Kurze Beschreibung
Die Schulverwaltung an saarländischen Schulen erfolgt bisher über eine Vielzahl unterschiedlicher Programme, die je nach Schulart und -größe in ihrer Leistungsfähigkeit stark variieren. Aus Sicht des Ministeriums für Bildung und Kultur (MBK) besteht das Problem, dass aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Datenerhebungsverfahren die zu statistischen Zwecken übermittelten Daten stark heterogen sind und für die weitere Verwendung zunächst arbeitsintensiv aufbereitet werden müssen. Die Umsetzung des KMK-Kerndatensatzes ist mit einer heterogenen Programmlandschaft nicht möglich, da hierbei die Umstellung auf die Erfassung von Individualdaten erfolgt, die einheitlich und redundanzfrei für alle Schüler*innen umgesetzt werden muss.
Die Administration und Pflege der Systeme muss von den Schulen geleistet werden, wobei sich die Tätigkeiten von Schule zu Schule wiederholen. Der Umstieg auf ein zentral verwaltetes System führt dazu, dass diese Tätigkeiten zentralisiert werden und nicht mehrfach auszuführen sind.
In der „Teilprojektgruppe IT“ arbeiten mehrere angestellte Programmentwickler unter Anleitung der technischen Leitung an der Umsetzung der Anforderungen. Da insbesondere in den kommenden 24 Monaten mit einem starken Mehraufkommen an Entwicklungsarbeit gerechnet wird, wird die Gruppe um Personal aufgestockt, welches nach Bedarf eingesetzt wird.