239294-2021 - ErgebnisDeutschland-Freising: Dienstleistungen von Architekturbüros
OJ S 92/2021 12/05/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Freising, Sachgebiet 62 – Hochbau
Postanschrift: Landshuter Straße 31
Ort: Freising
NUTS-Code: DE21B Freising
Postleitzahl: 85356
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Frau Birgit Radlmeier
E-Mail: birgit.radlmeier@kreis-fs.de
Telefon: +49 8161 / 600-745
Fax: +49 8161 / 600-818
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.kreis-fs.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
LRA Freising Neubaugebäude – Brandschutzsanierung – Objektplanung – vergebener Aufrag
Referenznummer der Bekanntmachung: 2020/10
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Landratsamt Freising Neubaugebäude Brandschutzsanierung – Objektplanungsleistungen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 480 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21B Freising
Hauptort der Ausführung: Landratsamt Freising Landshuter Straße 31 85356 Freising
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Objektplanungsleistungen gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9 (LPH 4 Nutzungsänderung Registratur zu Büros ca. 440 m2 NF) und besondere Leistungen für die Brandschutzsanierung des Landratsamtes Freising – Neubaugebäude. Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt.
Die Baugenehmigung zum Um- und Neubau des heutigen Dienstgebäudes Neubau Landratsamt Freising stammt aus dem Jahr 1984. Zu dieser Zeit wurden keine Brandschutznachweise zur Baugenehmigung erstellt. Während des über 30-jährigen Betriebes des Gebäudes wurden bauliche Veränderungen vorgenommen ohne dem Brandschutz immer ausreichend Rechnung zu tragen.
Um den sicheren Weiterbetrieb des Gebäudes zu gewährleisten wurde ein Brandschutzsachverständiger mit der Erstellung eines Brandschutzkonzeptes beauftragt (Fertigstellung ca. 12/2020).
Der erste Entwurf des Brandschutzkonzeptes sieht umfangreiche Brandschutzmaßnahmen als zwingend erforderlich an. Zudem soll die Registratur im 2.OG des Ostflügels zu Büroräumen umgebaut werden (ca. 440 m2 NF), um einen Teil der derzeit nötigen Arbeitsplätze unter zu bringen.
Als erste Einschätzung wurden grobe Umbaukosten in Höhe von insgesamt 4,5 Mio. EUR netto KG 300+400 für die Brandschutzsanierung ermittelt.
Folgende Maßnahmen sind zur reinen Brandschutzertüchtigung umzusetzen:
— Demontage der Flurdecken einschließlich Schadstoffsanierung (KMF),
— Befestigung der Bestandsleitungen nach MLAR,
— Nachinstallation (Elektro und Datenleitungen),
— Schottung der Brandlasten im Deckenhohlraum,
— Akustik- bzw. Brandschutzdecken je nach Erfordernis,
— Erneuerung Beleuchtung,
— Flächendeckende BMA,
— Erneuerung der Bodenbeläge,
— Teilweiser Austausch der Zimmertüren, nach Anforderung des Brandschutzes,
— Austausch der Rauchschutz- bzw. Brandschutztüren,
— Kernsanierung der WC-Bereiche,
— Einbau bzw. Austausch von Brandschutzklappen in den Lüftungsleitungen,
— Brandschottungen in der Tiefgarage und deren Schleuse,
— Brandschutzbekleidung im gesamten Dachraum.
Erweiterung der Büroflächen:
— Einbau von Flur- und Bürotrennwänden als Trockenbauwände einschließlich Zimmertüren,
— Einbau von Akustikdecken,
— Einbau einer Beleuchtung für Büros und Flure,
— Einbau einer Elektro- und Datenverkabelung,
— Neue Bodenbeläge in Linoleum,
— Einbau einer Personalküche.
Die Umsetzung der Baumaßnahmen soll während des laufenden Betriebs in mehreren Bauabschnitten erfolgen.
BGF der Brandschutzertüchtigung: 15 000 m2 + ca. 500 m2 BGF Erweiterung der Büroflächen im 2. OG
Anrechenbare Kosten der geplanten Maßnahme
KG 300: 2 885 000 EUR netto
KG 400: 1 615 000 EUR netto
Baubeginn: 10.1.2022
Bauende: 30.6.2024.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Organisation der Auftragsabwicklung / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Verfügbarkeit während der Auftragsabwicklung / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung / Gewichtung: 60
Kostenkriterium - Name: Honorar / Gewichtung: 20
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 215-527260
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
06/04/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Moosreiner Architekten und Stadtplaner
Postanschrift: Alte Poststraße 135
Ort: Freising
NUTS-Code: DE21B Freising
Postleitzahl: 85356
Land: Deutschland
E-Mail: mail@moosreiner-architekten.de
Internet-Adresse: http://www.moosreienr-architekten.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 480 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHPRD51
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen, bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 892176-2411
Fax: +49 892176-2847
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
07/05/2021