240381-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – 01-2026-40 Zwickauer Mulde, Waldenburg, links, Neubau Hochwasserschutzwand und Deich, M-1010, Fluss-km 58+207 bis 58+920
OJ S 69/2026 09/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung - Änderungsbekanntmachung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
E-Mailvergabe.zmowe@ltv.sachsen.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersUmweltschutz
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel01-2026-40 Zwickauer Mulde, Waldenburg, links, Neubau Hochwasserschutzwand und Deich, M-1010, Fluss-km 58+207 bis 58+920
Beschreibung01-2026-40 Zwickauer Mulde, Waldenburg, links, Neubau Hochwasserschutzwand und Deich, M-1010, Fluss-km 58+207 bis 58+920
Kennung des Verfahrens019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5
Interne Kennung01-2026-40
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenDie Vergabe erfolgt losweise, es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass an einen Bieter mehrere Lose vergeben werden. Die Bewertung der Angebote erfolgt getrennt nach den einzelnen Losen, unabhängig davon, wie viele Lose von einem Bieter angeboten werden. Die anstehenden Arbeitsaufgaben werden unter Berücksichtigung der folgenden Randbedingungen in sechs Losen vergeben: Zur Wahrung des Vier-Augen-Prinzips ist die Vergabe von Los 1 bis 3 und Los 4 an denselben AN ausgeschlossen. Sollte der geeignete Bieter sowohl in einem der Lose 1 bis 3 als auch in Los 4 der wirtschaftlichste sein, wird er automatisch von der Vergabe von Los 4 ausgeschlossen. Die Vergabe von Los 4 erfolgt dann an den Nächstplatzierten, der nicht in den Losen 1 bis 3 bezuschlagt wird. Der Auftrag pro Los wird nicht in Beauftragungsstufen aufgeteilt. Es erfolgt eine vollständige Beauftragung der ausgeschriebenen Leistungsphasen für jedes Los, ausgenommen der optionalen Leistungen. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen kann in der Ausschreibung nicht abschließend beschrieben werden; weitere Einzelheiten ergeben sich aus den weiteren Erläuterungen in der Aufgabenstellung. Es ist möglich, dass weitere Leistungen technisch notwendig werden können, gerade weil das Projekt nicht abschließend beschrieben werden kann. Zum Leistungssoll gehören daher auch Leistungen, die funktional und entwurfsabhängig in diesem Projekt angelegt sind, auch wenn das jeweilige Leistungsbild nicht explizit in der Aufgabenstellung erwähnt wird. Zu erbringen sind mindestens Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung mit den dazugehörigen besonderen, zusätzlichen und optionalen Leistungen sowie Beratungsleistungen und verschiedene Fachplanungen bis zur Baufertigstellung. Stellt der Auftragnehmer des jeweiligen Loses fest, dass zur Erreichung des Ziels „Baufertigstellung“ Leistungen fehlen, hat er dies schriftlich anzuzeigen und innerhalb einer angemessenen Frist einen entsprechenden Nachtrag einzureichen. Weiterhin werden bei baulicher Ausführung der Maßnahme Leistungen zur Örtlichen Bauüberwachung als besondere Leistung zur LPH 8 des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI 2021 zu vergeben sein. Der AG wird zur Vergabe der besonderen Leistung örtliche Bauüberwachung einen separaten Wettbewerb (EU-Ausschreibung) durchführen. Weitere Einzelheiten: Weitere Einzelheiten zu den Leistungspflichten regeln die in der Anlage 8 beiliegenden Besonderen Vertragsbedingungen der LTV (BVB LTV; Stand: 01/2023) sowie die Allgemeine Vertragsbedingungen für Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (AVB-ING; Stand: 03/2014), die jeweils gültige Fassung findet man auf der Internetseite der Landestalsperrenverwaltung unter folgendem Link