241505-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Planungsleistungen - Errichtung einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage (KVA)
OJ S 69/2026 09/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungKlärschlammverwertung Schwandorf gKU
E-Mailmatthias.zentzis@z-m-s.de
Rechtsform des ErwerbersÖffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersUmweltschutz
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelPlanungsleistungen - Errichtung einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage (KVA)
BeschreibungErbringung von Generalplanungsleistungen zur Errichtung einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage (KVA).
Kennung des Verfahrens1a094c1b-a77c-4752-baf1-caf352c22200
Interne KennungVI/5
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Schwandorf (DE239)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenAuskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt die VK Nordbayern. Fragen der Bewerber und Bieter zu den Vergabeunterlagen oder zum Vergabeverfahren müssen rechtzeitig gestellt werden und sind ausschließlich elektronisch über die unter Ziffer 5 der Bewerbungsbedingungen bezeichneten Vergabeplattform an die Vergabestelle (Ziffer 2) zu richten. Fragen, die nicht spätestens 10 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist bzw. der Angebotsfrist vorliegen, sind nicht rechtzeitig gestellt und werden nicht beantwortet. Das gleiche gilt für mündliche Anfragen sowie für Anfragen, die nicht an die o. g. Stelle gerichtet werden. Fragen müssen über die Vergabeplattform gestellt und Antworten dort geprüft werden. Fragen auf anderen Kommunikationswegen (insb. telefonisch, schriftliche, mündlich oder per E-Mail) werden nicht beantwortet.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Korruption
Betrug
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelPlanungsleistungen - Errichtung einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage (KVA)
BeschreibungDer Zweckverband Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf (ZTKS) betreibt am Standort des Müllkraftwerks Schwandorf eine Klärschlammtrocknungsanlage (KTA), welche auf eine maximale Trocknungsleistung von 50.000 Mg/a mechanisch entwässerten Klärschlamm ausgelegt ist. In der KTA werden ausschließlich Klärschlämme aus der kommunalen Abwasserreinigung mit der Abfallschlüsselnummer 19 08 05 angenommen. Der TS-Gehalt der angenommenen Schlämme liegt im Mittel bei etwa 25 %. In der KTA erfolgt eine Volltrocknung der Schlämme auf einen End-TS-Gehalt von ca. 90 bis 95 %. Im Auslegungsfall entstehen in der KTA damit etwa 13.500 Mg Trockengut pro Jahr. Um in Zukunft die thermische Verwertung der im Verbandsgebiet anfallenden Klärschlämme selbst organisieren und zudem den rechtlichen Vorgaben zur Phosphorrückgewinnung entsprechen zu können, beabsichtigen der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) und der ZTKS eine eigene Klärschlammmonoverbrennungsanlage in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Trocknungsanlage und zum Müllkraftwerk des ZMS in Schwandorf zu errichten. Zur Erfüllung dieser Aufgaben haben die beiden Zweckverbände ein gemeinsames Kommunalunternehmen gegründet. Der Name des Kommunalunternehmens lautet „Klärschlammverwertung Schwandorf - gKU, AdöR“. Für den Bau der geplanten Klärschlammmonoverbrennungsanlage sind die nachfolgenden grundsätzlichen Rahmenbedingungen festgelegt worden: - Ausschließliche Erzeugung von Prozessdampf zur Einspeisung in das am Standort vorhandene Dampfnetz (Dampfparameter: 6 bar(a), 158 °C, Sattdampf) bei möglichst optimaler Energieausbeute. Es ist insbesondere keine Errichtung einer Dampfturbine zur Verstromung des erzeugten Dampfs vorgesehen. - Keine Errichtung eines zusätzlichen Schlammtrockners, stattdessen thermische Verwertung des in der vorhandenen Trocknungsanlage anfallenden Trockenguts. - Es ist ein autothermer Betrieb der Anlage vorgesehen, keine regelmäßige Zufeuerung von Erdgas oder Heizöl (abgesehen von An- und Abfahrvorgängen oder Stützfeuerung im Bedarfsfall). - Für den Bau der Anlage steht ein freies bzw. in Teilen noch frei zu machendes Baufeld zur Verfügung (ca. 11.500 m²). - Verwertung von Klärschlämmen mit unterschiedlichen Zusammensetzungen aus bis zu ca. 100 kommunalen Kläranlagen aller Ausbaugrößen. Unabhängig davon sollen weiterhin nur Klärschlämme aus der kommunalen Abwasserreinigung mit der Abfallschlüsselnummer 19 08 05 verwertet werden. - Erzeugung einer separaten, phosphorhaltigen Aschefraktion, welche für eine nachgelagerte Phosphorrückgewinnung geeignet ist. Zur Errichtung der Klärschlammmonoverbrennungsanlage werden daher Generalplaner-Ingenieurleistungen in den Leistungsbildern Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke, Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung, sowie Leistungen der Projektsteuerung für das Projekt einschließlich der organisatorischen Koordination