Die Stadt Hattingen ist Träger von 13 Schulen in Hattingen.
Vor dem Hintergrund den Schulbetrieb auch bei einem weiteren „Lockdown“ aufrechtzuerhalten und aufgrund der Tatsache, dass die Server Infrastruktur für die vollumfängliche Inbetriebnahme der Digitalen Endgeräte (Sondernewsletter September DigitalPakt Schule) benötigt wird, ist unter den gegebenen Voraussetzungen die Durchführung eines „Offenen Verfahren“, mit einem Zeitplan von ca. 6 Monaten, nicht möglich.
Die bereits ausgeschriebenen mobilen Endgeräte für LuS benötigen zum Einsatz im Unterricht eine Infrastruktur (z. B. Internetzugang mit ausreichendem Durchsatz, Firewall), die aktuell in den Hattinger Schulen nicht in geeigneter Ausstattung gegeben ist.
Eine sichere und ausreichend performante Lehr- und Lernumgebung der durch die Corona Pandenie notwendigen digitalen Endgeräte für Lehrerinnen und Lehrer, bzw. SuS ist erst nach Inbetriebnahme der Zentralisierung (Server Infrastruktur) möglich.
Bereits seit mehreren Jahren sind an 3 Hattinger Schulen didaktische Klassenraumsteuerungen von unterschiedlichen Herstellern getestet worden. Das Ergebnis dieser Testung hat gezeigt, dass sich die Schulen für das Produkt der Fa. Jambo entschieden haben. Die Firma Jambo (2014 angegliedert an die deutsche Telekom) bot eine pädagogische Lösung an, die es Lehrern ermöglicht eigenständig Softwareprodukte zu installieren. Durch ein spezielles Verfahren können Lehrer eine hohe Flexibilität im Bereich des IT Unterrichtes nutzen (im Vergleich zu MTS, INIS und MNS+), ohne Schaden am System befürchten zu müssen. Diese Eigenschaft wurde 2014 nur bei der Software Jambo angeboten.
Die didaktische Klassenraumsteuerung der Fa. Jambo hat sich von 2014 bis heute in den 3 Hattingen Schulen (Gesamtschule, Gymnasium Schulzentrum, Gymnasium Waldstraße), bedingt durch die Anforderungen der Schulen (Handhabung, Sicherheit, Steuerung) etabliert. Die aktuelle Anzahl der „Elimu“ (Software von Jambo) Client PC ist zwischenzeitlich auf 137 PC angewachsen und soll flächendeckend (ca. 530 PC) im Zuge einer einheitlichen Software und der daraus resultierenden Vorteile für alle Hattinger Schulen zum Einsatz kommen.
Durch die Realisierung der LWL Verbindungen von allen Schulstandorten in die IT-Abteilung ist es eine logische Konsequenz, die 4 in den Schulen befindlichen Jambo Server in eine gemeinsame Infrastruktur zu transformieren und dort zu verwalten. Die zentrale Infrastruktur ist so auszulegen, dass alle weiteren 10 Hattinger Schulen dort angeschlossen werden können und die dezentralen Server nicht weiter benötigt werden.
Bedingt durch die Patentanmeldung des IT Systems Jambo ergibt sich ein Alleinstellungsmerkmal, so dass keine weiteren Bezugsquellen zur Verfügung stehen.
Da die Software von Jambo hohe Anforderungen (Treiber Kompatibilität, Finetuning, bzw. Hardwareunterstützung) an die Server Hardware stellt, ist die Beschaffung der Software, bzw. Hardware und die Realisierung des zentralen Serverstandortes ein ganzheitliches Projekt. Die angebotenen Komponenten in den Bereichen Software und Hardware sind seitens der Firma Jambo optimal aufeinander abgestimmt.
Dies beruht auf der hier benötigten Serverlandschaft (HA-Cluster, mehrere Server im Verbund, 2 Standorte, Hochgeschwindigkeitsverbindungen zwischen den Standorten, Hochverfügbarkeit), die im Vergleich zu den vorhandenen Einzelinstallation komplexer in Aufbau/Konfiguration sind.
Eine Beschaffung von Einzelkomponenten im Bereich der Hardware, (hier: Jambo HA-Cluster) von verschiedenen Anbietern ist laut Aussage der Firma Jambo nicht möglich.