http://www.smul.sachsen.de/ltv/16576.htm, dort unter „Service → Informationen für Auftragnehmer“. Sowohl die BVB der LTV als auch die AVB-ING werden bei Auftragserteilung einvernehmlich vollumfänglich zum Vertragsbestandteil erklärt. Die Honorierung ergibt sich aus den BVB und dem Angebot. Technische Spezifikationen: Soweit in dieser Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen auf Technische Spezifikationen (z.B. nationale Normen, mit denen europäische Normen umgesetzt werden; europäische technische Bewertungen; gemeinsame technische Spezifikationen; internationale Normen) Bezug genommen wird, werden auch ohne den ausdrücklichen Zusatz: "oder gleichwertig", immer gleichwertige Technische Spezifikationen in Bezug genommen. Hinweise zu den Eignungskriterien und zum Formular zur Eigenerklärung: Grundlage für die Prüfung der Eignung der Bieter bildet das Formular zur Eigenerklärung je Los (Anlage 3.1a bis Anlage 3.6a), in dem die geforderten Angaben abgefragt werden. Dieses Formular ist zu verwenden. Es ist die vollständige Eigenerklärung inklusive der darin geforderten Anlagen und Nachweise fristgerecht elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Hinweis zum Formular zur Eigenerklärung (Anlagen 3.1a bis 3.6a): Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG) - Bestätigung dass sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur - Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Im offenen Verfahren gemäß § 15 VgV werden nach der formalen Vollständigkeitsprüfung die Eignungsprüfung gemäß dem Formular zur Eigenerklärung und der dazugehörigen Anlagen vorgenommen. Die Anforderungen an den AN und das Planungsteam für das jeweilige Los werden im Formular „Mindestanforderungen Eignungskriterien“ (Anlage 4.1 bis Anlage 4.6) benannt. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind vom dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe. Einzureichende Unterlagen: Mit Abgabe des Angebots ist Anlage 1.2 – Angebotsschreiben einzureichen. Weiterhin sind die Anlage 1.1 – Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und die darin enthaltenen Vorgaben zu beachten. Alle dort benannten Unterlagen sind zwingend mit Angebotsabgabe einzureichen. Die Angebotsunterlagen sind vollständig elektronisch über die Vergabeplattform www.evergabe.de einzureichen. Mit dem Angebot einzureichen: Angebotsschreiben (Anlage 1.2 der Ausschreibungsunterlagen); Honorarermittlungstabellen (Anlagen 6.1 bis 6.6) für das Los, auf welches ein Angebot abgegeben wird; Ausführungen zu den Zuschlagskriterien für das Los, auf welches ein Angebot abgegeben wird (Referenzen usw.); unterschiebene Anlage 2 (Bauwerke Kosten- und Terminplanung); Formblatt Eigenerklärung (Anlagen 3.1 bis 3.6) inkl. aller Anlagen und Nachweise für das Los, auf welches ein Angebot abgegeben wird; Erklärung über die Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten; Eigenerklärung zur Eignung MiLoG; Eigenerklärung Art. 5 der Verordnung EU 2022-576; Merkblatt "Achtung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union in der Förderperiode 2021 – 2027"; Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen; Erklärung Bietergemeinschaft. Ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 EUR ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, den Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - Offenes Verfahren nach § 15 VgV
Anzuwendende grenzübergreifende RechtsvorschriftRichtlinie 2014/24/EU Der Auftraggeber (AG) vergibt für das Gesamtvorhaben in einem Offenem Verfahren nach § 15 VgV Planungsleistungen nach HOAI 2021 und weitere besondere und zusätzliche Leistungen sowie Beratungsleistungen bzw. Leistungen nach AHO Heft Nr. 15.
