254221-2022 - ErgebnisDeutschland-Neuherberg: Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
OJ S 93/2022 13/05/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Nationale Identifikationsnummer: DE 129521671
Postanschrift: Ingolstädter Landstrasse 1
Ort: Neuherberg
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Postleitzahl: 85764
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung Einkauf und Materialwirtschaft
E-Mail: bianca.klossek@helmholtz-muenchen.de
Telefon: +49 8931872727
Fax: +49 8931873327
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.helmholtz-muenchen.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Konfokale High-End-Mikroskope
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV_2022-022
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
38000000 Laborgeräte, optische Geräte und Präzisionsgeräte (außer Gläser)
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von drei Mikroskopen. Das eine Gerät muss ein konfokales High-End-Forschungsmikroskop, speziell entwickelt für konfokale 4D- Aufnahmen, mit hoher Sensitivität und spektraler Flexibilität sein. Das System muss über ein intelligentes Detektionsprinzip und parallele Pixel-Detektion, sowie proben-schonendes Arbeiten an dynamischen Prozessen auf großem Sehfeld zusammen mit Superauflösung und kurzen Aufnahmezeiten verfügen. Des Weiteren muss das System die Beobachtung von verschiedensten Zelltypen oder Immunzellen über einen langen Zeitraum ohne äußere Beeinflussung als auch unter Beeinflussung von Infektionen durch das sogenannte "Life Cell Imaging" ermöglichen. Das Mikroskop muss mindestens 4 verschiedene Fluorophore gleichzeitig detektieren und unterscheiden können. Mithilfe des Systems werden Genexpressionsstudien von murinen Organschnitten als auch 3D Organoide unterschiedlicher Gewebe mittels fluoreszenzbasierter Multiplex Assays analysiert. Das zweite Gerät muss ein konfokales Laser-Scanning-Mikroskop speziell entwickelt für konfokale 4D- Aufnahmen mit hoher Sensitivität und spektraler Flexibilität sein. Es muss über ein intelligentes Detektionsprinzip und parallele Pixel- Detektion, sowie probenschonendes Arbeiten an dynamischen Prozessen auf großem Sehfeld zusammen mit Superauflösung und kürzesten Aufnahmezeiten verfügen. Dieses Gerät muss zum einen die Beobachtung von verschiedensten Zelltypen über einen langen Zeitraum ohne äußere Beeinflussung als auch unter Beeinflussung von Infektionen durch das sogenannte "Life Cell Imaging" ermöglichen. Nachdem sich einige der Experimente über einen langen Beobachtungszeitraum erstrecken, ist eine optimale Bildgebung trotz geringer Lichtintensität unverzichtbar, um ein Ausbleichen der Fluorophore oder Phototoxizität zu verhindern. Auch Genexpressionsstudien von murinen Gehirnschnitten als auch 3D Gehirn Organoid Schnitten für fluoreszente Multiplex Assay Anwendung sowie Calcium Imaging in Neuronen werden Anwendung finden. Außerdem ist es für uns entscheidend mindestens bis zu 10 verschiedene Fluorophore gleichzeitig detektieren und unterscheiden zu können. Um die Darstellung des Kalziumeinstroms in Neuronen mittels Calcium Imaging messen zu können ist ein besonders schnelles System (>=48 Bildern pro Sekunde) und einer sehr guten Auflösung notwendig. Außerdem wird die Virusexpression in diversen Gehirnarealen untersucht, was nur mit einer sehr hohen Sensitivität zu erreichen ist. Als drittes Gerät ist die Anschaffung eines automatisierten inversen Mikroskopsystems ("boxed" Mikroskop) auf Basis eines Weitfeld- und konfokalen Laser-Scanning-Forschungsmikroskops geplant. Dieses System muss bei der Untersuchung von zellulären und subzellulären Interaktionen in größerem Durchsatz (Large Scale Wirkstoffscreenings/High Content Imaging) und über längere Beobachtungszeiträume (Live-Cell imaging) unterstützen. Das Gerät muss leicht zu dekontaminieren sein und dem Experimentator durch die systembedingte Unabhängigkeit und Automatisierung Sicherheit bietet. Daher müssen die Bildaufnahmen in einem geschlossenen, automatisierten System durchgeführt werden, welches intern über eine UV-Lampe verfügen muss, um den Experimentierbereich am Ende des Vorgangs zu dekontaminieren und somit den optimalen Schutz für den Anwender bietet.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21H München, Landkreis
Hauptort der Ausführung: Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) Einkauf/Vergabestelle Ingolstädter Landstr. 1 85764 Neuherberg - Deutschland
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
3 Mikroskope
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
HINWEIS: Der Zuschlag erfolgt nur unter dem Vorbehalt der Zuwendung der für die Auftragserteilung beantragten finanziellen Mittel.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 050-127449
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Konfokale High-End-Mikroskope
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
09/05/2022
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Carl Zeiss Microscopy Deutschland GmbH
Postanschrift: Carl-Zeiss-Str. 22
Ort: Oberkochen
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Postleitzahl: 73447
Land: Deutschland
E-Mail: info.microscopy.de@zeiss.com
Fax: +49 7364208239
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
 der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auf-traggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
 Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
 Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
 mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 GWB bleibt unberührt.
Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewer-bung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlags-entscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst zehn (10) Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oder elektronisch über die Vergabeplattform) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter kommt es nicht an.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
09/05/2022