285319-2023 - ErgebnisDeutschland-Dingolfing: Dienstleistungen von Architekturbüros
OJ S 92/2023 12/05/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landratsamt Dingolfing-Landau
Postanschrift: Obere Stadt 1
Ort: Dingolfing
NUTS-Code: DE22C Dingolfing-Landau
Postleitzahl: 84130
Land: Deutschland
E-Mail: vgv@hsp-projekt.de
Telefon: +49 8631166630
Fax: +49 86311666310
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Erweiterung und Sanierung Kreisseniorenheim St. Josef in Reisbach - Objektplanung Gebäude - LPH 1-9
Referenznummer der Bekanntmachung: 411 SHR_VgV_ARC
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Erweiterung und Sanierung Kreisseniorenheim St. Josef in Reisbach - Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI ff - Leistungsphasen 1-9
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1 000 000,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE22C Dingolfing-Landau
Hauptort der Ausführung: in den Vergabeunterlagen aufgeführt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Der Landkreis Dingolfing – Landau als Träger des Kreisseniorenheimes St. Josef, Krankenhausstr. 19, 94419 Reisbach beabsichtigt das Bestandsgebäude entsprechend den Vorgaben des Gesetzes zur Regelung der Pflege-, Betreuungs- und Wohnqualität im Alter und bei Behinderung (PfleWoqG) zu sanieren bzw. in Teilen neu zu errichten. Ziel des Trägers ist die Beibehaltung des vorhandenen Angebots von mindestens 64 vollstationären Pflegeplätzen bzw. die Erweiterung dieses Angebots, soweit sinnvoll und umsetzbar, um die steigende Nachfrage nach stationären Betreuungsplätzen einschließlich des Bedarfes von Kurzzeitpflegeplätzen besser decken zu können. Das Kreisseniorenheim St. Josef, wurde ca. 1959 errichtet und in den Jahren 1988/1989 erweitert und umgebaut. Das Gebäude erfüllt zum aktuellen Zeitpunkt in vielerlei Hinsicht nicht die gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen, insbesondere des PfleWoqG, der AVPfleWoqG sowie der DIN 18040 – 2. Außerdem sind durch die vorhandenen baulichen Gegebenheiten die ständig steigenden Qualitätsanforderungen nur bedingt und mit großem Aufwand umsetzbar. In 08/2021 wurde hierfür eine Konzept- und Machbarkeitsstudie erstellt. Deren Handlungsempfehlung lautet Sanierung, Teilabriss und Neubau des Pflegeheimbereiches. Die enthaltene Grobkostenschätzung beläuft sich auf rd. 12,5 Mio. € brutto (KGR 200-700). Weitergehend ist die Erneuerung der Heizzentrale anstehend; hier bestehen derzeit noch keine konkreten planerischen Überlegungen; dies soll ggf. in der Planungsbearbeitung berücksichtigt werden (Option).
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: 1. Darstellung des für die Durchführung des Projekts vorgesehenen Projektteams, Kapazitätsplanung und Verfügbarkeit / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: 2. Persönliche Vorstellung und Projekterfahrung der vorgesehenen Projektleiter / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: 3. Projekteinschätzung und Darstellung der vorgesehenen Herangehensweise an die Projektaufgabe und Planungsmethoden / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: 4. Darstellung der geplanten Herangehensweise zur Kostenplanung und Kosten- und Termineinhaltung in der Ausführungsvorbereitung / Ausführung / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: 5. Honorar gem. Unterkriterien und bes. Leistungen: Honorarzone, Honorarsatz, Leistungsbild, etc. / Gewichtung: 15
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 192-544515
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
06/04/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: ssp planung gmbh
Ort: Waldkirchen
NUTS-Code: DE225 Freyung-Grafenau
Postleitzahl: 94065
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 000 000,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
08/05/2023