261021-2021 - ErgebnisDeutschland-Berlin: Datenbankverwaltungssystem
OJ S 99/2021 25/05/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Friedrichstraße 71
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Die Autobahn GmbH des Bundes, Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@autobahn.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.autobahn.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Autobahn GmbH des Bundes
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Die Autobahn GmbH des Bundes

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Vergabe eines Enterprise Information Management Systems
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
48612000 Datenbankverwaltungssystem
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Im Rahmen der Ausschreibung wird die Beschaffung eines DMS-Systems unter anderem zur Datenarchivierung angestrebt. Hierzu zählen Software für Dokumentenmanagement, Dokumentenverwaltung, Metadatenverwaltung und -haltung, elektronischer Archivierung von Dokumenten und anderen elektronischen Informationsobjekten sowie eine IT-technische Unterstützung zur Definition und Bearbeitung von Workflows mit Bezug zu Dokumenten.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
72252000 Datenarchivierung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE3 Berlin
Hauptort der Ausführung: Berlin
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen dieser Ausschreibung wird die Einführung einer OnPremise-betriebenen Produktlösung für ein Enterprise Information Management System angestrebt. Hierzu zählen Software für Dokumentenmanagement, Dokumentenverwaltung, Metadatenverwaltung und -haltung, elektronischer Archivierung von Dokumenten und anderen elektronischen Informationsobjekten sowie eine IT-technische Unterstützung zur Definition und Bearbeitung von Workflows mit Bezug zu Dokumenten oder anderen im System gehaltenen Dokumentationsobjekten sowie die notwendigen Dienstleistungen zum Aufbau, Konfiguration, Schulung, Dokumentation und RollOut. Der textlichen Vereinfachung halber werden hier unter dem Begriff Dokumente auch solche Informations- oder Dokumentationsobjekte gefasst, welche nicht dem augenscheinlichen Dokumentcharakter entsprechen. Leistungsbestandteil sind ferner die Systempflege sowie Schnittstellen- und Konfigurationsleistungen gemäß dem EVB-IT-Vertrag.
Das Produkt muss die Führung von Akten und Vorgängen zur Verwaltung von Dokumenten unterstützen, wobei die Definition von Akten und Vorgängen sowohl statisch anhand eines Aktenplanes als auch dynamisch anhand von Sammlungen von Metadaten und/oder Inhalten erfolgen können muss.
Das Produkt muss den gesamten Lebenszyklus eines Dokumentes von der Erzeugung und/oder Einstellung aus Drittsystemen, der Verwaltung, Versionierung, digitalen Langzeitarchivierung als auch DSGVO-konformen Vernichtung sowohl auf Ebene des Dokumentes als auch seiner beschreibenden Daten und Datenstrukturen beinhalten.
Als einer der größten Infrastrukturbetreiber Deutschlands liegt ein Hauptaugenmerk neben den vorgenannten Anforderungen auf der Möglichkeit der geo-referenzierten Suche von Informationen und Dokumenten. Das Produkt muss hierbei in Abhängigkeit von Klassifikationsmerkmalen eines Dokumentes, einer Akte oder eines Vorgangs die Möglichkeit der auf geodätischen Daten basierten Verwaltung integriert zur Verfügung stellen.
Das Produkt muss in die Systemlandschaft der Autobahn GmbH des Bundes integriert werden und als zentraler Austausch- und Zugriffspunkt für rund 100 Fachanwendungen und ca. 15 000 Kolleginnen und Kollegen fungieren. Die Integration der Fachanwendungen ist nach aktuellem Stand der Technik in synchronen Verfahren umzusetzen, sofern dies die Fachanwendung unterstützt.
Der Einsatz der Lösung muss auf verteilten Standorten und unterschiedlichen stationären als auch mobilen Clientarbeitsplätzen erfolgen jedoch als Zentralinstanz in einem gestellten Rechenzentrum des Auftragsgebers betrieben werden können.
Die Einzelheiten des Beschaffungsgegenstandes ergeben sich aus der Anlage „Anlage 2 zum EVB-IT-Vertrag – A – Leistungsbeschreibung DMS“.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 187-449056
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Vergabe eines Enterprise Information Management Systems
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
17/05/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: T-Systems International GmbH
Postanschrift: Hahnstraße 43d
Ort: Frankfurt am Main
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 60528
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 1,00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Die Angabe in Abschnitt II.1.7 )und V.2.4) erfolgte aus technischen Gründen. Der tatsächliche Angebotspreis ist Geschäftsgeheimnis der Parteien.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-iminternet.
De/gwb/__160.html) hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Etwaige Rügen sind über die eVergabe-Plattform oder über die unter I.1) angegebene Kontaktstelle anzubringen.
§ 160 GWB lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2 Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Die Vergabestelle wird gemäß § 134 GWB (siehe z. B.: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html)die Bieter, deren Angebote nicht Berücksichtigt werden sollen, hiervon vor Zuschlagserteilung nach Maßgabe des §134 Abs. 1 GWB informieren.
Bei schriftlicher Information darf der Vertrag erst 15 Kalendertage, bei Information auf elektronischem Weg oder per Fax erst 10 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden (§ 134 Abs. 2 S. 1 und S. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
20/05/2021