Das Büro Logo Verde wurde im Rahmen eines VgV-Verfahrens für die Planerleistungen Freianlagen beauftragt. In der Ausschreibung dieses Verfahrens wurde – nach damaligem Kenntnisstand – lediglich die Beplanung des 3. Bauabschnitts, der auf dem Grundstück einen Teilbereich darstellt, beauftragt.
Die Notwendigkeit einer Nachbeauftragung der zusätzlichen Leistungen entstand im Zuge der Grundlagenermittlung. Es stellte sich heraus, dass es mit den ersten beiden Bauabschnitten eine Reihe von Zusammenhängen gibt, die – nachdem der 3. BA der letzte ist – im Zuge der aktuellen Planung gelöst werden müssen. Diese Punkte waren vorab nicht ersichtlich und ergaben sich z.T. aus der erarbeiteten Gebäudeplanung.
Eine gesonderte Ausschreibung und Beauftragung der Leistungen an anderweitige Ingenieurbüros würde zusätzliche Schnittstellen bilden, eine längere Bearbeitungszeit nach sich ziehen und somit eine fristgerechte Fertigstellung der Vorplanung gefährden. Zudem wäre durch den Informationsverlust eine Verminderung der Qualität zu erwarten.
Nachdem die beauftragten Planer im Projekt bereits eingearbeitet und mit der Aufgabenstellung vertraut sind, hat man sich entschieden die noch ausstehenden Leistungen zu beauftragen. Diese dienten als Grundlage für die weitere Erarbeitung der Vorplanung. Daraus resultierend kann die termingerechte Fertigstellung der Vorplanung eingehalten werden.