186154-2023 - ErgebnisDeutschland-Berlin: Sicherheitssoftwarepaket
OJ S 63/2023 29/03/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Postanschrift: Scharnhorststraße 34 - 37
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Referat Z-FV - Zentrale Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@bmwk.bund.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bmwk.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Datenschleusen mit OPSWAT MetaDefender (Hard- und Software/Lizenzen mit Support) für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Referenznummer der Bekanntmachung: 17104/004-22#017
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48730000 Sicherheitssoftwarepaket
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt die Implementierung einer Datenschleusenfunktionalität, die gemäß BSI IT Grundschutz „SYS.4.5: Wechseldatenträger“ und hier „SYS.4.5.A16 Nutzung dedizierter Systeme zur Datenprüfung (H)“ für Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf umgesetzt werden soll. Gegenstand der Leistung ist u. a. das Produkt OPSWAT MetaDefender. Darüber hinaus sollen Hardwarelieferungen sowie Service/Support erbracht werden.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 972 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
48730000 Sicherheitssoftwarepaket, 48760000 Virenschutzsoftwarepaket, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software, 72263000 Software-Implementierung, 72267000 Software-Wartung und -Reparatur, 72268000 Bereitstellung von Software, 30230000 Computerbezogene Geräte, 51000000 Installation (außer Software)
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung: Erfüllungsort ist das BMWK in Berlin Liegenschaft Scharnhorststraße 34-37, 10115 Berlin
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber (AG) beabsichtigt die Implementierung einer Datenschleusenfunktionalität, die gemäß BSI IT Grundschutz „SYS.4.5: Wechseldatenträger“ und hier „SYS.4.5.A16 Nutzung dedizierter Systeme zur Datenprüfung (H)“ umgesetzt werden soll, für Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf. Gegenstand der Lieferleistung ist u. a. das Produkt OPSWAT MetaDefender (2x OPSWAT - MetaDefender Platform Software/Lizenz; 4x OPSWAT - MetaDefender Kiosk Application Software-only/Lizenz; 2x OPSWAT - Metascan Malware Multiscanner 20 Engines Lizenz; 2x OPSWAT - Deep CDR Modul Software/Lizenz).
Darüber hinaus sollen Hardwarelieferungen (vier Hardware Kiosk/Terminal Stationen) sowie Installation und Einrichtung der Datenschleuse, Service/Support erbracht werden.
Die via Netzwerk angebundenen Metadefender Core Komponenten werden auf einer dedizierten Hardware (nicht Gegenstand der Ausschreibung) im eigenen Rechenzentrum an zwei Standorten (Berlin, Bonn) betrieben. An dieser zentralen Core-Installation sind die Datenschleusenstationen (Kiosk/Terminal) per Netzwerk anzuschließen. An den beiden geografisch dislozierten Standorten sollen jeweils zwei Schleusenstationen und jeweils eine zentrale Core-Instanz pro Standort betrieben werden. Eine Vernetzung von beiden Standort in Bezug auf die Datenschleuse ist zunächst nicht vorgesehen. Weiteres siehe Leistungsbeschreibung
Im Rahmen der Angebotserstellung ist der Zeitraum von drei Jahren zu berücksichtigen. Als Option ist eine Verlängerung um zwei Jahre für die Lizenzen und den Support im Angebot zu offerieren.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 027-078041
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 17104/004-22#017
Bezeichnung des Auftrags:
Datenschleusen mit OPSWAT MetaDefender (Hard- und Software/Lizenzen mit Support) für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
24/03/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: ProSoft GmbH
Postanschrift: Bürgermeister-Graf-Ring 10
Ort: Geretsried
NUTS-Code: DE216 Bad Tölz-Wolfratshausen
Postleitzahl: 82538
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 800 000,00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 972 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisch durchgeführtes Vergabeverfahren. Beachten Sie bitte dazu folgende Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV: Die zur Nutzung der elektronischen Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen die eVergabeApp, der Angebots-Assistent (AnA-Web) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber der Vergabestelle des BMWK zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWK gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BMWK dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWK geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWK.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, zu richten.
Hinweis: Das BMWK ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Referat IB3 (Öffentliche Aufträge, Vergabeprüfstelle)
Postanschrift: Scharnhorststraße 34 - 37
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
E-Mail: buero-IB3@bmwk.bund.de
Telefon: +49 30-186150
Internet-Adresse: http://www.bmwk.de
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
24/03/2023