237258-2022 - ErgebnisDeutschland-München: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
OJ S 87/2022 04/05/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Postanschrift: Salvatorstraße 2
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80333
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle, Zentrale
E-Mail: vergabestelle@stmuk.bayern.de
Telefon: +49 8921862928
Fax: +49 8921863928
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.auftraege.bayern.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
BayernCloud Schule IT-Vergabeberatung
Referenznummer der Bekanntmachung: 2022CSC000002
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus vergibt mit dieser Ausschreibung Dienstleistungen aus dem Segment „IT-Vergabeberatung“ für das Programm „BayernCloud Schule“ (ByCS).
IT-Vergabeberatung:
Fachlich-technische Beratung und Unterstützung des Auftraggebers bei der Durchführung von Vergabeverfahren zur Beschaffung von künftigen IT-Systemen (als weitere Komponenten der ByCS), IT-Dienstleistungen und von Beratungsleistungen mit fachlich-technischem Schwerpunkt.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Das Programm „BayernCloud Schule“ (ByCS) ist ein gemeinsames Vorhaben dreier Ministerien, die gemeinsam die strategische Steuerung des Programms übernehmen:
– Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK)
– Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat (StMFH) und
– Bayerisches Staatsministerium für Digitales (StMD).
Die operative Steuerung der Projekte im Programm teilen sich das StMUK und das IT-DLZ (IT Dienstleistungszentrum der Bayerischen Staatsregierung, eine nachgelagerte Behörde des StMFH). Ziel im Programm ist es, den bayerischen Schulen Inhalte und Werkzeuge für eine bessere digitale Bildung zur Verfügung zu
stellen. Inhalt der Projekte im Programm ist die Versorgung der bayerischen Schulen mit
– Online-basierten Kommunikations-, Kollaborations- und
Verwaltungswerkzeugen und
– Zugang zu pädagogischen Anwendungen zur Gestaltung differenzierter digitaler
Lernumgebungen sowie externen Anwendungen.
In der inhaltlichen Verantwortung im Vergabeverfahren und späteren Betrieb steht dem Auftragnehmer das StMUK als alleiniger Auftraggeber gegenüber.
Im Rahmen eines EU-Vergabeverfahrens wird die nachfolgend beschriebene Leistung durch den Auftraggeber ausgeschrieben:
Gegenstand der zu beschaffenden Leistung ist die Wahrnehmung verschiedener vergaberelevanter Aufgaben
fachlich-inhaltlicher Art im Programm BayernCloud Schule, insbesondere für die Ausschreibung neuer ITSysteme und IT-Dienstleistungen durch den Auftragnehmer.
Darunter fallen insbesondere die Beratung und Unterstützung bei der Durchführung von Markterkundungen,
der Erstellung von Vergabeunterlagen (u. a. Leistungsbeschreibung, Bewerbungsbedingungen, Preisblatt,
Bewertungsmatrix, EVB-IT Vertrag), der Beantwortung von Bieterfragen/Rügen, der Begleitung von
Verhandlungen und Auswertung der Angebote sowie ggf. fachlich-technische Beratung im Rahmen von
Prüfungsverfahren.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgte nach der Erweiterten Richtwertmethode nach UfAB 2018: Z = Leistungskennzahl L für die Bewertung der Leistung bzw. erzielten Leistungspunkte (L)/Wertungspreis gemäß Anlage_2_Preisblatt (P) / Gewichtung: s.o.
Preis - Gewichtung: s.o.
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Der Vertrag kann einseitig durch den Auftraggeber um maximal weitere 15 Monate verlängert werden. Die Verlängerung
erfolgt schriftlich und mindestens einen Kalendermonat vor Ende der Vertragsgrundlaufzeit gegenüber dem
Auftragnehmer.
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt durch die erweiterte Richtwertmethode gem. UfAB 2018,
der Schwankungsbereich beträgt 10%, Entscheidungskriterium ist die höchste Leistungskennzahl (siehe zu den
Einzelheiten Kapitel 4 der Bewerbungsbedingungen).

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 028-071856
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
BayernCloud Schule IT-Vergabeberatung
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
25/04/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: IABG mbH
Ort: Ottobrunn
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Der angegebene Gesamtwert der Beschaffung bzw. der Wert des Auftrages/Loses entspricht nicht dem tatsächlichen Wert der Beschaffung bzw. des Auftrages/Loses. Diese Wert wird gemäß Art. 50 Abs. 4 der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates und § 39 Abs. 6 VgV nicht veröffentlicht, da er unter anderem den geschäftlichen Interessen des erfolgreichen Bieters schadet und den lauteren Wettbewerb zwischen den Unternehmen - insbesondere im Hinblick auf künftig vergleichbare Aufträge - beeinträchtigen würde.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Auf die bei Einreichung eines Nachprüfungsantrags bei der zuständigen Vergabekammer einzuhaltenden
Fristen und Zulässigkeitsvoraussetzungen wird ausdrücklich hingewiesen. Der Bieter hat etwaige Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung unter IV.2.2 genannten Frist gegenüber der
Auftraggeberin (bei der oben unter I.1 benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160
Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Etwaige sonstige Verstöße gegen Vergabevorschriften haben Bieter innerhalb
einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gegenüber der Auftraggeberin (bei der oben unter
I.1 benannten Kontaktstelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Hilft die Auftraggeberin dem gerügten
Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht ab, kann der Bieter innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einen Antrag auf
Einleitung eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bei
Nichteinhaltung der vorgenannten Fristen ist der Bieter mit seiner Rüge präkludiert und ein etwaiger darauf
gestützter Nachprüfungsantrag unzulässig.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
29/04/2022