259378-2023 - ErgebnisDeutschland-Bonn: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
OJ S 84/2023 28/04/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Postanschrift: Rochusstr. 1
Ort: Bonn
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@bmas.bund.de
Telefon: +49 228-995271604
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bmas.bund.de
I.2.
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Sozialwesen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Unterstützungsstruktur zur Berichterstattung und Datenübertragung an die Europäische Kommission für den ESF Plus in der FP 2021 - 2027
Referenznummer der Bekanntmachung: Zb1-04812-6/37
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Der Europäische Sozialfonds Plus (ESF Plus) ist das wichtigste Instrument der Europäischen Union zur Förderung der Beschäftigung und der sozialen Inklusion. Für die aktuelle Förderperiode 2021 bis 2027 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ein ESF Plus Bundesprogramm erstellt. Daraus resultieren umfangreiche Berichtspflichten.Der Auftragnehmer soll bei der Erhebung und Auswertung des Umsetzungsfortschritts, der Berichterstattung an die Europäische Kommission und bei der Vorbereitung von eventuellen Änderungsanträgen zum ESF Plus Bundesprogramms oder zu den ESF Plus Bestandteilen der Partnerschaftsvereinbarung unterstützen.
Darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit mit dem Vertragspartner zur Evaluation des ESF Plus Bundesprogrammes erforderlich. Alle Arbeiten haben in enger Abstimmung mit der Auftraggeberin zu erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Leistungen des Auftragnehmers als Unterstützungen und Zulieferungen zu verstehen sind. Die finalen Entscheidungen zum Umgang und zur Weiterverarbeitung und Weitergabe der Daten und Berichte obliegen ausschließlich dem BMAS. Es werden keine Beratungsleistungen erbeten.
Der Auftrag umfasst konkret die Unterstützung bei den folgenden Arbeiten:
1.Durchführung des finanziellen und materiellen Controllings gemäß Artikel 42 AllgVO
2.Berichterstellung zur jährlichen Leistungsüberprüfung gemäß Artikel 41 Absatz 3 AllgVO
3.Halbzeitüberprüfung gemäß Artikel 18 AllgVO
4.Erstellung des abschließenden Leistungsberichtes gemäß Artikel 43 AllgVO
5.Zusammenarbeit mit der Auftragnehmerin/ dem Auftragnehmer zur Evaluierung des ESF Plus Bundesprogrammes gemäß Artikel 44 AllgVO
6.Erstellung des Gender Budgeting Berichtes zum ESF Plus Bundesprogramm
7.Erstellung des Berichtes der Bundesregierung zur Chancengleichheit von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt
8.Optionaler Leistungsbestandteil: Erstellung von Änderungsanträgen zum ESF Plus Bundesprogramm der FP 2021 - 2027 gemäß Artikel 24 AllgVO
9.Optionaler Leistungsbestandteil: Erstellung von Änderungsanträgen zu Bestandteilen zum ESF Plus in der Partnerschaftsvereinbarung gemäß Artikel 12 AllgVO
10.Optionaler Leistungsbestandteil: Erledigung von Sonderaufträgen im Kontext der Leistungsbeschreibung im Einzelfall nach Tageskostensätzen
Der Vertrag soll den Zeitraum ab der Zuschlagserteilung voraussichtlich in 04/2023 bis 04/2031 umfassen. Die Umsetzung des ESF Plus Bundesprogrammes hat begonnen. Maßnahmen können bis 12/ 2029 gefördert und danach abgerechnet werden. Der Abschlussbericht hat bis 02/2031 zu erfolgen. Anschließend sind Rückfragen der Europäischen Kommission möglich.
In Anlehnung an Vorschriften aus dem Haushaltsrecht soll der Vertrag einen Hauptzeitraum und zwei Optionen umfassen.
siehe hierzu beigefügte Teilnahmeunterlagen
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA22 Bonn, Kreisfreie Stadt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
siehe hierzu die beigefügten Teilnahmeunterlagen P1 02
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualtiät / Gewichtung: 58
Qualitätskriterium - Name: Zweckmäßigkeit / Gewichtung: 12
Preis - Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Verlängerungsoption - Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den beiliegenden Teilnahmeunterlagen
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: Der Auftrag steht im Zusammenhang mit dem ESF Plus Bundesprogramm und wird aus Mittel der Europäischen Union bezahlt.
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 228-656017
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Zb1-04812-6/37
Bezeichnung des Auftrags:
Unterstützungsstruktur zur Berichterstattung und Datenübertragung an die Europäische Kommission für den ESF Plus in der FP 2021 - 2027
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
25/04/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG)
Ort: Köln
NUTS-Code: DEA23 Köln, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bitte beachten Sie das im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs keine weiteren Unterlagen über die beigefügten Dokumente hinaus versandt werden. Maßgeblich ist alleine der Inhalt dieser Bekanntmachung sowie die beigefügten Teilnahmeunterlagen. Die Erteilung des Auftrages steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Teilnahmeanträge sowie die späteren Angebote sind in deutscher Sprache zu verfassen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Rochusstraße 1, 53123 Bonn, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
26/04/2023