Beschreibung der Beschaffung
Der Auftraggeber verzichtet auf die Auftragsvergabe. Der Bedarf des Auftraggebers an zertifizierten OP-Kitteln ist entfallen. Die Personengruppen, für die der Auftraggeber OP-Kittel bereitstellen muss, sind zunehmend gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft und bedürfen daher nicht mehr des erhöhten Schutzes durch die OP--Kittel.
Der Auftraggeber beabsichtigte im Wege dieses offenen Verfahrens unter Anwendung verkürzter Fristen insgesamt bis zu 1,4 Millionen zertifizierte OP-Kittel zu beschaffen.
Der Auftraggeber schrieb die insgesamt zu beschaffenden 1,4 Mio. OP-Kittel in Losen zu jeweils bis zu 50 000 OP-Kitteln aus, um in jedem Fall eine kurzfristige Versorgung mit OP-Kittel zu gewährleisten und den Druck der kurzen Lieferfristen auf mehrere Auftragnehmer zu verteilen.
Der Auftraggeber beabsichtigte den bezuschlagten Bietern mindestens 25 % der jeweils bezuschlagten Menge an OP-Kitteln ab (Mindestabnahmemenge) abzunehmen.
Die Bieter gaben in der Angebotserklärung einen Stückpreis (netto) pro Kittel und die maximale Anzahl an Losen zu jeweils bis zu 50 000 OP-Kitteln an, die sie zu diesem Stückpreis pro Kittel zu liefern bereit wären.
Soweit es das Ergebnis des Wettbewerbs zuließ, wollte der Auftraggeber den Zuschlag maximal für 7 Lose zu je bis zu 50 000 OP-Kittel (also insgesamt auf eine Anzahl von 350 000 OP-Kittel) je Bieter erteilen.
Sollte nach dem Ergebnis des Wettbewerbs ein entsprechender Bedarf bestanden haben, hätte ein Bieter den Zuschlag aber auch über die Menge von 350 000 OP-Kitteln hinaus erhalten können. Die Bieter durften in ihrem Angebot deswegen auch mehr als 7 Lose zu bis zu 50 000 OP-Kittel nennen, auf die sie bereit wären zu liefern. Wegen der Einzelheiten hierzu verweist der Auftraggeber auf die Vergabeunterlagen.