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann6
Auftragsbedingungen
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können5
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeAuftragsunterlagenBekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten VerpflichtungenDer öffentliche Auftraggeber überprüft die Eignung der Bieter anhand der nach § 122 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sowie gegebenenfalls Maßnahmen des Bieters zur Selbstreinigung nach § 125 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen und schließt gegebenenfalls Bieter vom Vergabeverfahren aus. §§ 122, 123, 124 GWB, §§ 42, 53, 57, 60 VgV
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelLos 1 - Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 5 bis 9 gemäß § 43 HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
BeschreibungLos 1 - Objektplanung Ingenieurbauwerke LPH 5 bis 9 gemäß § 43 HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
Interne KennungLOT-0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können zum Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerke weitere Leistungen abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation / Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2034
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Voraussetzung für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter ist ein Studienabschlusses als Master, Dipl. Ing. oder ein vergleichbarer Abschluss im Bereich Bauingenieurwesen oder eines vergleichbaren Studienganges und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Personalunion zwischen Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter ist nicht zulässig. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals für vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters vorzulegen, welche die Mindestanforderungen siehe Anlage 4.1 erfüllen müssen: 3x Projektleiter Mindestreferenzen (persönliche Referenzen), 3x stellvertretender Projektleiter Mindestreferenz (persönliche Referenzen), Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen siehe Anlage 4.1 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen). Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.1 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
5.1.
LosLOT-0002
TitelLos 2 - Fachplanung Tragwerksplanung LPH 5 bis 6 gemäß § 51 HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
BeschreibungLos 2 - Fachplanung Tragwerksplanung LPH 5 bis 6 gemäß § 51 HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
Interne KennungLOT-0002
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können zum Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung weitere Leistungen abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation/Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Voraussetzung für den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter ist ein Studienabschlusses als Master, Dipl. Ing. oder ein vergleichbarer Abschluss im Bereich Bauingenieurwesen oder eines vergleichbaren Studienganges und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Personalunion zwischen Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter ist nicht zulässig. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals für vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters vorzulegen, welche die Mindestanforderungen siehe Anlage 4.2 erfüllen müssen: 2x Projektleiter Mindestreferenzen (persönliche Mindestreferenzen), 2x stellvertretender Projektleiter Mindestreferenz (persönliche Mindestreferenzen), Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen siehe Anlage 4.2 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen). Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.2 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
5.1.
LosLOT-0003
TitelLos 3 - Ökologische Fachplanung sowie Ökologische Baubegleitung zzgl. zusätzliche Leistungen und Fischereifachliche Begleitung
BeschreibungLos 3 - Ökologische Fachplanung sowie Ökologische Baubegleitung zzgl. zusätzliche Leistungen und Fischereifachliche Begleitung
Interne KennungLOT-0003
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können weitere Leistungen zur Ökologischen Fachplanung bzw. Ökologischen Baubegleitung abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation / Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2032
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Voraussetzung für den Projektleiter sind mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des Berufsabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Der Fischereisachverständige muss öffentlich bestellt und vereidigt sowie im bundesweiten IHK-Verzeichnis der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen gelistet sein. Als Nachweis ist eine Kopie der Bestellungsurkunde vorzulegen. Diese muss mindestens bis 31.12.2027 gültig sein. Sofern die Bestellungsurkunde eine kürzere Gültigkeit hat, ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Verlängerung der Bestellung beantrag/begonnen wurde (z. B. Schreiben der zuständigen IHK). Sofern diese Nachweise nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Alternativ kann der Bieter die Zertifizierungsurkunde über die Personenzertifizierung für Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024 einreichen. Diese muss mindestens bis 31.12.2027 gültig sein. Sofern die Zertifizierungsurkunde eine kürzere Gültigkeit hat, ist ein Nachweis zu erbringen, dass die Verlängerung der Zertifizierung beantrag/begonnen wurde (z. B. Schreiben der Zertifizierungsstelle). Die Nichtvorlage des Zertifikates führt zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals für die verschiedenen Fachbereiche nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen vergleichbarer Leistungen gefordert (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters und des Fischereisachverständigen vorzulegen, welche die Mindestanforderungen siehe Anlage 4.3 erfüllen müssen: 1x Projektleiter Mindestreferenz Ökologische Fachplanung (persönliche Mindestreferenz), 1x Projektleiter Mindestreferenz Ökologische Baubegleitung (persönliche Mindestreferenz), 1x Referenz des Fischereisachverständigen (persönliche Mindestreferenz) Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen nach Anlage 4.3 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen). Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.3 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
5.1.
