Beschreibung der Beschaffung
Das "Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf" (UKE) beabsichtigt die Beschaffung von Großgeräten und Einrichtung für die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP). Hierbei steht die Versorgung des Herz- und Gefäßzentrums sowie der angrenzenden Gebäude (Martiniklinik mit daVinci-Robotik-Chirurgiesystemen und Augenklinik) im Fokus.
Die geplante AEMP weist eine Fläche von ca. 1.346,4 m² auf und ist unterteilt in
- Arbeitsraum (AR) Unrein (ca. 266,8 m²),
- Packzone (ca. 414,3 m²),
- Kommissionierung Zwischenlager bzw. Fallwagenlager / Sterilgutlager / Auslieferung (ca. 362 m²),
- Lager Verpackung (ca. 52,8 m²),
- Chemikalienlager (ca. 40,1 m²) und
- Ver- und Entsorgung (ca. 96,4 m²) sowie
- Nebenräume (Schleusen, Dokumentationsbüros und Putzmittelräume).
Die Arbeitszeiten sind 24 Stunden / 7 Wochentage / 365 Tage im Jahr. Die AEMP soll das gesamte Sterilgut des neuen Universitären Herz- und Gefäßzentrums sowie der angrenzenden Gebäude des gesamten Klinikums aufbereiten. Sterilgut des Herzzentrums wird durch AWT-Container über Logistik-Aufzüge in den Bereich des AR Unrein transportiert. Ebenfalls über AWT-Container wird über Versorgungstunnel jegliches Gut von den angrenzenden Gebäuden zum AWT Empfang / Anlieferung gebracht. Mit Ausnahme der OP-Siebe für OP- und Eingriffsräume des Herzzentrums gehen aufbereitete Sterilgüter wieder zurück in AWT-Container und in Sendestationen im Raum Ver- und Entsorgung.
Sterilgut für OP-Abteilung und Eingriffsraum werden in Fallwagen speziell für geplante Prozeduren im Fallwagenlager/ terilgutlager gepackt und über Aufzüge direkt in die Sterilgutflure der OP-Abteilung/ Eingriffsbereiche gebracht.
Die Angebote sollen Firmenkonzepte zur bestmöglichen Ausstattung an Großgeräten beinhalten. Vorgaben sind hierbei die Summen der aufzubereitenden Güter sowie die baulichen Vorleistungen (zur Verfügung stehende Medien, Belastbarkeit des Baukörpers etc.). Der Bieter soll hier auch Automatisierungen berücksichtigen, um möglichst ressourcensparend die AEMP betreiben zu können. Alle regulatorischen Anforderungen müssen eingehalten werden. In einem Konzept sollen zur Optimierung der Arbeitsprozesse mehrere Optionen Berücksichtigung finden.