der Bearbeitung als auch der Informationsaustausch und die Kommunikation mit den in der Leistungsbeschreibung genannten Projektbeteiligten benötigt. Die Leistungen sollen gestuft gemäß den Beauftragungsstufen in den Vergabeunterlagen beauftragt werden. Neben den Grundleistungen werden auch Besondere und sonstige Leistungen vergeben, welche in der Leistungsbeschreibung dargestellt sind. Folgende Eckpunkte sind für die Ausführung der Planungsleistung zu berücksichtigen: - Leistungsbeginn Planungsleistungen: 01.11.2026 - Fertigstellung und Einreichung des Genehmigungsantrags: bis 08/2028 - Fertigstellung der Planung und der Leistungsverzeichnisse für die Altlasten-sanierung: bis 06/2028 - Fertigstellung der Planung und der Leistungsverzeichnisse für die Verkehrsanlagen: bis 12/2028 - Fertigstellung der Planung und der Leistungsverzeichnisse für die Verfahrenstechnik: bis 02/2029 - Fertigstellung der Planung und der Leistungsverzeichnisse für die Bautechnik: bis 08/2029 - Montage, Inbetriebnahme, Probebetrieb, Abnahme: bis 07/2033
Interne Kennung0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Schwandorf (DE239)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/11/2026
Enddatum der Laufzeit31/07/2037
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
Zusätzliche Informationen#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums- Auflistung von abgeschlossenen Referenzaufträgen vom 01.01.2015 bis heute für mit den angebotenen Leistungen vergleichbare Planungsleistungen bei vergleichbaren Vorhaben. Vergleichbar sind Referenzen über die Ausführung von Planungsleistungen spezifisch im Bereich Feuerungsanlagenbau. Die Feuerungsanlagen, an denen die Planungs-leistungen erbracht wurden, müssen dabei folgende Kriterien erfüllen: Feuerungswärmeleistung ≥ 1.250 kWth und Erzeugung von Hochdruckheißwasser mit einer Temperatur ≥ 120 °C oder Erzeugung von Wasserdampf mit einer Temperatur von ≥ 120 °C oder Erhitzen von Thermalöl auf eine Temperatur von ≥ 120 °C. Die Referenzen müssen sich auf die Planungsbereiche Verfahrenstechnik, EMSR/Leittechnik bzw. Kraftwerksleittechnik und Bau beziehen, wobei diese Planungsbereiche durch unterschiedliche Referenzen abgedeckt werden können. Anzugeben ist, ob die Referenzen Leistungen als Generalplaner, Planungsleistungen im Bestand / Modernisierung von Anlagen oder Neubau umfassen. Zu benennen sind sämtliche durchgeführten Leistungen, die Parameter der Feuerungs- anlage (Anlagengröße/Durchsatzleistung, Feuerungswärmeleistung und Temperatur/Druck des erzeugten Wärmeträgermediums), der Durchführungszeitraum, die Planungsbereiche, die ausgeführten Leistungsphasen nach HOAI und die Bezeichnung des Auftraggebers (Ansprechpartner und Telefonnummer); für die Zuordnung eines Referenzauftrages zu dem genannten Zeitraum kommt es darauf an, dass die vertraglichen Leistungen in dem genannten Zeitraum abgeschlossen worden sind; Mindestanforderung: Referenzen des Bewerbers (Kap. 15.2 Ziff.15): mindestens zwei – oder mehrere – abgeschlossene Referenzen aus den Jahren 2015 bis heute für vergleichbare Leistungen i.S.v. Kap. 15.2 Ziff.15, davon mindestens eine Referenz über Planungsleistungen im Rahmen des Baus einer Klärschlammmonoverbrennungsanlage. Es müssen die folgenden Planungsleistungen kumulativ abgedeckt sein: Planung der Verfahrenstechnik (Kessel und RGR) (Leistungsphase 2 bis 8 nach HOAI), Planung der EMSR/Leittechnik (Leistungsphase 2 bis 8 nach HOAI) Bauplanung für Kesselhaus (Leistungsphase 2 bis 8 nach HOAI). - Auflistung von abgeschlossenen Referenzaufträgen vom 01.01.2020 bis heute für mit den angebotenen Leistungen vergleichbare Planungsleistungen für das Leistungsbild Verkehrsanlagen. Eine Vergleichbarkeit der Referenzen ist nur gegeben, wenn Sie vom Umfang und Schwierigkeit mit der angebotenen Leistung vergleichbar sind. Zu benennen sind sämtliche durchgeführten Leistungen, der Durchführungszeitraum, die ausgeführten Leistungsphasen nach HOAI und die Bezeichnung des Auftraggebers (Ansprechpartner und Telefonnummer); für die Zuordnung eines Referenzauftrages zu dem genannten Zeitraum kommt es darauf an, dass die vertraglichen Leistungen in dem genannten Zeitraum abgeschlossen worden sind; Mindestanforderung: Referenzen des Bewerbers zu Verkehrsanlagen: mindestens zwei aus dem Zeitraum 01.01.2020 bis heute abgeschlossene Referenzen für vergleichbare Leistungen. Vergleichbar sind Planungsleistungen der LPH 2 bis 8 HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen, welche vom Umfang und Schwierigkeit mit der angebotenen Leistung vergleichbar sind. - Auflistung von weiteren abgeschlossenen Referenzaufträgen vom 01.01.2015 bis heute (wie unter Ziff. 15), die zwar die Vergleichbarkeitskriterien nach Ziff. 15 nicht erfüllen (beispielsweise aufgrund einer anderen Nutzungsart der Anlagen), aber mindestens Leistungen als Generalplaner umfassen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums- Eigenerklärung