LosLOT-0004
TitelLos 4 - Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach AHO Heft Nr. 15 (Stand 06/2022)
BeschreibungLos 4 - Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination nach AHO Heft Nr. 15 (Stand 06/2022)
Interne KennungLOT-0004
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können weitere Leistungen zur Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation/Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Das gültige Zertifikat für eine SiGeKo-Schulung muss vorgelegt werden und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Zertifikates bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals für die verschiedenen Fachbereiche nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters vorzulegen, welche die Mindestanforderungen nach Anlage 4.4 erfüllen müssen: 2x SiGeKo je Bereich (persönliche Mindestreferenzen), Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen nach Anlage 4.4 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.4 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose). Zur Wahrung des Vier-Augen-Prinzips ist die Vergabe von Los 1 bis 3 und Los 4 an denselben AN ausgeschlossen. Sollte der geeignete Bieter sowohl in einem der Lose 1 bis 3 als auch in Los 4 der wirtschaftlichste sein, wird er automatisch von der Vergabe von Los 4 ausgeschlossen. Die Vergabe von Los 4 erfolgt dann an den Nächstplatzierten, der nicht in den Losen 1 bis 3 bezuschlagt wird.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
5.1.
LosLOT-0005
TitelLos 5 - Geo- und abfalltechnische und bodenkundliche Fachplanung und Baubegleitung zzgl. zusätzliche Leistungen
BeschreibungLos 5 - Geo- und abfalltechnische und bodenkundliche Fachplanung und Baubegleitung zzgl. zusätzliche Leistungen
Interne KennungLOT-0005
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können weitere Leistungen zur Geo- und abfalltechnischen und bodenkundlichen Fachplanung sowie Baubegleitung abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation / Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Voraussetzung des Studienabschlusses für den Projektleiter Geo- sowie Abfalltechnische Fachplanung und Baubegleitung muss einem Abschluss als Master, Dipl. Ing. Geotechnik oder Bauingenieur oder vergleichbaren Abschluss oder vergleichbaren Studiengang, mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nachweisen. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des geforderten Studienabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Die bodenkundliche Fachplanung u. Baubegleitung müssen gemäß dem Bundesverband Boden e.V. zertifiziert sein oder mindestens vergleichbare fachliche Kenntnisse (DIN 19639 i.V.m. Anhang 3) aufweisen. Alternativ kann die bodenkundliche Fachplanung u. Baubegleitung über die Personenzertifizierung für Sachverständige nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifiziert sein und mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nachweisen. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des Erwerbes des geforderten Zertifikates bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals für die verschiedenen Fachbereiche nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters vorzulegen, welche die Mindestanforderungen nach Anlage 4.5 erfüllen müssen: 2x Projektleiter Mindestreferenzen je Bereich (persönliche Mindestreferenzen), Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen nach Anlage 4.5 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.5 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
5.1.
LosLOT-0006
TitelLos 6 - Ingenieurvermessung gemäß Anlage 1.4 ff. HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
BeschreibungLos 6 - Ingenieurvermessung gemäß Anlage 1.4 ff. HOAI 2021 zzgl. besondere Leistungen und zusätzliche Leistungen
Interne KennungLOT-0006
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen
Beschreibung der OptionenAls Optionsleistungen bzw. auf entsprechend gesonderten schriftlichen Abruf durch den AG können weitere Leistungen des Leistungsbildes Planungsbegleitende Vermessung und des Leistungsbildes Bauvermessung abgerufen werden. Siehe auch Hinweise Aufgabenstellung bzw. Honorarkalkulation / Ingenieurvertrags-Muster.
