247845-2021 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 94/2021 17/05/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
FE 08.0256/2018/CRB- Nachhaltige Bauweisen mit Betondecke/Recycling und Wiederverwertung des Betons
Referenznummer der Bekanntmachung: Z2g-FE 08.0256/2018/CRB
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
FE 08.0256/2018/CRB-Nachhaltige Bauweisen mit Betondecke/Recycling und Wiederverwertung des Betons.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 331 932,77 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der stetig wachsende Bedarf an Rohstoffen und die Verknappung von nutzbaren bzw. abbaubaren Primärrohstoffen führt schon jetzt zu spürbaren Lieferengpässen essenzieller Baustoffe. Demgegenüber stellen mineralische Bauabfälle die mit Abstand größte Fraktion innerhalb der nationalen Abfallbilanz dar. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen sowie dem immer größer werdenden öffentlichen Bewusstwerden der gesellschaftlichen Verantwortung für einen umweltbewussten und ressourcenschonenden Umgang und Konsum, rückt die Notwendigkeit einer dauerhaften und nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in den Fokus.
Trotz aktuell hoher „Verwertungsquoten“ werden gerade im Straßenbau Recyclingbaustoffe nicht ihren stofflichtechnischen Eigenschaften entsprechend eingesetzt und das Potenzial der Sekundärrohstoffe nicht vollständig ausgenutzt. Dies liegt vor allem an den zurzeit bestehen informatorischen, logistischen und rechtlichen Hindernissen, die eine effektive und hochwertige Wiederverwertung von Recyclingbeton behindern. Um diese Problemstellung systematisch anzugehen, soll im Rahmen dieses Forschungsprojektes zunächst eine grundlegende Darstellung des Status Quos des Recyclings im Betonstraßenbau erfolgen, um die Probleme und konkreten Hemmnisse sowie aktuelle Fragstellungen herauszustellen und aufzuzeigen. Aufbauend darauf, sollen dann im Weiteren die 3 Themenschwerpunkte „Oberbauvarianten“, „Aufbruch-, Brech- und Aufbereitungsverfahren“ und „Eigenschaften des entstehenden Recyclingmaterials“ im Rahmen einer wissenschaftlichen und ingenieurtechnischen Begleitung von Streckenabschnitten im BAB-Netz während des Aufbruch-Prozesses untersucht und gegenseitige Einflüsse analysiert werden.
Die gewonnen Ergebnisse sollen anschließend zusammengeführt werden und in einem Eigenschaftenkatalog münden, mit dem Ziel, bereits bei der Planung der Oberbauvarianten die Recyclingfähigkeit des Oberbaus und die mögliche, erreichbare Qualität des entstehenden Recyclingmaterials einzuschätzen und berücksichtigen zu können. Damit soll das Recycling im Betonstraßenbau erleichtert und der Entwicklungsprozess einer kreislauforientierten Nutzung von Rohstoffen im Straßenbau vorangetrieben werden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektkonzeption / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 035-086825
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z2g-FE 08.0256/2018/CRB
Bezeichnung des Auftrags:
FE 08.0256/2018/CRB- Nachhaltige Bauweisen mit Betondecke/Recycling und Wiederverwertung des Betons
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
12/05/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Materialprüfanstalt Universität Stuttgart
Postanschrift: Pfaffenwaldring 32
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE111 Stuttgart, Stadtkreis
Postleitzahl: 70569
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 331 932,77 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 330 110,19 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt — Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
12/05/2021