des Bewerbers, dass die gem. Kap. 15.2 Ziff. 18 als Projektleiter benannte Person die geforderten Anforderungen erfüllt, in einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis zu dem Bewerber steht und aus heutiger Sicht für die gesamte Laufzeit des Vertrages für die Wahrnehmung der Aufgaben des Projektleiters für die beauftragten Planungsleistungen nach der Leistungsbeschreibung und den Besonderen Vertragsbedingungen zur Verfügung steht (im Teilnahmeantrag enthalten); - Angabe des vorgesehenen Projektleiters des AN und der als weitere feste Mitglieder des Projektteams vorgesehenen Personen, die die ausgeschriebenen Leistungen ausführen sollen, Nachweis von deren Berufsqualifikation als „Architekt“, „Ingenieur“ oder „Beraten der Ingenieur“ i.S.v. § 75 Abs. 2 VgV durch Vorlage von Studiennachweisen und Bescheinigungen bzw. Eigenerklärungen (etwa durch Vorlage des Lebenslaufes) über deren berufliche Erfahrung; Mindestanforderungen: - Für die als Projektleiter des AN und als weitere Mitglieder des Projektteams benannten Personen nach Kap. 15.2 Ziff.18: Nachweis von deren Berufsqualifikation als „Architekt“, „Ingenieur“ oder „Beratender Ingenieur“ i.S.v. § 75 Abs. 2 VgV.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums- Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (gegliedert nach Qualifikation, insb. Angabe der Architekten und Ingenieure); Mindestanforderung: - Durchschnittlich mindestens sechs Beschäftigte, die als Architekt oder Ingenieur qualifiziert sind, in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums- Ggf. soweit bereits bekannt, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (unter Verwendung des Formblattes in Anhang 03); Vorlage von Eignungsnachweisen für die vorgesehenen Unterauftragnehmer. - Ggf. bei Eignungsleihe (Vgl. § 47 VgV) Angabe des dritten Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bewerber in Anspruch nehmen will (unter Verwendung des Formblattes in Anhang 03) und Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des dritten Unternehmens (unter Verwendung des Formblattes in Anhang 04), (bei Eignungsleihe hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit inkl. Haftungsübernahme).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumZertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums- Nachweis einer gültigen Zertifizierung der Qualitätssicherung nach ISO 9001 durch eine akkreditierte Stelle oder einer vergleichbaren Zertifizierung; Mindestanforderung: - Qualitätssicherung: Nachweis einer zertifizierten Qualitätssicherung (DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums- Nachweis einer aktuellen (d. h. bei Vorlage noch gültigen) marktüblichen Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Mio. Euro; soweit die bestehende Versicherung nicht die Mindestdeckungssummen aufweist, Vorlage einer Erklärung des Bewerbers, dass eine Anpassung rechtzeitig zum Leistungsbeginn erfolgt; Mindestanforderung: - Nachweis einer aktuellen (d. h. bei Vorlage noch gültigen) marktüblichen Berufshaftpflicht- versicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 10 Mio. Euro; soweit die bestehende Berufshaftpflichtversicherung nicht die Mindest-Deckungssumme aufweist, Vorlage einer Erklärung des Bewerbers, dass eine Anpassung zum Leistungsbeginn erfolgt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumFinanzkennzahlen
Beschreibung des Eignungskriteriums- Vorlage der Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie - soweit vorgeschrieben - Lagebericht), falls deren Veröffentlichung in dem Land, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsAuf Verlangen der Vergabestelle sind zusätzlich vorzulegen: - Bereitstellung von ergänzenden Informationen zu den Bilanzen (§ 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VgV).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumDurchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen oder vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren;
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums- Nachweis zur Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder der Mitgliedschaft in einer Architektenkammer durch eine entsprechende Bescheinigung; Auf Verlangen der Vergabestelle sind zusätzlich vorzulegen: - Aktueller (d.h. bei Vorlage noch gültiger) Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsAuf Verlangen der Vergabestelle sind zusätzlich vorzulegen: - Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als sechs Monate).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums- Ggf. Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen; - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB, sowie über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz – AEntG) sowie nach § 19 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass er im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine unzulässigen, wettbewerbsbeschränkenden Abreden mit Dritten getroffen wurden (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass in Bezug auf die Vergabe Personen, die auf Seiten des Auftraggebers mit der Vorbereitung, dem Abschluss oder der Durchführung des Vertrages befasst sind oder waren oder ihnen nahestehenden Personen mit Rücksicht auf ihre Tätigkeit für den Auftraggeber keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt wurden (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass er für die gesamte Vertragslaufzeit über ausreichende Personalkapazitäten zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen verfügen wird (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers zur Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und Leistungsmissbrauch (im Teilnahmeantrag enthalten); - Eigenerklärung des Bewerbers, dass kein verbotener Tatbestand nach Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (5. EU-Sanktionspaket), vorliegt (im Teilnahmeantrag enthalten); - Angabe zur Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter des Bewerbers, die in den letzten fünf Jahren an maßgeblicher Position mit der Planung von vergleichbaren Anlagen befasst waren; - Darstellung wie der Bewerber gewährleistet, dass während der gesamten Vertragslaufzeit in ausreichendem Umfang qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter zur Erbringung der in der Leistungsbeschreibung beschriebenen Leistungen zur Verfügung stehen; - Ggf. bei Bewerbergemeinschaften Vorlage einer Erklärung der Bewerbergemeinschaft unter Verwendung des Formblattes in Anhang 05; Mindestanforderung: - Plausible Darstellung zur Sicherstellung, dass in ausreichendem Umfang qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter für den Planungsauftrag zur Verfügung stehen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind zusätzlich vorzulegen: - Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter als sechs Monate); die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist, - Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind - nicht älter als sechs Monate), - Weitere Unterlagen auf besondere Anforderung der Vergabestelle.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
BeschreibungPersonaleinsatzkonzept
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl35
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
BeschreibungProjektkonzept
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl25
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiskriterium
BeschreibungPreis (Honorar)
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/1a094c1b-a77c-4752-baf1-caf352c22200
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung10/06/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/1a094c1b-a77c-4752-baf1-caf352c22200
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge13/05/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenBitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags- Es sind die Anforderungen nach MiLoG und AEntG einzuhalten (Eigenerklärung des Bieters in den Vergabeunterlagen enthalten)
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken (§ 156 GWB)
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Zulässigkeit von Nachprüfungsanträgen ist in § 160 GWB geregelt. § 160 GWB lautet auszugsweise: „(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. […] (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AGs, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“ Danach ist ein Nachprüfungsantrag insbesondere unzulässig, soweit • ein erkannter Verstoß gegen Vergabevorschriften gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB) oder • der Nachprüfungsantrag nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Die Vergabestelle weist darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltKlärschlammverwertung Schwandorf gKU
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtKlärschlammverwertung Schwandorf gKU
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungKlärschlammverwertung Schwandorf gKU
Registrierungsnummer14620
PostanschriftAlustraße 7
StadtSchwandorf
Postleitzahl92421
Land, Gliederung (NUTS)Schwandorf (DE239)
LandDeutschland
E-Mailmatthias.zentzis@z-m-s.de
Telefon+49 9431631748
Internetadressehttps://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbershttps://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken (§ 156 GWB)
Registrierungsnummer928e1d59-1698-4d4c-9a43-269132838285
PostanschriftPromenade 27
StadtAnsbach
Postleitzahl91522
Land, Gliederung (NUTS)Ansbach, Kreisfreie Stadt (DE251)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Telefon+49 98153-1277
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung1a094c1b-a77c-4752-baf1-caf352c22200  -  02
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung08/04/2026 10:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung241505-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe69/2026
Datum der Veröffentlichung09/04/2026