGIOMED bereits implementiert.
Daraus ergeben sich folgende Vorteile:
- Vorhandene Schnittstellen zum KIS und zum Unit-Dose-Automat. Unvollständige Daten und/oder Schnittstellenprobleme sind durch den integrativen Ansatz ausgeschlossen oder zumindest wesentlich vermindert. Insofern sind die Sicherheit im klinischen Handeln und letztlich die Patientensicherheit positiv betroffen.
- Mehrjährige Erfahrung im Workflow, Reduzierung möglicher Fehlerquellen.
- Geringerer Schulungsaufwand (kompletter Wegfall in der Apotheke, reduzierter Schulungsbedarf auf den Unit-Dose-versorgten Stationen)
- Zeitersparnis durch Wegfall der Implementierung eines neues Produkts bei 30% der Betten
Die Einführung einer zusätzlichen Verordnungssoftware und damit der Betrieb von zwei unterschiedlichen Systemen ist prozesstechnisch extrem aufwendig und unter dem Aspekt der Arzneimitteltherapiesicherheit nicht vertretbar bzw. alternativlos.
Die aktuelle Elektronische Verordnungssoftware (EVO) erfüllt die MUSS-Kriterien im Zusammenspiel mit dem Unit-Dose-Automaten vollumfänglich.