1917-2019 - Vorankündigung – DirektvergabeDeutschland-Heidelberg: Spektrometer
OJ S 2/2019 03/01/2019
Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Universität Heidelberg
Nationale Identifikationsnummer: DE811225433
Postanschrift: Universität Heidelberg Universitätsverwaltung Abt. 4.1 – Zentrale Beschaffung – Seminarstraße 2
Ort: Heidelberg
NUTS-Code: DE125 Heidelberg, Stadtkreis
Postleitzahl: 69117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vergabe@zuv.uni-heidelberg.de
Telefon: +49 622154-12452
Fax: +49 622154-161-2220
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.zuv.uni-heidelberg.de/finanzen/beschaffung/ausschreibung1.html
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Uni-HD.2018.1030_Fouriertransformspektrometer_IUP
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
38433000 Spektrometer
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Vergabeverfahren zur Lieferung eines IFS125HR-Infrarot Fourier Transform Spektrometers (Hochauflösendes Fouriertransformspektrometer für den UV/VIS/NIR/SWIR Spektralbereich mit aktiver Sonnenverfolgung und Langpfadaufbau
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE125 Heidelberg, Stadtkreis
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg soll ein Atmosphärenobservatorium aufgebaut werden, um die Zusammensetzung der Atmosphäre zu vermessen.
Zu diesem Zweck wird ein hochauflösendes Spektrometer für den UV/VIS/NIR/SWIR Spektralbereich mit aktiver Sonnenverfolgung und Langpfadaufbau benötigt. Durch die Messungen molekularer Absorptionsstrukturen entlang wohldefinierter Lichtwege in der Atmosphäre sollen die Konzentrationen von langlebigen Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan sowie von kurzlebigeren Gasen wie Wasserdampf, Wasserdampisotopologen, Kohlenmonoxid,Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Formaldehyd sowie Halogenoxiden beobachtet werden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
Erläuterung:
Am Institut für Umweltphysik der Universität Heidelberg soll ein Atmosphärenobservatorium aufgebaut werden, um die Zusammensetzung der Atmosphäre zu vermessen. Zu diesem Zweck wird ein hochauflösendes Spektrometer für den UV/VIS/NIR/SWIR Spektralbereich mit
Aktiver Sonnenverfolgung und Langpfadaufbau benötigt. Durch die Messungen molekularer Absorptionsstrukturen entlang wohldefinierter Lichtwege in der Atmosphäre sollen die Konzentrationen von langlebigen Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan sowie von
Kurzlebigeren Gasen wie Wasserdampf, Wasserdampisotopologen, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Formaldehyd sowie Halogenoxiden beobachtet werden.
Die spektrale Auflösung des Spektrometers muss besser als 0.02 cm-1 sein, um überlappende Gasabsorptionsstrukturen trennen und hohe Genauigkeiten beispielsweise für die Treibhausgase erreichen zu können. Der Spektralbereich soll mindestens 300 bis 2 600 nm
Lückenlos umfassen und von den Detektoreinheiten simultan erfasst werden. Zum kurzwelligen hin wird der Bereich durch die Absorptionsstrukturen von Schwefeldioxid, zum langwelligen durch die Absorption von Kohlenmonoxid definiert. Die Simultanität der Erfassung ist notwendig, um alle Gaskonzentrationen zeitgleich in Korrelation zu messen und Einflüsse des Luftmassentransports auszuschließen. Eine Messkonfiguration wird mit direktem Sonnenlicht arbeiten, um vertikale Säulendichten der Gase mit höchsten Genauigkeiten abzuleiten. Vertikalsäulenmessungen werden zum einen benötigt, um das Observatorium an globale Satellitendatensätze anzuschließen, und zum anderen, um höchste Genauigkeiten durch die hohe Lichtintensität und den wohldefinierten Lichtweg durch die Atmosphäre zu erreichen.
Deshalb muss das Spektrometer mit einem Sonnenverfolger gekoppelt sein, der die Sonne verlässlich über den Tag mit einer Winkelgenauigkeit von besser als 0.05o (ca. ein Zehntel der scheinbaren Sonnenscheibe) gegenüber der Sonnenmitte verfolgt. Eine weitere Messkonfiguration soll ein Langpfadaufbau sein, bei dem ein künstlicher Lichtstrahl horizontal durch die Atmosphäre geschickt, an einem Reflektorenfeld reflektiert und dann wieder vom Spektrometer aufgenommen wird.
Diese Konfiguration ermöglicht die Vermessung von Emissionsvorgängen entlang des offenen Probenweges durch die bodennahe Atmosphäre. Um mit künstlichen Lichtquellen arbeiten zu können, muss das Spektrometer über einen hohen Lichtdurchsatz verfügen.
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag der Zuschlagsentscheidung
12/12/2018
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: Bruker Optik GmbH
Postanschrift: Rudolf-Plank-Straße 27
Ort: Ettlingen
NUTS-Code: DE123 Karlsruhe, Landkreis
Postleitzahl: 76275
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/Loses/der Konzession: 1,00 EURGesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Es ist zu beachten, dass der Vertrag nach Ablauf einer Frist von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wird (s. hierzu auch § 135 Abs. 3. Nr3 GWB).
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: Vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Internet-Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Es wird ausdrücklich auf die Ausschlussfrist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB hingewiesen: „Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/01/2019