263560-2023 - ErgebnisDeutschland-Neumarkt i.d. OPf.: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
OJ S 86/2023 03/05/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Neumarkt
Postanschrift: Rathausplatz 1
Ort: Neumarkt i.d. OPf.
NUTS-Code: DE236 Neumarkt i. d. OPf.
Postleitzahl: 92318
Land: Deutschland
E-Mail: vgv@sppm.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.dtvp.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Aufhebung Neubau einer Energiezentrale für die Stadt Neumarkt i.d.OPf., Grundstufe und Erweiterungsstufe (HLS)
Referenznummer der Bekanntmachung: 2023-NENE-HLS-Aufhebung
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS, LPH 1-9 gem. Leistungsbild § 55 HOAI in der Grundstufe, LPH 1-4 für Erweiterungsstufe, Anlagengruppen 1, 2 & 8 sowie besondere Leistungen der Projektkoordination
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71315000 Haustechnik
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE236 Neumarkt i. d. OPf.
Hauptort der Ausführung: Neumarkt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Stadt Neumarkt i.d.OPf. plant den Neubau einer Energiezentrale mit Wärme- und Elektronetz. Diese soll mit höchster Energieeffizienz sowie Klimaneutralität auszeichnen und daher elektrisch und thermisch vollständig mit erneuerbaren Energien versorgt werden. Vor diesem Hintergrund soll im Bauabschnitt 1 im Gebietsumgriff (Grün) ein Energieverbund aus dem Neubau der Hauptfeuerwache, der kleinen und großen Jurahalle, dem Haus der Jugend, Bildung und Kultur, dem Kindergarten Donauer an der Heubrücke und der Hauptschule West gebildet werden.
In der weiteren Ausbaustufe (Blau) soll der Energieverbund bis hin zur Altstadt erweitert werden. Hierbei soll unter anderem das Rathaus I, das Rathaus II, das Rathaus IV, die Grundschule Bräugasse mit Turnhalle, ein Entwicklungsgebiet in der Sterngasse, mehrere Wohngebäude in der Pulverturmgasse, Spitalgasse und Pointgasse angeschlossen werden. Das Gebiet in der Glasergasse, Residenzplatz soll ebenfalls zum Anschluss vorge-sehen werden.
Die planerischen Leistungen sollen sowohl die Errichtung eines thermischen als auch eines elektrischen Verbundnetzes beinhalten. Außerdem soll eine zentrale Notstromversorgung aufgebaut werden. Diese soll die Hauptfeuerwache, die große und kleine Jurahalle sowie die Turnhalle der Schule West versorgen.
Die elektrische Energiegewinnung erfolgt zunächst über dezentrale dachparallele Photovoltaikanlagen und einer Fassaden-Photovoltaikanlage an der Hauptfeuerwache mit einer Leistung von ca. 290 kWp. Zur Maximierung der Eigenstromnutzugsquote sollen mittelspannungsseitig Netzverknüpfungspunkte errichtet werden. Alle Liegenschaften werden elektrisch über ein kundeneigenes Kabel niederspannungsseitig miteinander verbunden.
Überschüssiger Gesamtstrom wird über den Netzverknüpfungspunkt eingespeist und direktvermarktet. Versorgungsdefizite werden aus dem öffentlichen Netz gedeckt. Zur weiteren Erhöhung der Eigenstromnutzungsquote soll ein Quartiersspeicher mit ausgelegt und integriert werden. Zudem ist ein Messkonzept für die gebäudescharfe Verbrauchsabrechnung zu entwickeln und mit dem Netzbetreiber abzustimmen.
Eine erweiterte Beschreibung entnehmen Sie bitte dem Verfahrensleitfaden.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Zuständigkeiten / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Qualifikation und Erfahrung / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Personaleinsatz- und Kapazitätenplanung / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Präsenz vor Ort und kurzfristige Verfügbarkeit / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Aufgabenanalyse und Herangehensweise / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Instrumente & Methoden / Gewichtung: 20
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 20
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2023/S 084-259361
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1.
Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Sonstige Gründe (Einstellung des Verfahrens)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y786ZQW
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsantrag nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in der Bekanntmachung und/oder im Bewerbungsbogen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Bewerbungsfrist gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind und nicht spätestens bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist zur Angebotsabgabe gerügt werden,
d) Wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
28/04/2023