190913-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – Sanierung und Umbau Lebensraum Flamingos im Zoo Landau - Leistungen: Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen
OJ S 55/2026 19/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Sanierung und Umbau Lebensraum Flamingos im Zoo Landau - Leistungen: Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen
Beschreibung: Sanierung und Umbau Lebensraum Flamingos im Zoo Landau - Leistungen: Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen
Kennung des Verfahrens: 8b76b6b8-ca9f-4ce7-8a59-e62d00f7815e
Interne Kennung: 4/2026 VGV
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land, Gliederung (NUTS): Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt (DEB33)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 200 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Auswahl der Teilnehmer, die zur Abgabe von Angeboten aufgefordert werden, erfolgt nach formaler Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise und Wertung der nachfolgend beschriebenen objektiven Kriterien. Sofern mehr als 5 wertungsfähige Teilnahmeanträge von geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, wird der Auftraggeber eine differenzierende Eignungsprüfung gemäß der beigefügten Wertungsmatrix vornehmen und die 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe auffordern, die die höchste Punktzahl erreicht haben. Im Falle von Punktgleichheit entscheidet das Los. Die aufgeforderten Bieter geben auf der Grundlage der Vergabeunterlagen ein verbindliches Erstangebot ab. Nach Auswertung der Erstangebote erhalten die Bieter die Möglichkeit, während eines Verhandlungsgesprächs ihr Angebot zu präsentieren und über die Vergabeunterlagen zu verhandeln. Anschließend werden alle Bieter aufgefordert, ein überarbeitetes, finales Angebot zu unterbreiten. Alle Angebote werden vergleichend bewertet. Auf das wirtschaftlichste Angebot wird der Zuschlag erteilt. Leistungsbeschreibung und Projektziele: Der zentral im Zoo gelegene Flamingoteich stammt noch aus der Gründerzeit des Zoos. Derzeit umfasst die im Zoo gehaltene Gruppe an Chile-Flamingos 33 Vögel. Die Flamingoanlage zählt zu den Anziehungspunkten des Zoos. In Anbetracht der fortgeschrittenen Nutzungsdauer, neuer fachlicher Erkenntnisse, tierschutz- und tierseuchenrechtliche Anforderungen besteht Sanierungbedarf. Die bereits erarbeitete Entwurfsplanung sieht ein ca. 870 qm großes, teils für Besucher begehbares Volieren-Gehege mit Lagune und Brutbereich vor. Ein neu erforderliches, mind. 75 qm großes. einsehbares Stallgebäude soll eine tiergerechte Unterbringung in extremen Frostphasen und im Bedarfsfall die Möglichkeit der tierseuchenrechtlichen Aufstallung der Vögel ermöglichen. Die vorgesehene gesamthafte Übernetzung der Anlage verhindert das Eindringen von Fressfeinden der Flamingos oder deren Gelege (u.a. Fuchs, Marder, Greifvögel) und den direkten Kontakt zu Wildvögeln (u.a. Wildenten und -gänsen, Staren, Krähen). Sie dient damit entscheidend dem Schutz vor Eintrag von Krankheiten wie z.B. der zunehmend auch in Deutschland auftretenden Vogelgrippe. Diese Erkrankung stellt eine sehr große Gefahr für den wertvollen Vogelbestand zoologischer Einrichtungen dar. Ferner müssen tierschutzrechtliche Anforderungen beachtet werden. Auf eine Einschränkung des Flugvermögens durch Maßnahmen am Tier (u.a. durch jährliches Schneiden von Schwungfedern) ist zu verzichten. In der Gehegeanlage werden ebenfalls Wasserzierschildkröten, Fund- oder Abgabetiere sowie Tiere aus behördlichen Beschlagnahmungen untergebracht und sollen weiterhin in der neuen Anlage gehalten werden. Sie werden durch die neue Gehegegestaltung sicher an einem Entweichen gehindert, wie es insbesondere die Verordnung der Europäischen Union Nr. 1143/2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten fordert. Neu vertreten sein werden Wildmeerschweinchen in einem in der Großvoliere integrierten eigenen Gehegebereich mit dazugehörigem kleinem Stallgebäude. Damit einhergehend sollen die didaktischen Möglichkeiten der Zooschule erweitert werden, um durch die direkte Gegenüberstellung von Wild- und Hausmeerschweinchen u. a. das Thema "Domestikation" anschaulich zu vermitteln. Zoobesuchern erschließt sich die neue Anlage im Zuge des Zoorundgangs zum einen durch eine überdachte Beobachtungswarte in Höhe des Eingangs zum Affen- und Warmhaus. Des Weiteren führt ein ebenfalls barrierefrei gestalteter Bohlensteg die Besucherinnen und Besucher nochmals innerhalb der Großvoliere über den rückwärtigen Teil der Lagune und bietet eine weitere attraktive Perspektive. Der Umbau der Gesamtanlages soll zu einer Reduzierung von Folgekosten durch geringeren, regelmäßigen Sanierungs- und Unterhaltungsaufwand führen. Eine Reduzierung des zukünftigen