Beschreibung der ÄnderungenArt und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):
Nachkauf von Lizenzen des Herstellers VMware zur Erweiterung und Vereinheitlichung von bestehenden Installationen der BITMARCK für den eigenen Geschäftsbetrieb und die Leistungserbringung für Ihre Kunden. Es besteht ein Enterprise Licence Agreement (ELA), welcher im Januar 2022 im Rahmen eines EU-weiten offenen Verfahrens an den Lieferanten Software Vertrieb Alexander AG, Wiesbaden (SVA) vergeben wurde. Der ELA hat eine Laufzeit bis zum 20.01.2025 und beinhaltet grundsätzlich die Möglichkeit Lizenzen im Rahmen eines sog. ELA Add-Ons nachzubeschaffen.
Die zusätzlichen Lizenzen werden im Rahmen eines ELA Add-Ons beim vorgenannten Auftragnehmer nachbeauftragt.
Es handelt sich um zusätzliche Leistungen, deren Bedarf erst nach Abschluss des ursprünglichen ELA aufgrund von zusätzlichen Projekten des Auftraggebers und seiner Kunden entstanden ist. Einem Auftragnehmerwechsel stehen erhebliche wirtschaftliche und technische Gründe entgegen. Der Hersteller VMware wird Lizenzen zukünftig ausschließlich als Mietlizenzen anbieten, nicht mehr wie in der vorliegenden Installation als Kauflizenzen plus Wartungsanteil. Der Nachkauf von Kauflizenzen ist nur im Rahmen des bestehenden ELA, als sog. ELA-Addon möglich, welches nur mit dem bestehenden Lieferanten abgewickelt werden kann.
Ein Auftragnehmerwechsel hätte zur Folge, dass nur noch Lizenzen im Mietmodell beschafft werden können. Dies würde erhebliche technische Schwierigkeiten und beträchtliche Zusatzkosten nach sich ziehen. Technische Schwierigkeiten resultieren daraus, dass z. T. beim Auftraggeber noch Systeme aktiv sind, die mit neueren Lizenzversionen des Mietmodells nicht kompatibel sind. Zudem müssten die bestehenden Cluster z. T. neu aufgebaut werden, was zu erheblichen Schwierigkeiten im laufenden Betrieb des Auftraggebers führen würde. Wirtschaftlich ist zu berücksichtigen, dass die Änderung der Lizenzmetrik beträchtliche Zusatzkosten nach sich ziehen würde, da die Lizenzierung bei Umstellung auf ein Mietmodell auf Core-basierte Lizenzmetriken umgestellt würde. Die bestehenden Cluster und ESX Hosts verfügen teilweise über eine erhebliche Anzahl von Cores, sodass der Auftraggeber alleine für die Installed Base mindestens von einer Kostenverdoppelung ausgeht. Zudem kann eine Anpassung nur durch ein aufwändiges Migrationsprojekt realisiert werden, welches erhebliche Zusatzkosten nach sich ziehen würde. Schließlich steht der Ausschreibung eines neuen ELA entgegen, dass bereits getätigte Aufwendungen nachträglich entwertet würden, weil bisher eingesetzte Kauflizenzen inkl. einer Wartungsleistung von 3 Jahren upfront bezahlt wurden.