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtWaldenburg
Postleitzahl08396
Land, Gliederung (NUTS)Zwickau (DED45)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/07/2026
Enddatum der Laufzeit30/04/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienAuftragsunterlagenBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 (1), (2) und (3) VgV. Zum Nachweis der Befähigung ist die Eintragung, bei bestehender Eintragung ist der Handelsregisterauszug mit dem Angebot vorzulegen.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDurch die Bewerber sind alle für die Eignungsprüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen einzureichen. Siehe hierzu ausführliche Hinweise unter dem Punkt "Zusätzliche Informationen". Für den Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft (mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung - diese ist den Unterlagen beizulegen) sind mit dem Angebot folgende Unterlagen einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung-Erklärungen und Nachweise“). Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit: Erklärung des Bieters zur Einhaltung des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes – Mindestlohngesetz (MiLoG): Bestätigung das sich der Bieter an die aktuell geltenden Regelungen des allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) hält, falls ja: Eigenerklärung MiLoG ist als Anlage beizufügen, falls nein: Begründung; Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV 2016: Namen des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden (mind. 3,0 Mio. EUR für Personen- und Sachschäden), belegt durch Kopie. Die Maximierung der Ersatzleistung muss hierbei mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss Versicherungsschutz für jedes Mitglied bestehen. Werden die gemäß Vergabebekanntmachung geforderten Deckungssummen nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass die Deckungssummen im Auftragsfall angepasst werden. Hinweis: Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Angebotsfrist sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen. Soweit für die vorgenannten Erklärungen Eigenerklärungen vorgelegt werden, sind diese vor Zuschlag durch entsprechende Nachweise zu bestätigen. Soweit die geschätzte Auftragssumme für Leistungen, die im Rahmen einer EU-Ausschreibung vergeben werden sollen, < 80.000 € beträgt, gelten für sonstige Schäden (mind. 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) und in Ausnahmefällen auch geringere Werte. Angaben zum Firmenprofil und zur Personalstruktur: Personalstruktur – Benennung Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektteam. Der AG erwartet, dass die im Angebot genannten Personen gemäß Formular zur Eigenerklärung die angefragten Leistungen erbringen. Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gemäß § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (siehe Formular zur Eigenerklärung): Hinweis: Insofern sich das Geschäftsjahr abweichend von dem jeweiligen Kalenderjahr darstellt, so zählt der Abschluss des Geschäftsjahres. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsFür den Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektleiters gemäß § 46 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 1, 2 und 6 VgV 2016 mit dem Angebot vorzulegen. Voraussetzung für den Projektleiter mindestens 5 Jahre Berufserfahrung. Die Berufserfahrung wird ermittelt ab dem Datum des Berufsabschlusses bis zum Fristende zur Einreichung des Angebots. Durch den Bieter sind mit dem Angebot persönliche Nachweise der Berufserfahrung und Referenzen des für die Bearbeitung vorgesehenen Personals nachzuweisen. Für den Nachweis der Eignung sind mindestens folgende Referenzen (Referenzen gemäß § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016) des Projektleiters vorzulegen, welche die Mindestanforderungen nach Anlage 4.6 erfüllen müssen: 2x Projektleiter Mindestreferenz Ingenieurvermessung (persönliche Mindestreferenzen), Für den Nachweis der Eignung sind die entsprechenden Referenzdeckblätter, je nach geforderter Anzahl ggf. mehrfach, zu verwenden und auszufüllen. Zusätzlich sollen für jede Referenz aussagekräftige Darstellungen in Form eines Projektsteckbriefes (textliche Beschreibung des Vorhabens, der erbrachten Leistungen und ggf. Fotos/ Planausschnitte) beigelegt werden (max. 1-2 Seiten je Referenz). Referenzschreiben von öffentlichen Auftraggebern sind wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Das Leistungsende jeder Referenz darf nicht mehr als 10 Jahre zurückliegen (03/2016). Jede Referenz muss abgeschlossen sein. Die Referenz gilt als abgeschlossen, wenn die Abnahme erfolgt ist. Aus den Angaben muss die Erfüllung der Mindestanforderungen nach Anlage 4.6 eindeutig hervorgehen, anderenfalls wird die