Unterhaltungsaufwands erfordert eine Vereinfachung der Gehegereinigung und Hygiene, eine Wasserersparnis sowie eine energieeffiziente und klimafreundliche Temperierung des Stallgebäudes. Bauliche Maßnahmen: Das Gehege hat eine Gesamtfläche von ca. 870m², davon werden ca. 265 m2 von einer Wasserfläche eingenommen. Die komplette Tieranlage wird durch ein zeltdachförmiges Netz bis zu 7,00 Meter Höhe überspannt. Die Tragkonstruktion besteht aus Rundrohrstützen aus Stahlrohren im Zentrum und aus Rundholzstützen im Randbereich. Die filigrane Netzkonstruktion aus Edelstahl ist anthrazitfarben beschichtet und ist somit für den Betrachter kaum zu erkennen. Der so geschützte Lebensraum macht es den Eindringlingen, wie beispielweise dem Fuchs, praktisch unmöglich den Tieren gefährlich zu werden. Die Großvoliere ist für die Zoobesucher begehbar. Durch einen barrierefreien Zugang besteht die Möglichkeit auf einer teilweise überdachten Plattform zu verweilen und die Flamingos auch bei der Bruttätigkeit zu beobachten. Über einen ebenfalls barrierefreien Holzsteg können die Besucher teilweise über die Lagune laufen und außer den Flamingos auch die zahlreichen, im Wasser lebenden Schmuckschildröten sehen. Der Weg endet am Stallgebäude und einem naturnah eingerichteten Gehege für Wildmeerscheinchen. Dieser Erlebnispfad verlängert die Verweildauer der Besucher und bietet immer wieder neue Eindrücke und Beobachtungsmöglichkeiten. Das Herz der Anlage ist nach wie vor die Lagune, die mit Sumpfpflanzen eingeschlossen ist und ca. 50 Flamingos Platz bietet. Für die kalte Jahreszeit steht den Tieren ein Schutzhaus zur Verfügung aber auch zur Aufstallung bei tierseuchenrechtlicher Notwendigkeit. Durch große Glasflächen können die Vögel von den Besuchern auch innerhalb des Gebäudes betrachtet und beobachtet werden. Baukonstruktion Flamingostall: - Bodenplatte: Stahlbeton mit eingeformtem Wasserteil aus wasserundurchlässigem Beton - Außenwände: Dämmbeton, sowohl tragend als auch wärmedämmend - Dachkonstruktion: Flachdach mit extensiver Dachbegrünung - Fenster: Rahmenlose Festverglasung in der Außenwandkonstruktion - Heizung: Wärmepumpe 3,5 KW Heizleistung Unterstand Besucher: - Außenwände: Kreuzlagenholz, massiv - Dachkonstruktion Flachdach mit extensiver Dachbegrünung - Zugang: Automatikschiebetüren barrierefrei - Bodenkonstruktion: Betonpflaster bzw. Holzdielen mit Unterkonstruktion Lagune: Teichfolie mit Panzerung aus Teichmörtel Netzkonstruktion: Edelstahlnetz engmaschig, anthrazitfarben beschichtet Tragkonstruktion aus Stahlrohren bzw. Hartholzrundstämmen Seile und Befestigungen aus Edelstahl Meerschweinchenstall: Sockel und Bodenplatte aus Stahlbeton Außenwände aus Kreuzlagenholz, massiv Flachdachkonstruktion mit Wellblecheindeckung Flächen: - Gehege ca. 870 qm - Brutbereich ca. 67 qm - Lagune Flamingo ca. 265 qm - Stall Flamingo ca. 76 qm - Außenbereich Flamingo (inkl. Lagune) ca. 593 qm - Schildkröten ca. 67 qm - Meerschweinchen (innen + außen) ca. 17 qm - Besucherbereich ca. 47 qm Baukosten nach derzeitigem Kenntnisstand: KG 200: 44.810,64 EUR (brutto); KG 300: 1.004.044,65 EUR (brutto); KG 400 59.647,56 EUR (brutto); KG 500 178.862,95 EUR (brutto); Rahmentermine: Der Projektstart soll unmittelbar nach Auftragsvergabe erfolgen. - schnellstmögliche Einreichung des Bauantrages 2026; - Baubeginn muss aufgrund der Förderung 11/2026 erfolgen; - Fertigstellung Ende 2027.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: 
Korruption: 
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: 
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: 
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: 
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: 
Betrug: 
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: 
Zahlungsunfähigkeit: 
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: 
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: 
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: 
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: 
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: 
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: 
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: 
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: 
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: 
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: 
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: 
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: 
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Sanierung und Umbau Lebensraum Flamingos im Zoo Landau - Leistungen: Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen
