Beschreibung der Beschaffung
In Folge der Ausgrabungen des „Jüdischen Viertels“ plant das Dezernat VII – Kunst und Kultur – der Stadt Köln den Neubau MIQUA, Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. Auftraggeber ist die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Kulturbauten 263/10.
Die Konstruktion des aufgehenden Museumsneubaus erfolgt als Stahlbau, der die vorhandene archäologische Grabung stützenfrei mittels raumhoher Fachwerkträger überspannt und auf tragenden Außenwänden aus Stahl aufliegt. Die Außenwände umschließen die archäologische Grabung und sind als Stahlrautentragwerk ausgeführt. Die Stahl-Glas Pfostenriegelfassade umschließt das Erdgeschoss E01, im Wechsel mit Spolien-Wänden. Ab dem Geschoss E02 bilden Sandwichpaneele und die Natursteinfassade die Außenhaut bis hoch zur Attika. Die Zimmerer und Holzbauarbeiten werden nach Baufortschritt erstellt und stellen die Basis für die weiteren Arbeiten dar.
Beschreibung der auszuführenden Arbeiten:
Das Dach mit seinen einzelnen pyramidenförmigen Dachflächen ist als Bitumendach mit mineralischer Dämmung auszuführen. 28 Lichtkuppeln, teils NRA, in dreieckiger Form belichten die Lufträume und sorgen für die Entrauchung.
Die Komplexität des Dachs, auf Grund seiner Geometrie, ist bei der Angebotsabgabe zu beachten.