Referenz nicht berücksichtigt. Sofern die jeweils geforderten Mindestkriterien erfüllt werden, ist eine Mehrfachnennung der Referenzprojekte möglich. Bei öffentlichen bzw. privaten Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten Eintragungen des Bieters als Eigenerklärung. Soweit sich der Bieter auf die Eignung der Nachauftragnehmer beruft, sind die folgenden Erklärungen und Nachweise auf Verlangen vollständig auch für die jeweiligen Nachauftragnehmer einzureichen (siehe auch Formblatt „Eigenerklärung -Erklärungen und Nachweise“): Verpflichtungserklärung (Formblatt 236 VHB – Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen) Die für die Prüfung und Wertung der Angebote erforderlichen Unterlagen gemäß der Bekanntmachung sind durch den Nachauftragnehmer mit dem Angebot vollumfänglich einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemäß § 47 (1) VgV 2016 zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, ist für jedes der betreffenden Unternehmen eine separate, vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung mit den des Formulars zur Eigenerklärung erforderlichen Informationen vorzulegen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmern eine bestimmte Qualifikation oder Referenz benötigt wird, um die Mindestanforderungen/ Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens vorzulegen. Sollten Nachauftragnehmer im Rahmen der Eignungsleihe gebunden werden, sind von dem gebundenen Büro die gleichen Referenzen für den Projektleiter und stellvertretenden Projektleiter anzugeben und nachzuweisen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDas wirtschaftlichste Angebot erhält je Los den Zuschlag. Bewertet wird das Gesamthonorar aus allen Leistungen und der Summe aller Nebenkosten. Welche Honorare genau in die Wertung einfließen sind den Ausführungen der Anlage 6.6 zu entnehmen. Nachlässe für die Gesamtvergabe mehrerer Lose sind zulässig, wenn der Nachlass nicht an Bedingungen seitens des Bieters geknüpft ist. Der rabattierte Preis wird nur dann berücksichtigt, wenn bei der Auswertung der einzelnen Lose der Bieter als wirtschaftlichster ermittelt wurde (ohne Nachlass für Gesamtvergabe mehrerer Lose).
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttp://www.evergabe.de
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.evergabe.de/unterlagen/019c703b-8cbb-4381-abf4-35cfe8aeb2e5/zustellweg-auswaehlen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss90 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenUnterlagen bezüglich der in den Vergabeunterlagen festgelegten Mindestanforderungen zur Eignung werden nicht nachgefordert. Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung
Eröffnungstermin14/04/2026 14:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des EröffnungsterminsLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster, Muldenstraße 3 in 08309 Eibenstock Ortsteil Neidhardtsthal
Eröffnungstermin — BeschreibungEs sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende RechtsformGesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
RegistrierungsnummerDE199521669
PostanschriftMuldenstraße 3
StadtEibenstock
Postleitzahl08309
Land, Gliederung (NUTS)Erzgebirgskreis (DED42)
LandDeutschland
KontaktpersonLandestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Zwickauer Mulde / Obere Weiße Elster
E-Mailvergabe.zmowe@ltv.sachsen.de
Telefon+49377525020
Internetadressehttps://www.wasserwirtschaft.sachsen.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
RegistrierungsnummerLDS, Referat 38
PostanschriftBraustraße 2
StadtLeipzig
Postleitzahl04107
Land, Gliederung (NUTS)Leipzig, Kreisfreie Stadt (DED51)
LandDeutschland
Kontaktperson1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen Dienststelle Leipzig, Referat 38
E-Mailvergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon+49 3419773800
Fax+49 3419771049
Internetadressehttps://www.lds.sachsen.de
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung019c7052-19e3-4b4e-912d-67cf47ccbccb-01
Hauptgrund für die ÄnderungAktualisierte Informationen
BeschreibungVerlängerung der Abgabefrist aufgrund Bieteranfragen.
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0001
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0002
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0003
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0004
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0005
10.1.
Änderung
AbschnittskennungLOT-0006
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung019d6815-6d3c-4e83-8101-ee25989124f8  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung07/04/2026 15:27:20 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung240381-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe69/2026
Datum der Veröffentlichung09/04/2026