Beschreibung der Beschaffung
Die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) beabsichtigt die Entwicklung einer Arbeitgebermarke öffentlich zu vergeben, um sich als attraktiver und moderner Arbeitgeber im Rhein-Main-Gebiet stärker zu positionieren. Die LHW steht aktuell vor der besonderen Herausforderung, unter gegebenen und durch die Stadt teilweise nicht änderbaren Rahmenbedingungen, gutes, qualifiziertes Personal zu binden und zu gewinnen. Dabei steht sie im Wettstreit mit anderen Arbeitgebern in der Region. Aktuell verfügt die Landeshauptstadt Wiesbaden über ca. 6 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Des Weiteren sollen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Marke verbunden fühlen und damit identifizieren. Die Arbeitgebermarke soll als Dachmarke und ggf. mit Untermarken für einzelne Bereiche (z. B. Feuerwehr, Erzieherinnen/Erzieher, Sozialarbeiter/Sozialarbeiterinnen, Mitarbeitende des Grün- und Entsorgungsbereichs) implementiert werden. Die Bereiche sollen sich in der Dachmarke wiederfinden. Teilweise gibt es bereits Kampagnen einzelner Bereiche; diese sind im Rahmen des Vorgehens zu berücksichtigen. Die Arbeitgebermarke soll stark, lebendig, authentisch und weiterentwickelbar sein. Alle künftigen Maßnahmen des Personal- und Ausbildungsmarketings werden sich an ihr orientieren. Vor dem Hintergrund der beschriebenen Ausgangslage und zur Erreichung der genannten Ziele schreibt die Landeshauptstadt Wiesbaden folgende Leistungen aus:
— Kick-off: Kennenlernphase und gründliche Analyse,
— Erarbeiten eines Konzeptes für die Ermittlung der Alleinstellungsmerkmale,
— Auf dieser Basis sind Employer Value Proposition (EVP) und Claim zu entwickeln,
— Entwicklung eines Kreativ- und Kommunikationskonzeptes,
— Konzept für das „Roll-In“ – der interne Arbeitgebermarken-Launch,
— Konzept für das „Roll-Out“ – der externe Arbeitgebermarken-Launch,
— Konzept für das Controlling.