201028-2023 - ErgebnisDeutschland-Siegburg: Dienstleistungen im Bereich Unternehmensleitung
OJ S 67/2023 04/04/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Rhein-Sieg-Kreis
Postanschrift: Kaiser-Wilhelm-Platz 1
Ort: Siegburg
NUTS-Code: DEA2C Rhein-Sieg-Kreis
Postleitzahl: 53721
Land: Deutschland
E-Mail: zvs@rhein-sieg-kreis.de
Fax: +49 2241/13-3165
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.rhein-sieg-kreis.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Operatives und strategisches Prozessmanagement im Rhein-Sieg-Kreis - Begleitung des Einführungsprojektes
Referenznummer der Bekanntmachung: 22-0349-11-VgV
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
79420000 Dienstleistungen im Bereich Unternehmensleitung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Rhein-Sieg-Kreis beabsichtigt, Prozessmanagement in der gesamten Organisation zu etablieren und kontinuierlich zu professionalisieren. Das Prozessmanagement soll organisationsweite Standards für das Prozessmanagement setzen und der organisationsweiten und systematischen Planung, Überwachung und Steuerung von Prozessen dienen. Die gewonnenen Informationen sollen auch Basis für die Koordinierung sonstiger Aufgaben der Verwaltungsmodernisierung, der Automatisierung und Digitalisierung, für die Personalbemessung und Optimierung von Verwaltungsabläufen sowie die Implementierung eines internen Kontrollsystems (IKS) sein. Das Prozessmanagement soll die Basis sein für ganzheitliche, systematische und nachhaltige Strukturen sowie einen organisationsweiten Lernprozess über die Ablauforganisation.
Ziel dieses Auftrags ist die Entwicklung eines Gesamtkonzepts zur Umsetzung dieses Projekts und die Begleitung des Einführungsprojekts.
Das Konzept soll mit einem auf einen Zeithorizont von vier Jahren angelegten Einführungsprojekt etabliert werden. Der Zeitplan zur Einführung basiert auf folgendem Phasenmodell zur Umsetzung der Zielbereiche:
1. Konzeptphase (ca. 8. Wochen)
2. Aufbauphase (4 - 6 Monate)
4. Ausbauphase (1 - 4 Jahre)
5. Regelbetrieb (ab dem 5. Jahr)
Das Einführungsprojekt soll nach Abschluss der Ausbauphase in einen Regelbetrieb ohne Unterstützung durch den Auftragnehmer als externen Prozessmangement-Experten übergeleitet werden.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
72221000 Beratung im Bereich Unternehmensanalyse
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2C Rhein-Sieg-Kreis
Hauptort der Ausführung: Rhein-Sieg-Kreis Kaiser-Wilhelm-Platz 1 53721 Siegburg
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Vorbereitung, Durchführung und Umsetzung des Gesamtprojektes soll in den Phasen "Konzeptphase" und "Aufbauphase" federführend durch den Auftragnehmer erfolgen. Ab der "Ausbauphase" soll der Begleitungsaufwand bedarfsgerecht verringert werden.
Die genaue Ausgestaltung der Phasenabläufe hat der Auftragnehmer im Konzept für die Begleitung des Projekts darzustellen. Vor Beginn des Einführungsprojektes ist ein verbindlicher Projektplan (inhaltlich und zeitlich) vorzulegen und mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Im Rahmen des Einführungsprojektes unterstützt der Auftragnehmer als externer Prozessmanagement-Eyperte die internen Rollen mit Expertise und Kapazität. Während des Einführungsprojekt ist die Prozessmanagement-Software "PICTURE" zu benutzten.
Der Auftragnehmer legt dem Auftraggeber Projektstatusberichte vor, die mindestens folgende Aspekte beinhalten:
- Bericht über den inhaltlichen Fortschritt des Projektes
- zeitlicher Soll-Ist-Vergleich, Information über die Einhaltung des vorgesehenen Zeitplanes
- Darstellung der weiteren Planung
- Benennung von Problemen, kritischen bzw. offenen Punkten
- Benennung von zu ergreifenden Maßnahmen bzw. zu klärenden Punkten.
In Konzept und Aufbauphase sollen die Projektstatusberichte quartalsweise erfolgen, während der Ausbauphase halbjährlich.
Zur Überleitung des Einführungsprojektes in den Regelbetrieb soll ein Abschlussbericht vorgelegt werden mit mindestens folgenden Inhalten:
- Darstellung von Projektaufbau und Projektverlauf
- Darstellung der wesentlichen Ergebnisse
- Empfehlung zur weiteren Vorgehensweise.
Der Projektauftakt soll innerhalb von vier Wochen nach Auftragserteilung erfolgen.
Für die einzelnen Phasen werden folgende Zeiträume kalkuliert: Die Konzeptphase soll innerhalb von acht Wochen abgeschlossen sein. Die Aufbauphase soll innerhalb von vier bis sechs Monaten abgeschlossen sein. Ab dem Abschluss der Aufbauphase beginnt die Ausbauphase (Jahr 1 - Jahr 4), nach der die Einführungsphase im fünften Jahr in den Regelbetrieb übergeleitet werden soll (voraussichtlich ab 31.10.2027).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachkompetenz / Gewichtung: 350
Qualitätskriterium - Name: inhaltliche Ausgestaltung des Angebotes / Gewichtung: 200
Qualitätskriterium - Name: Präsentation / Gewichtung: 150
Preis - Gewichtung: 300
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 204-580489
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Operatives und strategisches Prozessmanagement
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
06/02/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: PICTURE GmbH
Postanschrift: Friesenring 32
Ort: Münster
NUTS-Code: DEA33 Münster, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 0,01 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software mussten zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden. Aus den in § 39 Abs. 6 Ziffern 3 und 4 VgV genannten Gründen wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
Bekanntmachungs-ID: CXPTYYBDCHU
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Ort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221/147-3055
Fax: +49 221/147-2889
Internet-Adresse: www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsantrag geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur
Unwirksamkeit des Vertrags führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
30/03/2023