Beschreibung: Der Auftrag umfasst alle erforderlichen Leistungen Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen gem. Teil 3 Abschnitt 1 und 2 HOAI - für die Sanierung und den Umbau Lebensraum Flamingos im Zoo Landau in der Pfalz, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der Planung sowie sonstiger erforderlicher Leistungen notwendig sind. Es ist eine Beauftragung von Leistungen der LPH 4-9 vorgesehen.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 60 Monate
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 200 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme: 
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die Vergabeplattform www.auftragsboerse.de eingereicht werden müssen. Angebote/Teilnahmeanträge per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg dürfen nicht gewertet werden.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angaben zur beruflichen und technischen Leistungsfähigkeit Nachweis durch Referenzprojekte: a) Referenzen Büro/Unternehmen Wertungskriterium 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume; Mindestkriterien: mindestens eine Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude, Innenräume und/oder Freianlagen im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2016; durchschnittliche (vergleichbar Honorarzone III) Planungsanforderungen oder höher; Es muss mindestens Leistungsphase 5 und 8 erbracht worden sein; Projektgröße: die Baukosten der KG 300-500 müssen mindestens 100.000 EUR (brutto) betragen. Wertung: Neubau oder Sanierung Tiergehege mit Besucherbereich = 3 Punkte; Neubau oder Sanierung Tiergehege = 2 Punkte; sonstige Freianlage mit Teilüberdachung = 1 Punkt; (Wichtungsfaktor 30). Projektgröße: Baukosten der KG 300-500 brutto: 100.000 EUR = 1 Punkt; ab 1.000.000 EUR = 3 Punkte; Zwischenwerte werden linear interpoliert; (Wichtungsfaktor 25). Durch die Bieter erbrachte Leistungsphasen: 4-8 = 3 Punkte; 5-6 und 8 = 2 Punkte; 5 und 8 = 1 Punkt; (Wichtungsfaktor 15). Qualität: Architektonische Qualität überdurchschnittlich = 3 Punkte; Architektonische Qualität durchschnittlich = 2 Punkte; Architektonische Qualität unterdurchschnittlich = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 30). Die Referenzen aller Bewerbungen werden vergleichend bewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Punkte, genau): 300 Die Referenzen aller Bewerbungen werden vergleichend bewertet. Hierfür sind aussagekräftige Referenzblätter (Foto und/oder Plandarstellung) mit max. 2 Seiten als pdf beizufügen. Insgesamt können maximal 300 Punkte erreicht werden. Es wird auf eine Nachkommastelle gerundet. Qualifizierung für die 2. Phase des Verfahrens: Falls die Höchstzahl der Teilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Projektleitung muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen. Die Bauleitung muss eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) in der Leistungsphase 8 nachweisen. Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen folgende Berufsqualifikation nachweisen: Berufsbezeichnung "Architekt:in" und/oder "Landschaftsarchitekt:in" und/oder "Ingenieur:in" und/oder "M.Sc." und/oder "B.Sc." und/oder "M.Eng." und/oder "B.Eng." oder vergleichbar, ebenso natürliche Personen, die über einen Befähigungsnachweis für die ausgeschriebenen Fachplanungsleistungen verfügen, oder dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU zur Änderung der RL 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter:innen/Büroinhaber:innen muss in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 2 betragen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung § 45 Abs. 3 VgV, Vorlage vor Vertragsabschluss: Erklärung eines in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, dass der Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2.000.000 EUR bei Personenschäden und mindestens 1.000.000 EUR bei sonstigen Schäden abschließen kann oder eine solche Versicherung bereits ständig abgeschlossen ist. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssumme besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: 1. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Beschreibung: Erläuterungen der individuellen Aufgaben und Kompetenzen im Projektteam 1.1 Besetzung des Projektteams, projektrelevante Erfahrung und Kompetenz der einzelnen Personen (Wichtung 30%); 1.2 Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Projektorganisation (Wichtung 15%)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: 2. Qualitätsmanagement
Beschreibung: 2.1 Qualitätsmanagement, Terminplanung, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen, vorgesehene Arbeitsweisen und Methodik; Abstimmung/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und weiteren Planungsbeteiligten (Wichtung 12,5%); 2.2 Kostenmanagement und Nachhaltigkeit, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen - Welche Aspekte der Aufgabenstellung stellen aus Ihrer Sicht besondere Anforderungen an das Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und welche konkreten Denkansätze haben Sie dazu? (Wichtung 12,5%)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium: 
Art: Kosten
Bezeichnung: 3. Honorare
Beschreibung: Das Honorar wird rechnerisch bewertet. 1. Das günstigste Honorar erhält die volle Punktzahl. 2. Die weiteren zu wertenden Angebote erhalten eine Punktzahl, die sich aus folgender Berechnung ergibt: Bruttopreis des günstigsten Honorarangebots multipliziert mit der vollen Punktzahl und dividiert durch den Bruttopreis des jeweils zu wertenden Angebots, gerundet auf zwei Nachkommastellen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19cfb186a07-1234d8d52221e163
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen: 
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 05/05/2026
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.auftragsboerse.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 21/04/2026 10:30:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es gelten die vergaberechtlichen Regelungen über die Nachforderung, gem. § 56 VgV.
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Erklärungen/Unterlagen abzugeben: - A Teilnahmeantrag - 124 LD Eigenerklärung zur Eignung - Mustererklärung 1 o. 3 Landestariftreuegesetz - LTTG in der jeweils geltenden Fassung -Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 vom 8. April 2022 (5. Sanktionspaket gegen Russland) - Die berufliche Qualifikation (Berufsabschluss, Berufserfahrung) u. der berufliche Werdegang sind nachzuweisen. Befähigung ist durch Kopien v. Zeugnissen, Zulassungsurkunden/Architektenausweis o.ä. nachzuweisen. - aussagekr. Referenzblätter Unterlagen die auf Verlangen vorzulegen sind: - Nachweis Berufshaftpflicht (Höhe s. Teilnahmeantrag) - Die o.g. einzureichenden Unterlagen sind auch je Nachunternehmer und je Bietergemeinschaftsmitglied vorzulegen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 Euro (netto) wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Informationen über die Überprüfungsfristen: Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen. § 160 GWB lautet wie folgt: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt."
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle (die Unterlagen stehen ausschließlich zum Download zur Verfügung)
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle -
8. Organisationen
8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau
Registrierungsnummer: DE148926516
Postanschrift: Marktstraße 50
Stadt: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land, Gliederung (NUTS): Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt (DEB33)
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341-13-3022
Internetadresse: https://www.landau.de
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
8.1.
ORG-7002
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle -
Registrierungsnummer: DE_148926516
Stadt: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land, Gliederung (NUTS): Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt (DEB33)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Angebote dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform www.auftragsboerse.de eingereicht werden. Schriftliche Angebote oder Angebote per E-Mail oder per Fax dürfen nicht zugelassen werden.
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Internetadresse: https://www.auftragsboerse.de
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7003
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle (die Unterlagen stehen ausschließlich zum Download zur Verfügung)
Registrierungsnummer: DE__148926516
Stadt: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land, Gliederung (NUTS): Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt (DEB33)
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Internetadresse: https://www.auftragsboerse.de
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Registrierungsnummer: 000
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau - Zentrale Vergabestelle
Registrierungsnummer: t:06341133020
Postanschrift: Waffenstraße 5
Stadt: Landau in der Pfalz
Postleitzahl: 76829
Land, Gliederung (NUTS): Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt (DEB33)
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Internetadresse: https://www.landau.de
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7006
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 22e60780-8ce6-438c-818b-2b24c396ce0b  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/03/2026 10:35:58 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 190913-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 55/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/03/2026